Logics News 2020

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Datum

betrifft

Thema

Beschreibung

 

30.11 allgemeines MwSt am 1.1.2021 Wenn man COMMERZ-ACTUELL ab den 1.1.2021 aufruft, ändert sich die MwSt-Abfrage automatisch auf "16% MWST (J/N) mit der Vorgabe "N". Dabei wird von COMMERZ-ACTUELL das Datum des Servers/Rechners genutzt. Damit besteht im Jahr 2021 immer noch die Möglichkeit, Rechnungen oder Gutschriften mit dem reduzierten Mehrwertsteuersatz zu erstellen. Wir gehen davon aus, dass wir die zusätzliche Abfrage  ab dem 2. Quartal 2021 sukzessive wieder entfernen können.
In Bezug auf die Sammelkonten und die Zuordnungen zu den dazu gehörenden Sachkonten ist keine Änderung mehr notwendig, weil diese so eingerichtet worden sind, dass sowohl reduzierte als auch normale Steuersätze verarbeiten werden konnten. 
26.11 FIBU Bilanz/G+V und BWA Die Struktur und die Auswahl der Konten in beiden Auswertungen werden in der Stammdatenverwaltung SACHKONTEN definiert:

Kein Problem ist es, wenn man diese Struktur ändert oder Konten hinzufügt bzw. entfernt, denn diese beiden Auswertungen bauen sich immer aus den aktuellen Sachkonten neu auf.
Das bedeutet auch (und das ist besonders wichtig), dass man auch frühere Auswertungen aus dem Wirtschaftsjahr dann mit geänderter Struktur nochmals ausdrucken kann. Man muss sie nur nochmals aufrufen.
25.11 TKD Auftragszeiten in der Historie In der Historie-Auskunft über Aufträge sind zwei Zeiten enthalten,  denen man verschiedene Bedeutungen zuordnen kann. Wichtig sind eigentlich drei Zeiten:
o Auftragseingang
o Leistungsbeginn
o Auftrags-/Leistungsende
Dabei ist die Zeitdifferenz zwischen Leistungsbeginn und Eingang die Reaktionszeit, die bei manchen Verträgen von besonderer Bedeutung sein kann.
  
o EING steht für Auftragseingang (Datum und Uhrzeit) und wird automatisch beim Erfassen des Auftrages eingetragen. Diese Zeit ist dann nicht der echte Auftragseingang, wenn sich die Erfassung (massiv) verschiebt und die Zeit nicht korrigiert wird. Eine notwendige Korrektur kann man im Erweiterten Kopfbildschirm durchführen.
o ENDE ist Datum und Zeit, die man bei der Leistungsbearbeitung eingibt:

Wenn die Reaktionszeit wichtig ist, dann muss man hier den Arbeitsbeginn eingeben. 
Wenn man statt dem Auftragseingang den Leistungsbeginn einträgt und bei TAG DER REPARATUR das Arbeitsende, dann erhält man den Zeitraum der Reparatur (der aber auch aus den Technikerzeiten herauslesbar ist).
Im Normalfall bedeuten die Zeiten:
EING = Auftragseingang und 
ENDE = Leistungsbeginn oder Leistungsende.  
24.11 WWS Mindestmengen-
Aufschlag
Bei der Generierung eines automatischen Bestellvorschlages werden diverse Artikeldaten berücksichtigt, vor allem aber der aktuelle verfügbare Bestand und die im Artikel vorgebbare Mindestmenge.
Ist der verfügbare Bestand kleiner als die Mindestmenge kommt dieser Artikel in den Bestellvorschlag
Wenn nun für einen Lieferanten ein Bestellvorschlag erstellt wird, aber dessen Mindestbestellwert insgesamt nicht ausreicht, dann kann man "auf Verdacht" einige Mengen erhöhen, um diesen zu erreichen. Besser ist es sicherlich, die Artikel zu bestellen, die gerade nicht in den Vorschlag gelangt sind (z.B. verfügbare Menge ist 26 und Mindestmenge ist 25).
Dieses kann man dadurch erreichen, dass man den automatischen Bestellvorschlag nochmals erzeugt und zusätzlich im Feld Mindestmengen-Aufschlag einen Prozentsatz einträgt:

Dieser Prozentsatz bewirkt, dass die Mindestmengen um diesen Prozentsatz erhöht werden. Damit würde im oben genannten Beispiel die Mindestmenge sich auf 28 erhöhen und der Artikel mit seiner verfügbaren Menge von 26 würde noch mitbestellt werden.

Mit diesem Aufschlag kann man also erreichen, dass Artikel, die nahe an der "Bestellgrenze" sind, doch noch berücksichtigt werden.
   
Dabei werden aber die Werte für die Mindestaufschläge in den Artikelstammsätzen nicht verändert.
23.11 TK "Kassensturz" COMMERZ-ACTUELL unterstützt auch das Zählen von Geldbeträgen:
Über die Zählhilfe kann man ganz schnell den aktuellen Bestand ermitteln:

Man braucht lediglich die einzelnen Sorten der Münzen und Scheine zu zählen und einzugeben. Ein Protokoll kann bei Bedarf über die Funktion Hardcopy (Funktionstaste F4) erstellt werden.
19.11 TKD Artikeltabellen Um in der Auftrags- oder Leistungsbearbeitung ganz schnell Artikel (z.B. den richtigen Toner) finden zu können, wurden in COMMERZ-TKD die Artikeltabellen eingeführt. Sie werden (lediglich) für die einzelnen Modelle benötigt, d.h. man legt für jedes Modell genau nur eine Tabelle an und diese wird letztlich (automatisch) in die einzelnen Geräte eingetragen.

Dabei sind folgende Punkte zu beachten:

1. Name der Tabelle
Die Bezeichnung der (modellbezogenen) Tabelle sollte den Namen des Modells beinhalten.
2. Modellstammsatz
Artikeltabellen sollten im Modellstammsatz hinterlegt sein, damit diese jedem neuen Gerät gleich zugeordnet wird (auch in alle bestehenden Geräte lassen sich ganz elegant die Artikeltabellen nachträglich integrieren).
3. Finden und auswählen
Bei der Auftrags- und Leistungserfassung muss man nicht unbedingt den Artikelplatz wissen, sondern man kann sich die Artikel der Tabelle auch über den Positionstyp "X" anzeigen lassen und daraus den Toner auswählen:

  
Die Artikeltabellen sind ein extrem nützliches Werkzeug, zumal sie auch zur Prüfung in WWS und an der Kasse (u.a. dort auch zur Preisfindung z.B. für kostenlose Lieferung) verwendet werden. Dort kann man sich auch alle Geräte mit Wartungsverträgen aufzeigen lassen und dann nach Wahl eines Gerätes aus den angezeigten (zum Modell gehörenden) Tonern den betreffenden Artikel auswählen.
Sie auch logics-news vom 23.3.2018 "Aufträge mit Tonern".

Somit sind die Artikeltabellen ein ganz wichtiges Werkzeug zum Finden des richtigen Toners zumal durch sie auch noch automatisch die Vorgabe der korrekten Preisfindung erfolgt.
18.11 allgemein Elektronische Rechnungen Wir hatten am 22.09.2020 in den logics-news mitgeteilt, dass wir COMMERZ-ACTUELL um die Funktion "Elektronische Rechnungen" erweitern werden. Die Programme sind weitgehend fertiggestellt, sodass zum 27.11.2020 ein Einsatz möglich ist.  
Soweit wir erfahren haben, müssen aber die Lieferanten sich bei den Bundesbehörden entsprechend anmelden. Bitte prüfen.
17.11 WWS Negative Nummern Aufträge, deren Druckausgeben für Lieferschein und Rechnung nicht korrekt abgeschlossen wurden, werden in COMMERZ-WWS mit negativen Lieferschein- oder Rechnungsnummern gekennzeichnet.
Solch einen Zustand ergibt sich immer dann, wenn der Druck des Dokumentes zwar erfolgt ist, der Update aber nicht durchgeführt werden konnte. Diese Situation kann vom Anwender auch selbst erstellt werden, wenn er die Abfragen auf "Druck in Ordnung" mit "n" beantwortet und dann den Vorgang mit Drucker "99" beendet.
Immer dann, wenn Lieferschein- und/oder Rechnungsnummer negativ dargestellt wird, ist so etwas passiert. 
Beispiel:
   
Hier wurde beim Auftrag 107 der Lieferschein 12 nicht korrekt  abgeschlossen, beim Auftrag 108 der Lieferschein 13 zwar korrekt beendet, aber die Rechnung 29 abgebrochen.

Lieferscheinnummer und vor allem Rechnungsnummern bleiben dem Auftrag zugeordnet und werden beim nächsten Druck verwendet.

Dieser Zustand mit negativen Nummern birgt eine Gefahr für eine korrekte Abwicklung eines Auftrages, weil nämlich das Dokument gedruckt ist, aber irgendwann wiederholt werden muss. Man sollte deshalb tunlichst verbindlich vereinbaren, dass diese Dokumente sofort gekennzeichnet oder vernichtet werden. 
Über die Menüpunkte in den HILFSPROGRAMMEN kann man sich gezielt solche Aufträge ausweisen lassen.  
16.11 OBJ Einsatz von COMMERZ-OBJ (neu) Ein wenig verkannt wird immer noch der Nutzen des Einsatzes von COMMERZ.ACTUELL.OBJ  für den Geschäftsbereich "Einrichtungen", aber zusätzlich auch für spezielle Abwicklungen in TKD (Angebote).
Allein schon wegen den  Möglichkeiten
- Langtexte einzusetzen
- Positionen oder auch Positionsgruppen kopieren zu können
- die Formulare weitgehend variabel zu gestalten 
- Strukturen mit Zwischensummen zu bilden
- Bilder in Formulare zu integrieren
- PBS-Artikel aus der Artikeldatei direkt zu verwenden
- Daten aus CAD-Dateien zu übernehmen 
lohnt sich der Einsatz von OBJ (neu) allemal. Spezielle Konditionen gibt es, wenn bereits eine Lizenz für OBJ (alt) vorhanden ist und nur ein Upgrade auf OBJ (neu) erforderlich ist.

Zusätzlich kann man aber auch Daten aus CAD-Systemen direkt übernehmen, sodass man alle weiteren Abwicklungen einheitlich in COMMERZ-ACTUELL durchführen kann. CAD-Daten können dabei als Angebot oder als Auftrag weiterverarbeitet werden, wobei auch "Strukturen" (Unterpositionen) erhalten bleiben.

Besonders wichtig ist auch die Kopierfunktion einzelner Positionen oder ganzer Positionsgruppen aus bestehenden Angeboten oder Aufträgen. Damit erspart man sich erheblichen Aufwand, wenn man wiederkehrende Einrichtungsgegenstände lediglich anpassen und nicht gänzlich neu erfassen muss.

Der Einsatz von COMMERZ-ACTUELL-OBJ (neu) ist insgesamt betrachtet wesentlich effizienter als Angebote erst in WORD zu erstellen und später (als Auftrag) nochmals in COMMERZ zu erfassen.  

Weitere Infos und Beschreibungen gerne von unserer Hotline.
12.11 WWS Angebote finden Wenn man bei der ÄNDERUNG VON ANGEBOTEN statt der Angebotsnummer A mit nachfolgender Angebotsart eingibt, werden alle Angebote dieser Angebotsart zur Auswahl angeboten. Das ist bei Nettopreisen (Angebotsart = 20) natürlich nicht unbedingt sinnvoll, wenn sehr vielen Kunden Nettopreis zugeordnet sind. Aber man kann z.B. über A10 sich alle aktuellen Abrufaufträge und mit A11 alle Reservierungen, die ja im Normalfall im begrenzten Umfang vorliegen, anzeigen lassen und dann ein spezielles Angebot auswählen.

Eine weitere Möglichkeit wäre, nicht nur die Angebotsart 0 zu verwenden, sondern für spezielle Kunde/Angebote die Angebotsarten 1 bis 9, die ja ebenfalls nur "normale" Angebote darstellen, und dann über Ax sich diese anzeigen zu lassen.

Zudem könnte man sich auch beispielsweise alle A-Preis-Angebote anzeigen lassen (a30), wenn die Anlage dieser Preise in mehreren Angeboten erfolgt ist.
11.11 TKD Auftragsbelege mit Preisen Normalerweise werden die Techniker-Aufträge ohne Preise ausgegeben. Will man diese aber einmal mit ausgewiesen haben, dann muss man im ERW-Bildschirm das Feld AUFTR. MIT PREIS auf "J" setzen:

So kann man z.B. über den Technikerauftrag dem Kunden auch gleich die etwaigen Kosten mitteilen.
10.11 TK Skonto an der Kasse Wenn einem Kunden eine Zahlungsbedingung mit Skonto zugeordnet ist, dann werden die Abzüge nicht generell vom Endbetrag sondern bei jeder Position berücksichtigt. Nachfolgender Kunde hat eine ZBD mit 2% Skonto:

und der Bon sieht dann folgendermaßen aus:

            --------------------------------------
            
            --------------------------------------
Die 2% würden bei jeder Position ausgegeben werden.
09.11 WWS Preise auf EK-Basis Wenn man Preise auf Basis des EK-Preises in einen Auftrag einbringen möchte, gibt es im Prinzip 3 Möglichkeiten:

1. In der betreffenden Position ist im ERW-Bildschirm der aktuelle EK-Preis erkennbar und man kann dann im STD-Bildschirm einen über einen Taschenrechner errechneten neuen VK-Preis eintragen. 
Das wird wohl heute keiner mehr so machen, oder ....

2. Beim VK-Preis gibt man nicht den neuen VK-Preis ein, sondern lässt sich diesen berechnen. Das geschieht über die Eingabe des Buchstabens "e" mit nachfolgenden Prozentsatz, um den der aktuelle EK-Preis erhöht werden soll:

Bei einem EK-Preis von EUR 2,00 ergibt sich dann für den VK:

Diese Funktion eignet sich, wenn man sporadisch für spezielle Kunden oder für Mitarbeiter einen EK-basierenden VK-Preis braucht. Die Eingabe von e0 bedeutet eine Abgabe zum EK-Preis. Negative Prozentsätze (Verkauf unter EK-Preis) sind aber nicht zugelassen

3. Wenn für ganze Kunden dieses Preisfindungs-Verfahren angewendet werden soll (Filialen, befreundete Unternehmen), dann sollte man die Erweiterung im Kundenstamm einsetzen. Mit dem Feld "PREISBASIS EK" werden aus den Rabattfeldern Aufschlagsfelder, sodass man auch noch warengruppenbezogen unterschiedliche Aufschläge definieren kann:

Die Preisfindung erfolgt dann immer automatisch auf Basis des EK-Preises aus dem Artikelstamm. Genutzt wird diese Funktion speziell für die Belieferung von eigenen Filialen in Zusammenhang mit den Abläufen für interne Lieferscheine und interne Rechnungen.  
05.11 allgemein Rechnungsnummern Die Rechnungsnummern werden von COMMERZ eigentlich immer lückenlos vergeben. Eine Kontrolle dazu bietet der Druck des Rechnungsausgangsbuches, wenn man es mit der Sortierung "RECHNUNGSNUMMER" ausgibt. Fehlen dann Rechnungen, wird ein entsprechender Hinweis ausgedruckt (RECHNUNGSNUMMER FEHLT).
Lücken können sich aber ergeben, wenn für WWS-/OBJ und für TKD-Rechnungen ein gemeinsamer Nummernkreis verwendet wird, weil jeweils nur die Rechnungen aus WWS/OBJ oder aus TKD (aber nicht beide zusammen) ausgegeben werden. 
Lücken können aber auch dadurch entstehen, dass ein Rechnungsdruck nach der Abfrage "DRUCK in ORDNUNG" verneint wird. Dabei wird die Rechnungsnummer bereits vergeben und wenn die Rechnung dann nicht abgerufen wird, fehlt die Rechnungsnummer in der Auswertung. Solche Fälle kann man über die "LISTE FAKTURIERFÄHIGER AUFTRÄGE" dokumentieren, in der auch die bereits vergebene Rechnungsnummer (negativ) dargestellt wird. 
Alternativ dazu kann man auch in den HILFSPROGRAMMEN den Menüpunkt "SUCHEN NICHT VERBUCHTE RECHNUNGSNUMMERN"  aufrufen:

Das Fehlen von Rechnungsnummern kann unter Umständen auch durch Systemabstürze verursacht werden, wenn die Fortsetzung danach nicht ordnungsgemäß durchgeführt wird (oder werden kann).
 

Auf jeden Fall sollte man bei einer Fehlermeldung/Warnung (RECHNUNGSNUMMER FEHLT) seinen Datenbestand unbedingt prüfen.
04.11 FIBU Differenzen bei Sammelkonten Bei der KONTENAUSKUNFT stimmen bei "normalen" Konten die Summen aller Buchungen mit dem AKT. SALDO überein, sofern man sich alle Buchungen ausgeben lässt. Das ist bei den als Sammelkonten festgelegten Sachkonten nicht (immer) so. 
Beispiel:
Buchung einer Ausgangsrechnung:
  
Kontenauskunft (Konto 1400):

Die Differenz entsteht dadurch, dass erst mit dem Journaldruck die Buchungen auf die Konten der Erlöskonten erzeugt werden. Wichtig dabei ist auch, dass der aktuelle Saldo (auch ohne Journaldruck) immer dem aktuellen Wert entspricht.
Kontoauskunft (Konto 1400, nach Journalschreibung)
 
03.11 TKD Abschriften Etwas "versteckt" ist in TKD die Funktion ABSCHRIFTEN: Sie kann über die LEISTUNGSBEARBEITUNG unter 4. DRUCKEN VON RECHNUNGEN aufgerufen werden:

Dabei können Abschriften sowohl für Auftragsrechnungen als auch für Vertragsabrechnungen erstellt werden:

Bekannt sein muss aber die Rechnungsnummer. Ist sie das nicht, könnte man sich notfalls bezüglich der Inhalte auch mit Rücksetzen von Aufträgen oder von (aktuellen) Vertragsrechnungen behelfen.
Außerdem könnte man über das Rechnungsausgangsbuch (Kunde) die Rechnungsnummer herausbekommen. Für Vertragsabrechnungen kann man die Vertragsauskunft, für Werkstattaufträge die Auftragsauskunft verwenden. 
02.11 WWS Anpassung von Nettopreisen Nettopreise kann man "manuell" oder auch "automatisiert" an die aktuellen EK-Preise anpassen. Für eine generelle Anpassung steht der Menüpunkt 9. NETTOPREISANPSSUNG zur Verfügung:

Die grundsätzlichen Funktionen sind im Handbuch ausführlich beschrieben. Folgende Besonderheiten sind aber wichtig:

1. Aktualisierung der EK-Preise
Bei der Anpassung wird die Spanne im Nettopreis-Angebot ermittelt (Nettopreis zu EK-Preis, der bei Anlage oder Änderung in der Nettopreis-Definition im Angebot gespeichert ist) und mit dieser Spanne aus dem Artikel-EK-Preis der neue Nettopreis ermittelt. Dieser und der aktuelle EK-Preis werden in das Angebot eingetragen. 
Das Verfahren geht also davon aus, dass der ehemalige Aufschlag auf den EK-Preis erhalten bleiben soll.

Beispiel:
Im Artikel VK = 2,50, EK = 2,00
Im Nettopreis-Angebot EK = 2,00, Nettopreis = 2,3o
Durch Preisanpassung später im Artikelstamm: VK = 2,60, EK = 2,10
Mit der automatischen Preisanpassung ergibt sich eine Spanne von 15% (Differenz (2,30 - 2,00) / 2,00), die auf den aktuellen EK-Preis aus dem Artikelstamm aufgeschlagen wird. Als neuen Nettopreis wird dann 2,42 zusammen mit dem neuen aktuellen EK-Preis von 2,15 eingetragen.
 
Da sich die Spanne aus dem EK-Preis im Nettopreisangebot errechnet, sollte dieser einigermaßen realistisch sein. Die Übernahme nur der EK-Preise aus dem Artikelstamm kann man erreichen, wenn man bei VK ÄNDERN ein "N" einträgt.

2. Verfahren zur Prüfung und zur Kontrolle neuer Nettopreise

Bei der Nettopreisanpassung wirken die neuen EK-Preise sofort.
Um sicher zu gehen und diese neuen Preis vorab prüfen zu können, kann man folgendes Verfahren anwenden:
a) man kopiert das Nettopreis-Angebot auf einen "neutralen" Kunden und führt bei dem die Nettopreisanpassung durch. Nicht korrekte Nettopreise kann man entsprechend verändern und anpassen. 
b) zum Zeitpunkt, zu dem die neuen Nettopreise wirken sollen, löscht man die aktuellen Nettopreise des Kunden und kopiert die bearbeiteten Nettopreise auf den betreffenden Kunden.
c) Sind mehrere Nettopreis so anzupassen, muss man natürlich mehrere "neutrale" Kunden angelegt haben. Man kann aber auch zwischendurch die geplanten Nettopreise beim Kunden selbst als "normales" Angebot hinterlegen und dieses dann durch Kopieren zu Nettopreisen werden lassen. 
29.10 allgemein ineffiziente Tätigkeiten Unsere Hotline stellen immer wieder fest, dass Anwender von COMMERZ in ihren Unternehmen aufwändige, kostenintensive und auch mit Fehlern behaftetet Tätigkeiten durchführen, die mit dem Einsatz von COMMERZ entweder völlig gelöst werden können oder die mit geringstem Kostenaufwand erheblich effizienter durchgeführt werden könnten. 
Zu gehört die Anfertigung "spezieller" Listen, das mühsame Nacherfassen von Daten aus COMMERZ-Auswertungen in andere Auswertungssysteme oder genauso auch eine manuelle Preispflege. 

COMMERZ enthält eine Fülle von Funktionen, Auskünften und Auswertungen, die diese unnötigen Tätigkeiten völlig ersetzen. Man muss nur wissen, wie und wo man sie einsetzt. 

Wenn Sie solche Tätigkeiten auch in Ihrem Unternehmen feststellen, sollten Sie unbedingt schnellstens mit unserer Hotline Kontakt aufnehmen. Sie findet sicherlich gemeinsam mit Ihnen einen Weg, Ihnen solche unnötigen Tätigkeiten zu ersparen oder diese wesentlich effizienter zu gestalten  
28.10 TKD Verrechnungsarten Wozu braucht man eigentlich die Verrechnungsarten?
Sie werden im Wesentliche für 2 Funktionen benötigt:
o Einteilung der Aufwendungen
Um einen ungefähren Überblick zu erhalten, wie sich die  Leistungen und die Aufwendungen verteilen, die für ein Gerät, Geräte eines Modell oder insgesamt für alle Geräte erbracht worden sind, wurden diese in insgesamt 6 Gruppen , den Verrechnungsarten, eingeteilt:
00-09: Technikerleistungen (Stunden, Arbeitswerte)
10-19: Ersatzteile 
21-29: Verbrauchsmaterialien (20 ist reserviert für PBS-Artikel)
30-39: Fahrten nach km
40-49: Fahrten nach Zonen
50-59: Spesen und Sonstiges
Wichtig dabei sind die ersten 3 Gruppen, die restlichen kann man auch zusammenfassen. Die Texte für die verschiedenen Verrechnungsarten kann man über die Systemtext-Verwaltung in COMMERZ-WWS anlegen.

Durch diese Einteilung erfährt man z.B., ob an Geräten übermäßig viele Stunden angefallen sind, viele Ersatzteile benötigt worden sind oder der Schwerpunkt der Leistungen bei den Verbrauchsmaterialien liegt. 
Die Verrechnungsarten sind in jedem Artikel enthalten und zwar mit den oben dargestellten Ziffern. Damit erfolgt die Aufteilung in die verschiedenen Gruppen automatisch, weil man ja in der Auftrags- und Leistungsbearbeitung Artikel in den Werkstattauftrag einbringt.
o Steuerung der Berechnung von Werkstattleistungen
Geräteverträge beinhalten in den Wartungspauschalen alle oder ausgewählte Leistungen, sowohl bestimmte Gruppen (kostenloses Verbrauchsmaterial), als auch innerhalb der Gruppen (schwarzer Toner kostenlos, Farbtoner kostenpflichtig). Dieses Abbild des Wartungsvertrages kann man in den Wartungsvertragstypen hinterlegen, sodass COMMERZ automatisch die Berechnungsart (kostenlos oder kostenpflichtig) vorschlagen kann. 
Dadurch, dass für die einzelnen Verrechnungsarten bis zu 10 Unterteilungen möglich sind, kann auch innerhalb von ihnen differenzieren, was z.B. beim Verbrauchsmaterial ganz wichtig ist.  
o Besonders zu beachten:
- Verrechnungsart 00 bis 09
Wenn in COMMERZ-ACTUELL-TKD (nicht in WWS) ein Artikel mit einer dieser Verrechnungsarten eingesetzt wird, werden die Mengendaten automatisch mit 2 Dezimalstellen bewertet, angezeigt und verarbeitet. Deshalb sollte die Verrechnungsart 00 bis 09 immer nur Stundenartikel sein.
- Verrechnungsart 20
Die Verrechnungsart 20 ist eigentlich für normale PBS-Artikel vorgesehen. Deshalb wird bei der Erfassung eines Artikels in WWS automatisch auch die 20 vorgegeben. Sie sollte dann nicht für TKD-Artikel verwendet werden, wenn die Funktion "TKD-Aufträge in WWS" eingesetzt wird, weil nur die Verrechnungsarten 21 bis 59 dort als TKD-Artikel (z.B. Toner) erkannt werden.
27.10 TK zusätzliche Auswertungen Über die Verkäufe über das Ladengeschäft lassen sich in WWS auch detaillierte Auswertungen abrufen. Voraussetzung ist nur, dass alle Laden-Aufträge einem eindeutigen Merkmal zugeordnet worden sind. Am besten geeignet dafür ist der Vertriebsweg, der im Kassenparameter vorgegeben werden kann und der jeder Position der  Kassenaufträge automatisch zugeordnet wird:

Um gleichlautende statistische Auswertungen zu erhalten, sollte man an der Kasse keinen Auftrag erfassen, der dann allein in der normalen Auftragsbearbeitung weiter bearbeitet wird (es sei denn, man ändert dann den Vertriebsweg entsprechend um).

Weiterhin könnte als Merkmal ein spezieller Absatzbereich verwendet werden. Das setzt aber voraus, dass jeder Kassenauftrag immer Benutzerkennungen aufgerufen wird, die im Absatzbereich immer die gleiche Ziffer enthalten:

Man könnte zwar den Absatzbereich im Kassenauftrag ändern, darf das aber nicht vergessen. Deshalb ist es besser, den  Vertriebsweg zu verwenden.
Auswertungen, bei denen nach Vertriebsweg selektiert werden kann oder bei den die Vertriebswegdaten einzeln ausgewiesen werden, sind dann beispielsweise
o Kunden-Artikel-Detail-Liste
o Artikelauskunft am Bildschirm
o Detail-Bruttoertrags-Auskunft
o Geschäftsinformationen
o Tagesdaten.
Damit hat man dann eine zusätzliche Abgleichsmöglichkeit mit den direkten Kassenauswertungen
26.10 WWS Kalkulationsschema Wenn der VK-Preis permanent aus dem EK-Preis errechnet werden soll, dann kann man diesen Automatismus durch die Anlage eines Kalkulationsschemas automatisiert durchführen lassen. Dazu sind  zunächst über die Stammdatenverwaltung KAKULATIONSSCHEMA die Konditionen für die Berechnung des VK-Preises festzulegen:
 
Die Angabe von 999,99 bedeutet, dass dieser Preis im Artikel nicht  berechnet werden soll.
Dann sind bei den betreffenden Artikeln, die in diese Kalkulation einbezogen werden sollen, die entsprechenden Kalkulationsnummern einzutragen:

Eine Änderung der VK-Preise entsprechend dem Kalkulationsschema findet an drei Stellen in COMMERZ-WWS statt:
1. Preispflege
Wenn neue EK-Preise über die Preispflege (COMMERZ-ZPF) übernommen werden, werden bei den betreffenden Artikeln neue VK-Preise errechnet und im Artikelstamm eingetragen. 
2. Stammdaten Artikel
Wenn der EK-Preis sich ändert, wird der neue  VK-Preis berechnet
und eingetragen
3. Wenn der Menüpunkt KALKULATION PREISE in dem Menüpunkt DATEIPFLEGE aufgerufen wird:

Aber:
Bei einer alleinigen Änderung des Kalkulationsschemas (z.B. von 18,5 auf 20,3) geschieht zunächst:  nichts.
Man muss nach einer solchen Änderung immer das Programm KALKULATION PREISE aufrufen. Erst damit werden die VK-Preise neu kalkuliert.

Das Nacherfassen eines Artikelfeldes ist ggf. etwas mühsam, aber es gibt ja in HILFSPROGRAMME den Menüpunkt "13. ERFASSEN EINZELNE ARTIKEL-STAMM-FELDER", über den man nach Eingabe der Artikelnummer immer nur ein Feld (wie z.B. KALKULATIONSSCHEMA") eingeben muss.
Dieses gilt natürlich auch für ähnliche nachträgliche Erfassungen.

22.10 TKD Auftragshinweis Zu jedem Gerät kann man einen Auftragshinweis eingeben, der für den Techniker gedacht ist. Er erscheint auf dem ersten Bildschirm, wenn man für das betreffende Gerät einen Auftrag erfasst:

Je nach weiterer Abwicklung kann man diesen Hinweis dazu nutzen, um weitere Aktivitäten zu veranlassen. Wenn man aber Auftragsbelege aus COMMERZ erstellt und man möchte, dass der Hinweis dort ausgegeben wird, dann muss man im ERW-BS, den Druck gesondert freigeben: 
  
Diese Sperre, dass nicht jeder Hinweis gedruckt wird, wurde deshalb eingeführt, damit der Kunde die etwa für ihn nicht gedachten Informationen nicht liest.
21.10 WWS WAWI-Schlüssel Wozu braucht man eigentlich den WAWI-Schlüssel im Artikel?
In der Stammdaten-Verwaltung Artikel gibt es im 2. Bildschirm den sogenannten WAWI-Schlüssel (Schlüssel für die Warenwirtschaft), der wesentlichen Einfluss auf die Preisfindung haben kann:

Der gesamte Schlüssel besteht aus insgesamt 6 Stellen, die folgendermaßen belegt sein können:
a) Stellen 1 bis 3 
Kann einen Prozentsatz enthalten, der an der Kasse als Abschlag auf einen dort eingegebenen VK-Preis den zuzuordnenden EK-Preis ergibt. Verwendet wird dieses beispielsweis bei "ähnlichen" Artikeln, die nicht einzeln sondern als eine Art Sammelartikel gespeichert sind (z.B.  Glückwunschkarten etc.). Bei diesen ist lediglich der VK-Preis bekannt, der EK aber unterschiedlich und im Sammelartikel natürlich nicht einzeln speicherbar. Deshalb kalkuliert man einen ungefähren Abschlag, gibt ihn beim WAWI-Schlüssel ein und lässt EK- und VK-Preis dabei auf null. Der sich errechnende EK-Preis ist zwar nicht der exakte EK, aber er ist immerhin noch besser als null.
Sobald ein Prozentsatz im Artikel enthalten ist wird an der Kasse immer der EK-Preis neu berechnet, in der Auftragsbearbeitung nur dann, wenn der EK-Preis des (Sammel-)Artikels auf null steht. Wichtig ist auch, dass der Prozentsatz, der in 10tel Prozent anzugeben ist, immer an den Stellen 1 bis 3 steht.
b) Stellen 4 bis 5
Werden nur individuell und nicht generell genutzt.
c) Stelle 6
Kann enthalten:
0: alle Rabatte können wirken
1: absoluter gebundener Preis, keine Rabatte wirken, es gelten auch keine Staffelpreise
7: Gebundener Preis, keine Rabatte wirken, aber Staffelpreise (egal ob direkt oder als Prozentsatz definiert) gelten.
Damit lassen sich über den WAWI-Schlüsse nicht unerhebliche Steuerungen in der Preisfindung durchführen und es ist so, dass meist angebliche Fehler in der Preisfindung ihre Ursache im ggf. falsch gesetzten WAWI haben.
20.10 allgemein Ziel für 2021:
Wir wollen doch COMMERZ noch besser nutzen
Wenn man sich zum 1.1.2021 den Kunden gegenüber als der Fachhändler präsentieren will, der die heutzutage verfügbaren modernen DV-Techniken einsetzt, sollte man möglichst gleich damit beginnen, die Voraussetzungen dafür zu schaffen. 
Themen dafür gibt es genug:

o DV-Kommunikation mit den Kunden 
. Übernahme Kunden-individueller PBS-Aufträge
. Integration von Webshops
. Rechnungen per E-Mail oder auf elektronischer Basis
. Vorab-Informationen mittels Liefer-Avis
. Verwendung kunden-eigener Artikelnummern
 
o Kommunikation bezüglich Kopier- und Drucksysteme
. Meldungen über Störungen/Fehler
. Meldungen über Toner-Bedarf
. Meldungen über Zählerstände
. Kommunikation der Techniker-Auftrags-Daten

o SEPA-Lastschriftverfahren mit Beschleunigung des Geldeinganges und Reduzierung der Kosten durch E-Mail-Versendung von z.B. Rechnungen

o Layout der Formulare
Das Layout der Formulare sollte bei ganz vielen Anwendern einmal einer intensiven Prüfung unterzogen werden und unbedingt überarbeitet werden; jedes Formular stellt eine Art Visitenkarte des Unternehmens dar

o Intensivierung und Verfeinerung der  Kommunikation mit Logistik-Zentren (z.B. LS3 mit direkten Verfügbarkeitsinformationen und Tracking-Infos)

o Verbesserung der internen Abläufe, auch zur Vermeidung von "Fehlern", die mit Beteiligung des Kunden erst behoben werden können (falsche Artikel, falsche Preise, falsche Zählerstände) 

o Integration von Steuerungsparametern für die Verbesserung der Informationen (generell und detailliert).

In COMMERZ steht alles bereit, aber auch für die Einführung sind einige Aufgaben im Vorfeld zu erledigen. Die logics systems gmbh kann dazu gerne auch nützliche Tipps geben. Also her mit Ihren Problemen.

19.10 FIBU Benutzerkürzel Jeder Buchung wird automatisch ein Benutzerkürzel zugeordnet, das aus den ersten zwei Buchstaben der Zugriffsberechtigung gebildet wird. Das bedeutet, dass - wenn mehrere Mitarbeiter Buchungen eingeben oder übernehmen - die Zugriffsberechtigungen möglichst mit unterschiedlichen Zeichen beginnen sollten.
Wenn man in den Buchungsauskünften nur seine eigenen Buchungen ansehen möchte, muss man das eigene Kürzel oben eingeben:

Sofern man alle Buchungen von beliebigen Erfassern sehen möchte, ist an dieser Stelle F3 einzugeben.
Das Benutzerkürzel wird auch im Journal bei jeder Buchung ausgewiesen, sodass man zumindest noch dort erkennen kann, wer für die Buchung verantwortlich ist.
15.10 TKD Rücknahme eines Gerätes Die einfache Rücknahme eines Gerätes kann man auch über die Funktion 11. ERSATZGERÄTE durchführen. Durch Eingabe zweier Texte (über Textnummer) bei RÜCKNAHMESCHEIN kann man auch Vorgaben zur Eintragung der Zählerstände und Unterschrift ausdrucken:

Es muss dann lediglich ein Auftrag für das Gerät erstellt werden, bei dem im Feld ERSATZGERÄT die gleiche Gerätenummer eingetragen wird. Beim Ausdruck des Rücknahmescheins (auf Formular) stehen dann die für die Rücknahme erforderlichen Daten:

Der Vorteil ist, dass (noch) keine Daten gespeichert werden. Das Gerät ist weiterhin installiert, sodass die letzten Abrechnungen  durchgeführt werden können und das Gerät dann endgültig ins Lager aufgenommen werden kann.

Störend ist allenfalls
das Wort „ERSATZ...“ in der Mitte der beiden Texte.
Detailbeschreibung und Beispiel bitte bei der Hotline anfordern.
14.10 WWS Tracking-Informationen Bei LS1- und LS3-Aufträgen werden von Soennecken Informationen über den Lieferzustand zur Verfügung gestellt. Dabei ist es bei LS1  so, dass im Parametersatz 10 (die Lieferadresse, wohin Soennecken die Ware liefern soll) eine entsprechende E-Mail-Adresse einzutragen ist.
Bei LS3-Aufträgen ist im Kundenstammsatz die E-Mail-Adresse unter EMAIL-ADRESSEN  für LIEFERSCHEINE einzutragen. 
Genau an diese E-Mail-Adressen liefert Soennecken Informationen über die Lieferungen, die dann vom Fachhändler oder Kunden abgerufen werden können.
Ein Service, den die LS3-Kunden sicherlich zu schätzen wissen. 
13.10 allgemein wie sehen denn Ihre Layouts aus? Jahrelang hat ein COMMERZ-Anwender noch bis heute statt Umlaute irgendwelche Hieroglyphen auf seinen Formularen und auch auf den Kassenbons ausgegeben. Das ist für uns und auch für die Kunden ein ganz klarer Beweis dafür, dass die EDV dieses Fachhändlers nicht dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Da kommen Zweifel auf, ob die Angebote, Lieferscheine, Rechnungen und Kassenbons überhaupt korrekt sein können.
Ein minimaler Hinweis unserer Hotline hat die Umlaute wieder erscheinen lassen. 
Unsere Meinung war immer, dass alle Belege, die der Kunde erhält, ein Spiegelbild der gesamten Reputation des Fachhändlers darstellt. Deshalb sollte jeder einmal seine Belege kritisch betrachten; in COMMERZ gibt es genügend Möglichkeiten diese auch zu verbessern. 
12.10 TK geänderte 
Funktionen

Die Aufgaben, die mit dem Programm COMMERZ-ACTUELL-TK (Terminalkasse) durchgeführt werden können, wurden erheblich erweitert (eingeschränkt), um die Abwicklungen gegen Missbrauch zu schützen und die Forderungen des Gesetzgebers weitgehend zu erfüllen. Der derzeitige Zwang zur Integration einer TSE ist darin aber nicht enthalten.

 

Grundsätzlich wurden zwei wichtige Änderungen eingeführt:
1. Der Abbruch eines Kassenauftrages ist nicht direkt mehr möglich 

2. Alle Kassenvorgänge werden in ein pdf-Verzeichnis gespeichert

Mit diesen pdf-Daten stehen sämtliche Kassenvorgänge zumindest als

Kopie der Druckausgabe vollständig zur Verfügung; die Datenstruktur

ist in der Beschreibung „Kasse-neu“ unter Punkt 4 dargestellt.

       

Wesentliche Detailänderungen sind:  

a) Nicht mehr änderbar sind die Bar-Verkaufsnummer (VK-Bon) und die Kassenabrechnungsnummer für Z-Bons im WWS-Parametersatz.

 

b) Am Ende der Erfassung ist nicht mehr möglich

         o 2=ABBRUCH

         o 4=KEIN BON

Um keinen Bon zu erzeugen, müssen alle Positionen gelöscht werden.

 

c) Das Ändern von Kassenaufträgen ist nicht mehr aufrufbar.

 

d) Das Löschen von Kassenaufträgen betrifft nicht die Daten in dem pdf-Verzeichnis.

 

e) Bei ANDERER ABSCHLUSS kann „5. ABSCHLUSS OHNE DRUCK“ nicht mehr aufgerufen werden.

 

f) Die Eingabe von F2 beim Kunden nach Ausgabe eines Bons ist nicht mehr möglich.

 

g) Bei Einzahlungen, Auszahlungen und Inkasso wird immer ein Eintrag im pdf-Verzeichnis durchgeführt (auch wenn ein Beleg nicht gedruckt wird).

 

h) Kassenvorgänge mit dem Wert  EUR 0,00 werden auch im pdf-Verzeichnis abgespeichert (reine Textpositionen, Umtausch ohne EUR-Differenzen).

 

08.10 TKD Vertragsartikel Wozu braucht man eigentlich die Vertrags-Artikel für Miete, Wartung und Zähler (MIET-ARTIKEL, WART-ARTIKEL, ZÄHLER-ARTIKEL), die man bei den betreffenden Vertragsdaten eingeben kann?
Generelle Antwort: Um weitere detailliertere Statistiken automatisch zu erstellen und abrufen zu können.
Bei der Anlage von Verträgen gibt in den einzelnen Bildschirmen für Miete, Wartung und Zähler immer die Möglichkeit, einen Artikel einzugeben. Auf diesen Artikel werden dann alle Umsätze des betreffenden Vertrages gebucht. Beispielsweise könnte man die Kopierer unterteilen und die Wartungserträge dann durch Vorgabe verschiedener Artikelnummern (unabhängig von Hersteller oder Kunde) entsprechend verteilt bekommen. Auch wenn man wissen möchte, welche Maschinentypen welche Mieteinnahmen erbringen, könnte man dieses durch entsprechend verschiedene Artikel leicht sich auswerten lassen. 
Wichtig ist nur, dass die Wahl der Artikelnummern so geschickt gewählt wird, dass man die Ergebnisse möglichst mit einer Artikelauswertung direkt ausgewiesen bekommt. 
Wer also seine Statistiken mit noch detaillierteren Daten haben möchte, sollte unbedingt diese Vertrags-Artikel nutzen.
Hinweis: In der Stammdatenverwaltung MODELLE können bereits Vorgaben für diese Artikel eingegeben werden, sodass neue Geräte automatisch die richtigen Artikel gleich eingetragen bekommen (auch in bestehende Geräte können diese Artikel automatisch übernommen werden (Verfahren bei Hotline erfragen)).
07.10 WWS Anzahlungen und Ratenzahlungen

In COMMERZ-WWS und auch in COMMERZ-OBJ können sowohl Anzahlungen als auch Ratenzahlungen wie folgt abgewickelt werden:
Anzahlung
Mit ein wenig Aufwand können mit COMMERZ-ACTUELL-WWS auch Anzahlungen für einen Auftrag abgerechnet werden:
Dazu ist der Auftrag um zwei zusätzliche Artikel-Positionen zu ergänzen, in der ein Artikel mit entsprechendem Text und dem Mehrwertsteuer Kennzeichen "4" (=0%) einzutragen ist:
o Erste Position z.B. mit Text "Anzahlung"; Auftragsmenge und "zu fakturieren" werden auf "1" gesetzt und ein Anzahlungsbetrag eingegeben.

o Zweite Position mit gleicher Artikelnummer und z.B.  mit Text "Berechnete Anzahlung"; Auftragsmenge minus 1 und Betrag gleich Anzahlungsbetrag ("zu fakturieren" noch auf null). 

Sofern die "echten" Positionen noch nicht bearbeitet sind und die Rechnung abgerufen wird, ergibt sich lediglich eine Rechnung über die Anzahlung. Nachdem diese Rechnung erstellt worden ist, ist in der dritten Position "zu fakturieren" auf minus 1 zu setzen. Diese Position bewirkt, dass dann später bei der Berechnung der "echten" Positionen der Anzahlungsbetrag entsprechend berücksichtigt wird.
In die FIBU werden zwei Rechnungen übergeben, wobei für die Positionen ohne MwSt möglichst über die Warengruppe der Artikel ein spezielles Erlöskonto vorgegeben werden sollte; trotz  Reduzierung der 2. Rechnung um den Anzahlungsbetrag werden die "echten" Positionen auf die betreffenden Erlöskonten komplett korrekt gebucht.


Ratenzahlung
Im Prinzip gibt es zwei Lösungsmöglichkeiten:
1. Für jede Rate eine Rechnung erstellen
Dabei ist zu beachten, dass die Mengen der Artikel bereits vom Lager weg sind und sich auch nicht gleichmäßig auf x Raten verteilen lassen. Es ist daher auch wegen der Verteilung auf die Statistikdaten auf jeden Fall eine Rechnung über den Gesamtauftrag zu erstellen. 
Wenn dann aber nun Ratenrechnungen erstellt werden, würde man den Gesamtbetrag letztlich zweimal berechnen. Man müsste deshalb (mit viel Aufwand) jeder Ratenrechnung auch wieder rücksetzen.
Dann hätte aber auch die Buchhaltung ein Problem, weil der Kunden die Ratenrechnung bezahlt, die Zahlung aber der Gesamtrechnung zugeordnet werden müsste. 
Alternativ dazu könnte man aber auch die Gesamtrechnung (neutral, d.h. mit einer einzigen generellen Warengruppen-Position) wieder kompensieren und für die Ratenbeträge den gleichen Warengruppen-Artikel verwenden. Dazu kann man auch einen Auftrag anlegen, den man für weitere Ratenzahlungen einfach immer wieder  kopiert.
 
2. Auf einer Rechnung in Textform die Ratenbeträge, Termine und Konditionen aufführen.
Dieses ist sicherlich die bessere Lösung, auch wenn die MwSt zu früh abgeführt werden müsste. 

Fazit: 
Wegen des geringeren Aufwandes ist eigentlich die Lösung 2 vorzuziehen, obwohl man bei einzelnen Ratenrechnungen eine bessere Kontrolle über die Zahlungen hat (aber diese Rechnungen müssen auch immer regelmäßig erstellt werden). 

Empfehlung:
Eigentlich keine.

24.09 allgemein Oktoberfest Das Oktoberfest fällt in diesem Jahr aus, aber trotzdem gönnen sich  die news-Schreiber eine kleine Pause. Die nächste logics-news erscheint deshalb erst wieder am 7.10.2020.
Bis dahin alles Gute und bleiben Sie gesund.
23.09 WWS Bruttonutzen ansehen Wenn man Aufträge oder auch Angebote erfasst, wird der Umsatz des Auftrages oder des Angebotes rechts oben angezeigt:

Ein Auftrag über EUR 104,81 ist so schlecht ja auch nicht, aber um den Auftrag zu beurteilen, sind natürlich auch die EK-Preise noch zu berücksichtigen. Diese erhält man, wenn man bei der POSNR: F3 eingibt und dann auf die Ausgabe "PREISE" verzweigt:
 
Daran erkennt man dann sehr schnell, dass bei diesem Auftrag nur EUR 9,03 oder 8,6% übrig bleiben und dann wahrscheinlich noch allgemeine Kosten für Kommissionierung oder Lieferung abzuziehen sind.
Diese Überprüfung ist natürlich nicht für alle Aufträge (Angebote schon eher) erforderlich, aber kritischen Kunden, Artikeln oder Nettopreisen ganz sinnvoll, um ggf. den
22.09 OBJ/WWS Elektronische Rechnung Ab 27.11.2020 besteht die Verpflichtung, dass Rechnungen für öffentliche Aufträge nicht mehr in "Papierform" sondern elektronisch übermittelt werden müssen. Auftraggeber sind dabei zunächst die obersten Bundesbehörden, bundesländerspezifisch dürfte aber mit einer baldigen erweiterten Verpflichtung zu rechnen sein. Auch die normierte Rechnungsstellung an andere Kunden könnte über die Schnittstelle gelöst werden.

logics systems wird den entsprechenden Export bereitstellen und bittet zunächst einmal um Mitteilung, welche COMMERZ-Anwender Rechnungen an öffentliche Auftragsgeber versenden und deren Umsatz pro Rechnung größer als EUR 1.000 ist  oder die allgemein Interesse an der Schnittstelle "elektronische Rechnungen" haben. (bitte in Kurzform bis 5.10.2020 an h.stollt@logicssystems.de).    
21.09 TKD KORR bei Pools

Poolabrechnungen können beliebig komplex sein, weil die Geräte insgesamt betrachtet werden, beim einzelnen Gerät aber auch Ergebnisdaten gespeichert werden müssen. Ein einfaches Beispiel dafür:
Manchmal kommt es vor, dass bei Pool-Abrechnungen im letzten Gerät bei der Historie-Auskunft eine Zeile mit KORR ausgegeben wird. Diese Korrektur ist notwendig und lässt sich am besten an einem Beispiel erklären:

Ausgangssituation:

Kopienpreis: 1,000 Cent

GERÄT-1: 20.000 Freie Einheiten, kopiert 22.000

GERÄT-2: 10.000 Freie Einheiten, kopiert   5.000

Bei den Geräten verbucht:

GERÄT-1: 2.000 Kopien und EUR 20.00

GERÄT-2: keine Kopie  und EUR    0,00

Auf der Rechnung:

Es

 wird keine Kopien-Nachberechnung ausgewiesen, weil die Summe Freier Einheiten größer als Verbrauch ist.

Pool-Gesamt-Erlös:

Wenn man die Geräte so belässt, ergibt sich ein Erlös von EUR 20,00, der aber gar nicht erzielt wurde. Um dieses wieder zu korrigieren, wird beim GERÄT-2 (letztes Gerät) ein KORR von EUR - 20,00 gebildet. Damit stimmt zwar das letzte Gerät auch nicht hundertprozentig, aber dafür der Pool insgesamt. 
Diese Korrekturen sind natürlich dann gravierend, wenn bei den einzelnen Geräten die Freien Einheiten nicht mit den realen Kopienzahlen korrespondieren. Größere KORR-Beträge kann man vermeiden, wenn die Freien Einheiten den einzelnen Pool-Geräten zugeordnet werden, was in COMMERZ-TKD automatisch über den Menüpunkt „POOL-AUSWERTUNGEN“ durchgeführt werden kann. 

17.09 allgemein Ihre Installation ? Negatives Beispiel aus der Praxis:
Fachhändler nutzt einen über 15 Jahre alten Server, an dem nicht nur alle externen Kommunikationen sondern auch weitere PCs, z.B. Kassenplätze hängen. 
o Was passiert, kann man sich leicht vorstellen: 
"Server gibt den Geist auf" und ist nicht mehr reparabel.
o was ist die Folge:
Hektische und unkoordinierte Aktivitäten, um einen neuen Server zu besorgen und zu installieren (zwischenzeitliche nur noch manuelle  Abwicklungen, wo ist der aktuelle Datenbestand, was muss auf dem neuen Server installiert werden ... und, und und)
o was kann man tun
1. Man sollte die Gesamtinstallation mehrfach kritisch analysieren und Schwachstellen aufdecken und beheben
2. Die Notwendigkeit des Austausches zeitnah erkennen und entsprechende Aktivitäten einleiten
3. Alle Vorbereitungen für einen Austausch rechtzeitig vornehmen. Dazu gehört auch eine zeitliche Planung und die Einbeziehung der Hotline von logics (es ist mindestens eine terminliche Abstimmung erforderlich, wann eine Neuinstallation durchgeführt werden soll)
4. Bei nicht kalkulierbaren Abstürzen dafür Sorge tragen, dass aktuelle (Komplett-)Sicherungen immer vorhanden sind.

Den vermeintlichen trügerischen Eindruck "es läuft ja alles wie gestern noch" sollte man immer kritisch hinterfragen, sonst hat man morgen schon vielleicht das Chaos beieinander.
16.09 WWS Auftragsprüfliste Die täglich erfassten Aufträge können abends überwacht werden. 

Dazu ist es nicht erforderlich, die einzelnen Felder mit entsprechenden Daten immer neu einzugeben, sondern man braucht nur bei "VON AUFTRAG" F2 und einen vorher angelegten Schlüssel einzugeben, der dafür sorgt, dass die Prüfkriterien automatisch vorgeben werden. Man kann sich eine beliebige Anzahl von Schlüsseln anlegen, die jeweils ganz besondere Prüfungen der Aufträge durchführen. Diese können dann mit der Funktionstaste F5 angezeigt und ausgewählt werden:
 
Damit hat man täglich einen Bericht über "kritische" Aufträge, bei denen z.B. der VK-Preis nicht stimmt oder bei denen Preise/Rabatte geändert worden sind.
15.09 OBJ Formulare Die für jeden COMMERZ-OBJ-Anwender individuell gestaltbaren Formulare werden im COMMERZ-ACTUELL im Verzeichnis VORLAGEN hinterlegt. Dabei werden für alle Formulartypen auch die Erst- und die Folgeseiten sowie mögliche Logos in dot-files dort eingetragen. Anfangs wird eine generelle Struktur ausgeliefert und der Anwender kann auch Änderungen bezüglich der Daten (welche Informationen sollen ausgegeben werden) und ihre Positionen (wo soll gedruckt werden) selbst durchführen. Bei komplexen Layouts empfiehlt die Hotline, dass sie selbst den Aufbau und die Anlage in VORLAGEN festlegt und testet. 
Übrigens: COMMERZ-OBJ eignet sich auch, um im TKD-Bereich Angebote und Auftragsbestätigungen (aber auch Lieferscheine und Rechnungen) im Topformat für die Kunden zu erstellen.
 
Bei Angeboten könnte man sich z.B. vorstellen, als Standard eine Art Erfassungs-Maske anzulegen, die alle Daten der Anforderung des Kunden (wie Kopiervolumen, Finanzierung oder Relation Wartung zu Freie Einheiten) enthält. Diese Maske müsste dann lediglich einkopiert, entsprechend ausgefüllt und als Angebot gedruckt werden.
14.09 FIBU Abschlussdaten COMMERZ-ACTUELL-FIBU vergibt in jeder Buchungsperiode interne Buchungsnummern, zählt auch die Journalseiten und kennzeichnet Buchungsperioden als offen oder bereits abgeschlossen. Diese Daten können in der Stammdatenverwaltung Parameter unter 5 bzw. 6 abgerufen und gedruckt werden:

Diese Daten sollten am Ende eines Wirtschaftsjahres dokumentiert werden, denn sie belegen pro Buchungsperiode
o welche letzte interne Buchungsnummer vergeben wurde (Kontrolle mit letztem Journal)
o wie viele Journalseiten vorhanden sein müssen
o ob überhaupt ein Journal erstellt worden ist
o ob auch in zusätzlichen Buchungsperioden (13 bis 16) Buchungen erstellt wurde.
Dieser Beleg ist dann ein weiterer Beleg für die Ordnungsmäßigkeit der FIBU. 
10.09 MB/TKD Weitere Bildschirme und Bildschirm-Wechsel Nicht immer bekannt:
In COMMERZ-ACTUELL-TKD wurde die Bildschirme der Geräte um die Bildschirme 8 und 9 erweitert. Im 8. Bildschirm kann man beliebigen Text hinterlegen, der innerhalb der Auftragsbearbeitung auch abrufbar ist (Eingabe von "g" in der untersten BP-Zeile):

Im 9. Bildschirm sind die Einkaufs- und Verkaufsdaten des Gerätes enthalten, die sonst lediglich im Maschinenbuch ersichtlich gewesen sind:
 

Ganz wichtig in COMMERZ-ACTUELL-MB und -TKD:
Bei WAHL kann man durch Eingabe von 2x oder 5x, wobei die "2" oder die "5" NÄCHSTER oder VORHERIGER BILDSCHIRM bedeutet und "x" die Bildschirmnummer darstellt, direkt einen Bildschirm aufrufen. Um z.B. vom ersten Bildschirm sich die VK/EK-Daten anzeigen zulassen, braucht man also nur "29" einzugeben. Die Hotline geht dabei davon aus, dass bei häufiger Verwendung dieses Verfahrens, die Bildschirmnummern auch bekannt sind oder ....
09.09 TKD Spezielle Poolauswertungen Über dieses Spezialprogramm können letztlich die Kosten pro Kopie eines jeden Poolgerätes ausgewiesen werden. Dabei wird keine Auswertung erstellt, sondern es werden die Daten zur individuellen Weiterverarbeitung in EXCEL als csv-Datei bereitgestellt.
Es werden folgende Daten pro Gerät eines Pools ausgegeben:
o Gerätenummer

o Kundennummer

o Poolnummer

o Zählernummer

o Zähler alt + neu (erfasst bei Zählerstandseingabe) für Z1 + Z2

o Differenz = Zähler neu minus Zähler alt

o Freikopien

o zu berechnen = Kopien neu minus Freikopien * Kopienpreis

o Wartungspauschale

o Aufwand  VB, Entwickler, E-Teile, Arbeitslohn je nach Z1 und Z2

o Kopienkosten = Summe VB+E-Teile+Entwickler+Arbeitslohn geteilt durch Zähler neu

Die Steuerung, welcher Aufwand in welche Rubrik einfließt, erfolgt durch die Zählernummer bei der Leistungserfassung und über die Verrechnungsarten. 
Leistungen, die nicht Zähler 1 oder 2 zuordbar sind, werden (z.B. Technikerstunden) werden auf beide Zähler verteilt; der Anteil (Prozentsatz) ist vorgebbar.

Über diese spezielle Poolauswertung lassen sich differenziertere Auswertungen über einzelne Pools als bisher abrufen. Dabei ist allerdings wichtig, dass die Vorgaben (z.B. Verrechnungsarten) und Eingaben bei der Leistungserfassung (z.B. Zählernummern) exakt   
stimmen bzw. eingehalten werden. 
Details zu diesem Pool-Export sind individuell abzustimmen.
Beschreibung bitte anfordern.  

08.09 WWS Sperren von Aufträgen

Es kommt häufig vor, dass die Positionen eines Auftrages bereits geliefert sind, die Rechnung aber noch nicht erstellt werden soll. Wenn man dann aber die üblichen Fakturierung über 

DRUCKEN EINZEL- oder SAMMELRECHNUNGEN aufruft, läuft man Gefahr, dass zu verzögernde Aufträge doch mit ausgegeben werden.
Wie kann man das Problem lösen?
Es gibt dazu zwei Möglichkeiten:
1. Über Kategorie
Beim Druck von Rechnungen wir immer die Kategorie (zweite Stelle der Rechnungsart) angefordert. Diese Kategorie dient bereits dazu, den Druck von Rechnungen kundenweise einzuteilen (z.B. monatliche, 14-tägige oder wöchentliche Sammelrechnung). Nichts ist daher einfacher, als eine Kategorie (z.B. die "9") für "gesperrte" Aufträge anzulegen und diese Kategorie dann in die betreffenden Aufträge einzutragen. Für diese Kategorie dürfen dann nie Rechnungen gedruckt werden.
Wie kann man herausfinden, welche Aufträge in Warteposition stehen? Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: 
Entweder über die Auftragsprüfliste oder über die LISTE FAKTURIERFÄHIGE AUFTRÄGE, wobei letztere besser ist, weil man Einzel- und Sammelrechnungen in einer einzigen Auswertung ausgewiesen bekommt.
2. Über das Kennzeichen "RECHNUNGSSPERRE" 
Das Kennzeichen dient eher dazu, einzelne Positionen eines Auftrages vor dem Rechnungsdruck zu schützen:

Es kann im ERW-BILDSCHIRM positionsweise gesetzt werden. Herausfinden, welche Positionen gesperrt sind, kann man wiederum über die Auftragsprüfliste, indem man nur die Zeile mit POS. MIT RECHNUNGSSPERRE auf "J" setzt.
Diese Sperre eignet sich nicht, wenn Aufträge mit vielen Positionen gesperrt werden sollen.

Fazit
Um ganze Aufträge vor Rechnungsdruck zu schützen, sollte man die Möglichkeit mit der speziellen Kategorie einsetzen und auf keinen Fall beide Möglichkeiten (abhängig z.B. von der Anzahl der Positionen) gemischt verwenden.
Klar sein dürfte aber auch, dass man zur Freigabe zum Druck von Rechnungen das Positionskennzeichen wieder auf "N" setzen bzw. die Kategorie wieder entsprechend veränderten muss.

07.09 TK Spezielle BS-Info An der Kasse und bei der Auftragsbearbeitung wirken die bei den Kunden hinterlegten BS-INFO-Texte unterschiedlich. Während in der Auftragsbearbeitung nach der Ausgabe des Textes und einer Abfrage ein Weiterarbeiten möglich ist, sind in der Terminalkasse Sperren integriert. 
Diese Sperren wirken sich dort ab Textnummer 900 folgendermaßen:
BS-INFO-TEXT = 900:
Text wird nicht ausgegeben, Lieferschein und Rechnungsmitnahme sind gesperrt. Diese Textnummer wird üblicherweise bei dem allgemeinen Ladenkunden eingetragen.
BS-INFO-TEXT = 901 bis 999:
Der BS-INFO-TEXT wird ausgegeben, aber sowohl Lieferschein als auch Rechnungsmitnahme sind gesperrt.
Mit diesen BS-INFO-Textnummern kann man also elegant verhindern, dass ein allgemeiner Kunde an der Kasse Ware bekommt ohne bar zu bezahlen.

Hat der Ladenkunde die BS-INFO=900 und man möchte dem Kunden trotzdem Ware auf Lieferschein mitgeben (weil es sich doch um einen "gelisteten" Kunden handelt), dann geht das nur durch Wechsel der Kundennummer. Kommt dieser Vorgang öfters vor, dann könnte man sich z.B. einen zweiten allgemeinen Kunden anlegen, der keine BS-INFO größer als 899 hat. Diese Umsätze könnte man auch noch über die Kundennummer überwachen, aber Vorsicht bei dieser Variante: Immer die Adresse des Kunden eintragen. Ein Hinweis darauf könnte in spezieller BS-INFO (<900) des zweiten allgemeinen Kunden) stehen. 
03.09 allgemein Druckervorgaben Über die DRUCKER-VERWALTUNG können für die verschiedensten Ausgaben Drucker vorgegeben werden. Damit ist es dann nicht erforderlich, die entsprechende Druckernummer (zu suchen und) einzugeben:

Die Daten werden in der oben einzugebenden Vorgabe-Datei hinterlegt. Dieser Name ist dann in der Zugriffsberechtigung einzutragen. Damit ist es z.B. auch möglich, für den gleichen Ausgabetyp mitarbeiter- oder raumbezogene unterschiedliche Drucknummern vorzugeben. 
Die Spalte ABF steht für Abfrage: Wenn diese ein "N" enthält, ist keine weitere Eingabe erforderlich; es wird sofort gedruckt. Dieses kann z.B. für Formulare verwendet werden, wenn diese immer nur auf einem Drucker ausgegeben werden sollen. Bei "J" wird der Drucker vorgegeben; er kann dann bestätigt, aber auch geändert werden.

Wichtig wird diese Druckervorgabe, wenn einem Drucker spezielle zusätzliche Funktionen zugeordnet sind und dieser Drucker grundsätzlich immer hierfür verwendet werden muss. Dieses kann z.B. bei Formularversand per E-Mail, Erstellung von pdf-Formularen oder sonstige Besonderheiten vorliegen.
02.09 TKD Auswertung Freie Einheiten Die üblicherweise in der Wartung enthaltenen Freien Einheiten bedürfen in Bezug auf die genutzten Kopien in vielen Fällen einer umfassenden Kontrolle. Bei einem  krassen Missverhältnis (entweder hohe Überhang-Berechnungen oder Freie Einheiten werden massiv nicht ausgenutzt) entsteht häufig Handlungsbedarf zur Änderung der Verträge.
Aufruf der Auswertung:

Das Programm liefert Detaildaten (u.a. mit Kopienverbrauch und die  dabei berücksichtigten Freie Einheiten) jeder Zählerabrechnung in einem vorgebbaren Zeitintervall und summiert die Daten nach Zählern, Geräten, Kunden oder Pools. Damit ist dann schnell erkennbar, bei welchem dieser Summen bedeutende Differenzen aufgetreten sind. Sollte ein Kunden am Jahresende nicht genutzte Freie Einheiten rückvergütet bekommen, können diese ganz einfach schnell und detailliert ermittelt werden.
Bitte Detail-Beschreibung anfordern bei unserer Hotline (Lizenz nach Vereinbarung)
01.09 WWS Bestellwesen

Warum wird das Bestellwesen in COMMERZ so wenig genutzt, obwohl die verschiedensten Abwicklungen und Abläufe optimal unterstützt werden?
Denn:
Die Nutzung des Bestellwesens in COMMERZ bietet im Gegensatz zu manuellen Abwicklungen eine Fülle von Vorteilen. Dieses vor allem auch deshalb, weil praxisnahe Funktionen alle erforderlichen Handhabungen optimal unterstützen. Das Funktionsspektrum geht dabei von verschiedenen Verfahren zur Erstellung einer Bestellung, 
über den Liefereingang mit Auftragszuordnung,  bis zur
generellen Bestellüberwachung mit Rechnungskontrolle.

Wichtigster Teil ist zunächst die Erstellung von Bestellungen, für die immer ein Bestellvorschlag erforderlich ist (der aber direkt (nach Kontrolle) in eine Bestellung umgewandelt werden kann). Dabei gibt es folgende Möglichkeiten:

1. Automatischer Vorschlag
Die Nutzung dieser Funktion setzt voraus, dass die Lagerführung eingesetzt wird und in den Artikeln auch die Felder für Mindest- und Maximal-Menge versorgt sind. Möglich ist auch, dieses Verfahren (anfänglich) nur für eine Auswahl von Lieferanten zu nutzen.
2. Erfassen Vorschlag
Hiermit kann man die zu bestellenden Artikel mit den gewünschten Mengen einfach eingeben und dann direkt eine Bestellung erstellen. 
3. Schnellbearbeitung Vorschläge  
Über diesen Menüpunkt können zwei Erfassungen ausgeführt werden:
a) Eine noch schnellere Erfassung statt bei der Erfassung Vorschlag, jedoch mit weniger Informationen und Funktionen 
b) Sammelerfassung 
Hierbei werden zunächst unabhängig von Lieferanten Artikel und Mengen eingegeben (gleich Erfassen statt auf Zettel schreiben), aus denen dann lieferantenbezogene Bestellungen generiert werden können.
4) Generelle Funktionen bei der Artikeleingabe
o automatischer Mengenvorschlag
o Abruf Preisspiegel (Preise bei anderen Lieferanten)
o Direktes "Verschieben" auf anderen Lieferanten
o Ausgabe Artikelinformationen
o Information über Umsätze und bisherige Bestellungen 
o Anzeige lfd. Bestellwert im Vergleich zum Mindestbestellwert 
o Hinweise auf fehlende Daten, Inkonsistenzen .......
5) Funktionen mit Bestellungen
Die Vorteile mit COMMERZ-Bestellungen zu arbeiten sind evident:
a) Übersichten über die Bestellungen nach verschiedenen Kriterien 
(Liefertermine, Rückstände)
b) Liefereingänge mit (teil-)automatischer Zuordnung zu den aktuellen Aufträgen und sofortiger Lieferscheindruck
c) Zentrale Verwaltung von Reklamationen und Rücksendungen, Mahnwesen
d) Rechnungskontrolle, Verarbeitung elektronischer Rechnungen

Es ist daher schon sehr wichtig zu prüfen, ob die Nutzung des Bestellwesens in COMMERZ nicht erhebliche Vorteile bringen würde. Dabei zu berücksichtigen, dass es auch eingesetzt werden kann, wenn man keine Lagerbestandführung hat oder wenn diese nicht korrekt ist.
Im Zweifelsfall: Einfach einmal testen, denn Bestellvorschläge lösen keine ungewollten Funktionen aus; man kann sie einfach wieder löschen.

31.08 allgemein Button für andere COMMERZ-Version Einige Anwender haben auf ihren Bildschirmen zusätzliche Buttons, über die sie eine alte COMMERZ-Version oder eine Testversion aufrufen können. 
Probleme dabei sind:
o Notwendigkeit nicht unbedingt gegeben
Relevante Daten sind üblicherweise noch in COMMERZ abrufbar oder in Archivierungssystemen enthalten. Deshalb sollte man prüfen, auf welche Daten, die angeblich nicht mehr vorhanden sind,  man noch zugreifen möchte und ggf. mit der Hotline abklären, wie dieser Zugriff in der aktuellen COMMERZ-Version möglich gemacht werden könnte. 
o Verwechselungen
Da die COMMERZ-Versionen häufig identisch aussehen, besteht die Gefahr, dass man versehentlich statt in der aktuellen in einer alten Version das Arbeiten anfängt. Es sollte zumindest ein Unterschied in den Farben zwischen aktueller und den anderen Versionen vorhanden sein (mittels F6, ev. mit der Hotline den Zugriff freischalten).
o COMMERZ-Standard ist ausreichend
In COMMERZ können alle Dokumente (auch über viele Jahre) abgerufen werden, Summendaten sind für ausreichend lange Zeiträume gespeichert und auch Details der Verkäufe lassen sich für längere Zeiten noch beauskunften

Demzufolge ist es nicht notwendig, frühere Versionen von COMMERZ für alle Mitarbeiter freizugeben. Unabhängig davon ist es aber schon erforderlich, entsprechende Jahressicherungen zu erstellen und gesondert gesichert abzustellen.  
27.08 WWS Beispiel für das COMMERZ-Doku-
Management
Nachfolgend ein weiteres Beispiel für das interne  COMMERZ-Dokumenten-Management:
Ein Kunde möchte für den Auftrages 67 Kopien aller Rechnungen haben.
Aufruf Auftragsänderung mit Auftragsnummer 67:

und Eingabe von "d":

Es werden die Rechnungen für diesen Auftrag angezeigt. Durch
ENTER (nach Cursor setzen) wird ein WORD-Dokument erstellt und kann gedruckt, gefaxt oder gemailt werden. Das Dokument ist als
RECHNUNGS-ABSCHRIFT gekennzeichnet.
26.08 TKD Abschläge nicht in Historie In COMMERZ-TKD kann man für eine spätere Zählerabrechnung (z.B. monatliche) Abschläge berechnen, die dann mit der Kopienabrechnung (positiv oder negativ) verrechnet werden. Dabei ist wichtig, dass diese Abschlagsrechnungen nicht in die Historie übernommen werden, da ja der endgültige Status mit der Zählerabrechnung eingetragen wird.
Wenn man die Stand der geleisteten Abschläge wissen möchte, kann man dieses über das Gerät im Bildschirm 5 erfahren:
   
25.08 TK Preise ohne echten EK-Preis Gerade im Ladengeschäft gibt es häufig Artikel, die nicht einzeln in der Artikeldatei gespeichert sind, die aber mit VK-Preisen (unterschiedlich) ausgezeichnet sind. Üblicherweise legt man dafür einen Sammelartikel an, wie man es z.B. für Karten verschiedenster Art tut. Da die VK-Preise unterschiedlich sind, kann man in diesen Sammelartikel auch keinen festen EK-Preis hinterlegen. In solche Sammelartikel werden üblicherweise kein EK- und auch kein VK-Preis hinterlegt. 
Um jedoch zumindest einen annähernd realistischen Bruttonutzen den Verkäufen solcher Artikel zuzuordnen, wurde in COMMERZ folgendes Verfahren eingeführt:
In den ersten 3 Stellen der WAWI-Schlüssels im Artikelstamm kann man einen Prozentsatz hinterlegen:
 
Diese Prozentsatz wird dann immer auf den einzugebenden VK angewendet, d.h. der EK-Preis errechnet sich aus VK abzgl. Prozentsatz (hier 25,0%). An der Kasse macht sich das natürlich zunächst nicht bemerkbar. 

Wenn man aber den Auftrag betrachtet, erkennt man, dass der EK-Preis entsprechend errechnet wurde (VK-brutto (!) EUR 5,00, VK-netto EUR 4,20, abzgl. 25% = EUR 3,15).

Der Prozentsatz im WAWI-Schlüssel ist natürlich eine Annahme, die dem Bruttonutzen in etwa entsprechen sollte. Aber damit erreicht man zumindest einen annähernd stimmenden Bruttonutzen.
Ein weiterer Nutzen bei der Verwendung solcher Sammelartikel ist sicherlich auch der, dass man für eine ganze Gruppe von "ähnlichen" Artikeln nur einen einzigen Artikel anlegen muss.
24.08 WWS Webshops Kein Thema für COMMERZ-ACTUELL war immer schon die Einbindung von Webshops. Seit erster Stunde konnten die verschiedenen Webshops von Soennecken und Büroring unterstützt und verarbeitet werden. Aber auch individuelle Webshops können ins COMMERZ-ACTUELL integriert werden.
Im Prinzip gibt es dazu zwei grundsätzliche Funktionen:

1. Bereitstellung der Artikel mit den aktuellen Preisen
Dabei können auch zentrale Daten von Logistikzentren (z.B. von Soennecken) verwendet werden oder für spezielle Kunden(-bereiche) individuelle Konditionen vorgegeben werden. Auch der direkte Zugriff auf die COMMERZ-Daten ist über den Webshop möglich, um z.B. die aktuelle verfügbare Menge anzuzeigen.
Mit COMMERZ-ACTUELL stehen eine Fülle von Varianten und auch Automatismen zur Verfügung, die je nach Anforderung integriert werden können. Die Bereitstellung von Artikeln für den Webshop erfolgt üblicherweise (sofern nicht der aktuelle Artikelstamm gelten soll) im Menüpunkt ANGEBOTSBEARBEITUNG:

Über die folgenden Funktionen kann man dann Artikel für den Webshop bereitstellen:


2. Übernahme der Webshop-Aufträge und Generierung von COMMERZ-ACTUELL-Aufträgen.
Diese Funktion ist in der Auftragsbearbeitung unter EXTERNE AUFTRÄGE aufrufbar:

Dabei werden die Webshop-Aufträge in COMMERZ-Aufträge umgewandelt, geprüft und ggf. auch protokolliert. Wird der Kunden über ein Logistik-Centrum (LogServe) beliefert, wird so ein Auftrag dann auch direkt automatisch dahin weitergeleitet.

Diese kurze Darstellung kann nicht alle Funktionen und Automatismen beschreiben, die bereits in COMMERZ-ACTUELL vorhanden sind. Sie soll nur darstellen, wie die Einbindung von Webshops prinzipiell erfolgt. 
Details dazu sollten mit der Hotline abgesprochen werden. 
20.08 allgemein Volltextsuche Schon seit langem besteht in COMMERZ-ACTUELL die Möglichkeit, Daten über eine Art Volltextsuche zu finden. 
Insbesondere für die Suche nach Artikeln (aber auch nach Kunden) wird es immer wichtiger, die zugehörenden Daten auch über Teile der Stammdaten(texte) finden zu können. Dazu kann man z.B. für COMMERZ-ACTUELL insgesamt (WWS, TKD, Kasse) die COMMERZ  Datenbank-Version auch nur alleine für Artikel ordern. Damit kann man sich dann über die Eingabe von z.B. "Ordner rot" alle Artikel anzeigen lassen, die genau diese Begriffe in der Bezeichnung haben.
Aufruf mit Vorbuchstabe "v" (steht für Volltext):

Ergebnis:

Damit lassen sich leichter und schneller Artikel oder auch Kunden finden.
19.08 TKD Informationen bei TONERINFO Bei der Auftrags- und Leistungsbearbeitung kann man sich über den Stand der Toner informieren. Dazu muss man lediglich bei der Abfrage TONERINFO ein "J" eingeben:

Diese Abfrage erscheint nur dann, wenn die VERRECHNUNGSART des Artikels mit "2" (= Verbrauchsmaterial) beginnt.

Dann werden beispielsweise folgende Daten angezeigt:

1. Die letzten Tonerlieferungen im mittleren Bereich

2. Die aktuellen Daten im unteren Bereich mit
o GESAMTE KOPIEN, hier 250.000
o AKTUELLER ZÄHLERSTAND, hier 250.000
o KOPIEN PRO TONER, hier 50.000 als Vorgabe im Modell-Stammsatz
o GESAMTTONER, hier 7, die bisher geliefert wurden
o KOPIEN PRO TONER, hier 35714 ergehen sich aus KOPIEN durch     GESAMTTONER
o TONER-SOLL, hier 5,0, das sind die für die 250.000 Kopien benötigten Toner
o ÜBERHANG, hier 2,0, das ist der Toner, der noch vorrätig ist.

Hierzu braucht man keine "höhere Mathematik", denn bereits aus der Zahl, die bei ÜBERHANG ausgewiesen wird, kann man entscheiden, ob an den Kunden für das betreffende Gerät eigentlich noch Toner geliefert werden soll oder nicht.
Voraussetzung ist natürlich, dass auch die Annahmen wie z.B. über KOPIEN PRO TONER einigermaßen realistisch eingegeben worden sind.
18.08 FIBU Sammelkonten Sammelkonten werden in der FIBU benötigt, um auf bestimmte Konten (wie für Mehrwertsteuer, Vorsteuer, Forderungen oder Verbindlichkeiten) aus den eigentlichen Buchungen Beträge zusammenzufassen. Gäbe es diese nicht, müsste man die Buchungen um weitere komplexe Buchungen ergänzen. Im Prinzip gibt es zwei verschieden Arten von Sammelkonten:
1. Abhängig vom Steuerkennzeichen (Eingabe beim Buchen):

Diese Sammelkonten gibt es zweimal für verschiedene Zeiträume (AB DATUM:), weil in beiden Zeiträumen noch gebucht werden kann und z.B. durch Änderung des Steuer-Prozentsatzes andere Konten angesprochen werden müssen.
2. Abhängig vom Debitoren-/Kreditoren-Kennzeichen (Stammsätze)
 
Mit der Steuerung über das DEB-/KRED-KENNZCH kann man z.B. die Forderungen oder die Verbindlichkeiten durch Eingabe verschiedener Sachkonten (z.B. nach Abbucher - Nichtabbucher oder Einzugs- - Nichteinzugskunde) trennen. Dazu ist es erforderlich, in den betreffenden Kunden- und Lieferanten- Stammdaten das betreffende Kennzeichen entsprechend zu setzen.

Gemeinsam für alle Sammelkonten ist, dass auf diese Konten nicht direkt gebucht werden kann.
17.08 WWS Preislisten inkl. MwSt

Es gibt zwei Artikelpreislisten, auf denen die VK-Preise inkl. MwSt dargestellt werden:

1. in den Auskünfte und Auswertungen

2. im Ladengeschäft

Bei der ersten Auswertung kann wahlweise auch der Preis inkl. MwSt mit ausgegeben werden, während in der zweiten Auswertung immer der VK inkl. MwSt aus dem Artikelstamm gedruckt wird. 
Diese Preise können aber unterschiedlich sein (!), weil in der Auswertung 1 der VK inkl. MwSt sich aus dem VK errechnet, während in Auswertung 2 der Preis direkt aus dem Artikelstamm genommen wird (so wie er an der Kasse ja auch im Normalfall verwendet wird). Unterschiede ergeben sich vor allem dann, wenn im Artikelstamm das Feld KALK VK+MWST auf "N" steht, weil dann die Relation zwischen den beiden Preisen nicht 19% (16%) betragen muss. Ein "N" bedeutet ja, dass im Feld VERKAUFSPREIS (+MWST) ein beliebiger ("geschönter") Verkaufspreis eingegeben werden kann.

Diese Konstellation gibt es vor allem dann öfters in COMMERZ, wenn man spezielle Ladenpreise festlegen möchte.

13.08 TKD Leistungserfassung ohne Auftrag Das übliche Verfahren, um einen Werkstattauftrag abzuwickeln, ist 
o die Aufnahme der "Störungs-" oder Bedarfs-Meldung" des Kunden, auch elektronisch durch Kopierer veranlasst, 
o die Erfassung oder automatische Generierung eines entsprechenden Auftrages, 
o die Ausgabe eines Auftragsbeleges für den Techniker 
o und dann die Erfassung der erbrachten Leistungen.
Häufig wird aber der Techniker ohne einen Auftrag zu erfassen zum Kunden geschickt und dann müssen die erbrachten Leistungen, ohne einen gespeicherten Auftrag zu haben, erfasst werden. 
Dazu gibt es zwei mögliche Verfahren:
1. Man erfasst die Leistungen in der AUFTRAGSBEARBEITUNG
(dann kann man diesen allerdings nicht nur abschließen, um später blockweise Rechnungen abzurufen, sondern man kann nur direkt eine Rechnung abrufen)
2. Man erfasst die Leistungen in der LEISTUNGSBEARBEITUNG 
(dann kann man keinen Auftragsbeleg und keinen Lieferschein mehr ausgeben, die aber sowieso nicht mehr benötigt werden).
Hier wird man aber aufgefordert, eine Auftragsnummer einzugeben, die man aber nicht hat:

Wenn man dort die Funktionstaste F3 eingibt, wird automatisch die nächste Auftragsnummer vorgegeben, unter der die Leistungen dann erfasst werden können.
12.08 allgemein Daten überarbeiten Je länger die Nutzung einer Software dauert, desto mehr "Datenmüll" sammelt sich an. Diese Daten belasten zwar Speicher und die Geschwindigkeit des Rechners nicht unbedingt, aber sie erscheinen immer wieder bei Bildschirmanzeigen oder Auswertungen, weil sie immer noch als "vollwertige" Information gespeichert und angesehen werden. Wenn man die bestehenden Suchmöglichkeiten nutzt kann man kaum vermeiden, dass etliche "Leichen" immer wieder auftauchen. 
Es macht also schon irgendwie Sinn, den Datenbestand einmal zu bereinigen.

Dazu hat logics auch die passenden Programme, mit denen man seinen Datenbestand ganz elegant bereinigen kann. Für die wichtigsten Daten laufen die Programme in etwa folgendermaßen ab:
1. Angabe von Ausschlussmerkmalen (z.B. bei Kunden: letzter Auftrag vor ..., bei Artikel: Lieferant xyz, oder bei Geräten: VK kleiner x EUR  etc.).
2. COMMERZ prüft die Daten und vergibt, wenn die Merkmale zutreffen, diesen Daten ein Löschkennzeichen. Zudem erhalten diese Daten Hinweise, dass sie noch in anderen Datenbeständen benötigt werden (z.B. Artikel im Auftrag oder im Gerät). 
3. Die zum Löschen vorgeschlagenen Daten können via EXCEL ausgewertet werden und das Löschkennzeichen ausgetragen werden.
4. Nach der Überarbeitung erfolgt dann die endgültige Löschung der Daten. 

Der wesentliche Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass Löschen der nicht mehr benötigten Daten letztlich automatisch, aber durch die beliebige Eingabe der Ausschlussmerkmale und durch die noch mögliche Überarbeitung der vorgeschlagenen Daten eine eigenständige Überarbeitung immer noch gegeben ist.

Wer seinen Datenbestand bereinigen möchte, sollte unbedingt diese Programme einsetzen. Weitere Infos gerne von unserer Hotline.   
11.08 WWS Auftragserfassung:
Welche Artikel hat der Kunde bisher gekauft?
Bei der Eingabe von F3 statt der Artikelnummer können alle Artikel angezeigt werden, die der Kunde früher einmal gekauft hat:

Eingeschränkt können die Artikel noch dadurch, dass man eine Warengruppe eingibt (auch noch auswählbar mit Eingabe von F5, wenn die Systemtexte entsprechend angelegt sind). Bei einem direkten ENTER werden alle Artikel angezeigt werden.
Es werden dann alle Artikel angezeigt, die der Kunde bisher erhalten hat:

Es werden die Artikel lediglich einmal mit ihren letzten Daten angezeigt. Durch Anklicken eines Artikels wird dieser direkt in die aktuelle Position übernommen. 
10.08 FIBU OP-Konditionen ändern

In COMMERZ-ACTUELL-FIBU können im Dialog erfasste oder aus einem Stapel übernommene Buchung nicht mehr geändert werden. Über die Funktion "OP-KONDITIONEN ÄNDERN" lassen sich aber OP-spezifische Daten, wie Valutadatum, Mahnungszähler oder auch die Zahlungsbedingung noch korrigieren. Diese Änderungen haben natürlich keinen Einfluss auf die "echte" Sachbuchhaltung, sind aber manchmal notwendig, wenn mit den Kunden oder den Lieferanten andere Absprachen nachträglich getroffen werden. So kann man z.B. den Zähler für die Mahnungen zurücksetzen, wenn man die Mahnung doch nicht verschickt hat, man kann das Valuta-Datum zeitlich so (voraus) setzen, dass keine Mahnung mehr erstellt wird, oder man kann für eine Lieferanten-Rechnung die Zahlungsart verändern.  

Um eine Kontrolle über diese Änderungen zu erhalten, kann man sich bei den SERVICEPROGRAMMEN eine Liste mit den OP-ÄNDERUNGEN anfertigen lassen, die alle Änderungen im Detail enthält.
Folgende Änderungen können nach Eingabe des Personenkontos und der Belegnummer durchgeführt werden:

06.08 allgemein Tagesdatum

In WWS und in TKD kann beim Einstieg das Tagesdatum, das vom Betriebssystem übernommen wird, geändert werden. Dieses ist dann erforderlich, wenn man irgendwelche Tätigkeiten (wie zum Beispiel den Rechnungsdruck) einem anderen Tag zuordnen möchte. Letzteres wird z.B. häufig in TKD notwendig, wenn man Leistungen rückwirkend (Zähler) oder im Voraus (Wartung/Miete) später oder früher berechnen möchte.  Eine solche Änderung des Tagesdatums (nur wirksam an dem betreffenden Arbeitsplatz)  sollte jedoch ganz gezielt und mit besonderer Sorgfalt durchgeführt werden. Damit diese Änderung nicht von jedem Mitarbeiter durchgeführt werden kann, ist in WWS eine Sperrmöglichkeit in den Zugriffsberechtigungen vorgesehen:

Willkürliche Änderungen des Tagesdatums können zusätzlich auch noch zu erheblichen Verfälschungen der Statistiken führen.

Bitte einmal prüfen, wie das Feld DATUMSÄNDERUNG in allen Zugriffsberechtigungen gesetzt ist.
In COMMERZ-ACTUELL-TKD ist diese Sperre nicht vorhanden, weil davon ausgegangen wird, dass der Rechnungsdruck meist nur von einer Person (mit spezieller Benutzerkennung) durchgeführt wird.

05.08 TKD interner Stundensatz

Für die Erfassung von Leistungen in den Werkstattaufträgen werden üblicherweise immer Artikel verwendet. Dabei wird der Aufwand für eine Auftragsposition aus dem EK-Preis des Artikels ermittelt. Wenn aber eine Position Stunden, Zeiten oder Arbeitswerte enthält (Verrechnungsart von 00 bis 09), gibt es für die Ermittlung des Aufwandes (internen Stundensatz) zwei Möglichkeiten:
1. Es wird der EK-Preis aus dem des Stundenartikels genommen
2. Es wird der beim Techniker hinterlegte int. Stundensatz verwendet. 

Für beide Verfahren gibt es Vor- und Nachteile: Der Stundensatz im Artikelstamm ist pauschal und als Durchschnittspreis einfach zu bestimmen, die Verwendung technikerbezogene Stundensätze ist genauer, weil z.B. bei gleichem Zeitaufwand die Kosten für den Meister höher angerechnet werden als wenn ein Azubi die Arbeit durchgeführt hätte.
Der Fachhändler kann individuell das eine oder das andere Verfahren verwenden.

Welche Verfahren eingesetzt werden soll,  wird in COMMERZ-TKD  im Parametersatz 10 festgelegt:

 

Im Feld INT. STUNDEN-SATZ kann ein A (Artikel) oder ein T (Techniker) eingetragen werden. Während über die Verwendung von "A" jedem Techniker der gleiche EK-Preis zugeordnet wird, kann mit "T" der Aufwand wesentlich differenzierter in die Statistikdaten einfließen. Das erstere könnte auch erreicht werden, wenn man für die unterschiedlichen Ausbildungen der Techniker unterschiedliche Stundenartikel verwenden würde, dieses aber mit erheblich mehr Aufwand und einer wohl höheren Fehleranfälligkeit. 

Somit kann der Fachhändler über die Eingabe im Parametersatz 10 selbst entscheiden, welchen internen Stundensatz er als Aufwand ansetzten möchte.

Ganz entscheidend ist aber, dass die Vorgabedaten beim Techniker und im Artikel vollständig angelegt sind, um zu vermeiden, dass sich ein Aufwand von Null ergibt. Das ist z.B. beim Verfahren "T" der Fall, wenn der interne Stundensatz bei einem Techniker nicht eingetragen ist oder wenn überhaupt kein Techniker eingegeben worden ist. Beim Verfahren "A"  z.B. dann, wenn kein Artikel eingegeben wird sondern lediglich die Verrechnungsart und wenn dann kein Techniker oder bei diesem kein interner Stundensatz vorliegt.   

Der Interne Stundensatz des Technikers wird übrigens aber dann benötigt, wenn man bei der Erfassung von Leistungen keinen Artikel sondern lediglich die Verrechnungsart (00 bis 09) und einen Techniker eingibt.
Wenn ein interner Satz von Null sich ergibt, kann dieses die gesamte Statistik erheblich verfälschen. Deshalb hier besonders darauf achten, dass alle relevanten Vorgabedaten auch korrekt gespeichert sind und dass bei dem Verfahren "T" auch immer ein Techniker eingegeben wird. 

04.08 TK Rücknahmen

Rücknahmen oder Stornorechnungen kann man an der Kasse auf zweierlei Arten durchführen:

1. Negative Mengen

Dann wird eine Kassenquittung (Überschrift auf Bon) mit negativen Beträgen erstellt.
Bei Rücknahmen innerhalb eines neuen Verkaufsvorganges verwendet man eigentlich immer negative Mengen.

2. Neue Auftragsart 

Bei Eingabe von zweimal F1 bei Menge kommt man in den oberen Bildschirmbereich und kann die Auftragsart auf 10 bis 19 ändern.
Dann wird eine Kassengutschrift (Überschrift auf Bon) mit positiven Beträgen erstellt.

Der Fachhändler kann also selbst entscheiden, was für ihn und seine Kunden transparenter und übersichtlicher ist. 

03.08 WWS Nachlassende Kundenumsätze schneller erkennen Für den Fachhändler ist es besonders wichtig, Veränderungen im Kaufverhalten seiner Kunden rechtzeitig zu erkennen. Leider sind die Umsatzzahlen dafür weniger geeignet, weil sie erst zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung gespeichert werden und diese z.T. auch erst am Monatsende beim Druck der Sammelrechnungen ausgegeben werden. 
In COMMERZ gibt es aber eine wenig genutzte Funktion, die ein zeitlich aktuelles Bild der Kunden-Order wiedergibt, nämlich die sogenannte Auftragseingangsliste.

Dazu sind folgende wichtige Eingaben erforderlich: 

o Vertreter/Verkäufer (oder alle)
o Zeitraum, den man betrachten möchte (hier: 31. KW, also vom 27.07.20  bis zum  31.07.20)
o davor liegender Zeitraum, den man mit dem Betrachtungszeitraum vergleichen möchte (hier 28. bis 30. KW, also vom 06.07.20 bis zum 24.07.20)
Die beiden Zeiträume können beliebig gewählt werden, so dass auch Monatszeiten betrachtet werden können. Üblicherweise ist der Vergleichszeitraum immer größer als der Betrachtungszeitraum.
o Um die Auftragseingänge richtig vergleichen zu können, müssen die Zeiträume gleich sein. Dazu erwartet COMMERZ die Eingabe eines TEILERS, durch den die Auftragseingänge des Vergleichszeitraumes geteilt werden. Hier ist der Teiler gleich 3, weil der Betrachtungszeitraum eine Woche, der Vergleichszeitraum aber 3 Wochen umfasst. Wenn beide Zeiträume gleich groß sind, ist als Teiler eine "1" einzugeben.
o Auswertung kann dann noch durch die Eingabe von zwei Prozentsätzen eingeschränkt werden. Es werden nur die Kunden ausgegeben, die im Vergleich vom Betrachtungszeitraum zum Vergleichszeitraum einen Prozentsatz ergeben, der in diesen Prozentbereich fällt. Mit den hier vorgegebenen Werten würden alle Kunden ausgewiesen werden, die im Betrachtungszeitraum weniger Auftragseingänge haben als im Vergleichszeitraum. 
Über eine Eingabe von 10 bis 100 erhält man alle Kunden, die mehr als 10% Zuwachs haben, über -999999 bis 10 alle Kunden, die weniger als 10% Zunahme zu verzeichnen haben.
 
Nachfolgend ein Beispiel für eine solche Auswertung:
 


Weil mit dieser Auswertung keinerlei Daten verändert werden, empfehlen wir diese ganz einfach (eingeschränkt) einmal abzurufen. 
Die Ergebnisse werden Sie erstaunen.
30.07 allgemein Selbstschulung mit F5 Sobald vor einer Eingabe ein Stern "*" steht, kann man über die Funktionstaste F5 sich anzeigen lassen, welche besonderen Eingabemöglichkeiten an dieser Stelle zugelassen sind. 
Einfaches Beispiel bei der Auftragsänderung:

Man kann also an dieser Stelle den oder die Aufträge finden, die ein bestimmtes Gerät beinhalten oder die einen ausgewählten Artikel enthalten.
Nichts ist einfacher als ab und zu einmal die F5-Funktionstaste zu drücken, um zu erfahren, welche zusätzlichen Möglichkeiten es an der betreffenden Stelle noch gibt. 
Und das sollte man auch öfters einmal tun, um COMMERZ-ACTUELL dann - mit mehr Wissen - effizienter nutzen zu können. 
29.07 WWS negative Nummern für Lieferscheine und Rechnungen Aufträge, deren Druckausgeben für Lieferschein und Rechnung nicht korrekt abgeschlossen wurden, werden in COMMERZ-WWS mit negativen Lieferschein- oder Rechnungsnummern gekennzeichnet.
Solch einen Zustand ergibt sich immer dann, wenn der Druck des Dokumentes zwar erfolgt ist, der Update aber nicht durchgeführt werden konnte. Diese Situation kann vom Anwender auch selbst hergestellt werden, wenn er die Abfragen auf "Druck in Ordnung" mit "n" beantwortet und dann den Vorgang mit Drucker "99" beendet.
Immer dann, wenn Lieferschein- und/oder Rechnungsnummer negativ dargestellt wird, ist so etwas passiert. 
Beispiel:
   
Hier wurde beim Auftrag 107 der Lieferschein 12 nicht korrekt  abgeschlossen, beim Auftrag 108 der Lieferschein 13 zwar korrekt beendet, aber die Rechnung 29 abgebrochen.

Dieser Zustand mit negativen Nummern birgt die Gefahr für eine nicht korrekte Abwicklung des Auftrages, weil nämlich das Dokument gedruckt ist, aber der Druck irgendwann wiederholt werden muss. Man sollte deshalb tunlichst verbindlich vereinbaren, dass diese Dokumente sofort gekennzeichnet oder vernichtet werden. 
Über die Menüpunkte in den HILFSPROGRAMMEN kann man sich gezielt solche Aufträge ausweisen lassen.    
28.07 WWS Einzelpreise mit Mehrwertsteuer Im Kundenstamm wird das Feld MWST/RECH.ZEILE standardmäßig mit "N" vorbelegt. Ein "J" bedeutet, dass auf der Rechnung für diesen Kunden der Verkaufspreis in der Positionszeile die Mehrwertsteuer bereits enthält. Dieses Feld ist auch auftragsbezogen änderbar. 

Diese Art der Rechnung wird immer dann benötigt, wenn der Kunde die Preise der einzelnen Artikel inklusive Mehrwertsteuer ausgewiesen haben möchte. Der gesamte Mehrwertsteuerbetrag einer solchen Rechnung wird unten korrekt errechnet und ausgedruckt.

Das interne Verbuchen eines solchen Auftrages erfolgt ganz normal, lediglich die Darstellung auf der Rechnung ist eine andere.
Diese Darstellung wird auch auf Auftragsbestätigungen und auf Angeboten entsprechend ausgewiesen.
  
Ein Problem ergibt sich dann, wenn unterschiedliche Aufträge, also welche mit "J" und welche mit "N",  in einer Sammelrechnung gedruckt werden sollen, weil das Ergebnis schlichtweg falsch wird. 
Wie kann man sich dagegen schützen?
1. Der Wechsel innerhalb eines Kunden ist höchst selten. In solch einem Fall sollte man möglichst gleich für die Ausnahme die Rechnung separat als Einzelrechnung abrufen. Alternativ dazu kann man auch die Rechnungsart auf Einzelrechnung ändern. 
2. In der Liste fakturierfähige Aufträge wird in einer Spalte MZ die Besetzung des Feldes (J/N) ausgewiesen.
Da jedoch die Liste nicht immer abgerufen wird, sollte man sich angewöhnen, bereits bei der Erfassung eines Auftrages und bei der Änderung des Feldes, gleich die Schritte wie unter 1. beschrieben durchzuführen.     

 

27.07 TKD Keine Abrechnung von Zählern COMMERZ-ACTUELL-TKD erwartet, dass genau zum Zeitpunkt, an dem die nächste Zählerabrechnung stattfinden wird, auch die Zählerstände eingegeben worden sind.

So würde bei
a) abgerechnet bis: 1214
b) Intervall = 3
c) Zählerstandsmeldung zum 0115  (???)
keine Zählerabrechnung durchgeführt werden. Bei der Eingabe von c) wird bei der Erfassung von Zählerständen zusätzlich auch noch eine Fehlermeldung (Warnung) ausgegeben. 
Eine Ausnahme gibt es aber: Wenn das Enddatum des Vertrages kleiner ist als Datum der Zählerstandsmeldung, dann muss trotzdem eine Zählerrechnung erstellt werden. In diesem Beispiel würde z.B. bei einem Enddatum 31.01.15 der Zähler abgerechnet werden.

Man muss also die Zähler immer genau zu den von COMMERZ-TKD vorgegebenen Zeiten bereitstellen. Dabei wird der Anwender aber auch durch TKD (z.B. über die LISTE FEHLENDER ZÄHLERSTÄNDE) ausreichend unterstützt.    
23.07 allgemein "in eigener Sache" Beschreibungen in der logics-news werden häufig mit Daten auf Bildschirmen oder mit Bildern von Druckausgaben dargestellt, die die Funktionen verdeutlichen sollen. Dabei kommt es uns mehr auf den Ablauf und weniger auf den Inhalt und die Zusammenhänge der Daten an. 
So kann es passieren, dass ein Toner nicht zum Modell passt, ein nicht gerade realistischer Preis dargestellt wird oder dass sich ein wirklichkeitsfremder Bruttonutzen ergibt. 
Wir bitte da ein wenig um Nachsicht, weil es uns trotz unserer langjährigen Erfahrung zu aufwendig wäre, auch noch stimmige Werte zu ermitteln und diese zusätzlich auch noch auf Plausibilität in allen Richtungen prüfen zu müssen. 
22.07 TK Inkasso In der Kasse kann man auch die Bezahlung von Kundenrechnungen vornehmen (RECHNUNGSINKASSO):
 
Wichtig dabei ist, dass die erfassten Daten nicht automatisch an die FIBU übergeben werden. Deshalb sollte man am Ende möglichst die "3" (BUCHEN MIT BELEGDRUCK) eingeben, damit für die Buchhaltung auch einen Beleg erstellt wird.
Die einzelnen Vorgänge (mit allen Eingaben) werden aber auch im Kassenvorgangsprotokoll ausgewiesen, das man z.B. nur für die Inkasso-Vorgänge auch gezielt abrufen kann.
21.07 MB/TKD Zugriff zu Geräten Wenn beim Aufruf von COMMERZ-TKD/MB die Meldung "Zugriff auf Maschinen/Aufträge von Lager x" erscheint, dann ist das ein Hinweis darauf, dass nur Geräte dieses Lagers bearbeitet werden können. Wenn aber in allen Lagern gearbeitet werden soll, muss in der betreffenden Zugriffsberechtigung das Lager auf "9" gesetzt werden. Diese Meldung kommt zudem nur dann, wenn COMMERZ-ACTUELL für mehrere Lager/Filialen freigegeben ist. Die in den Zugriffsberechtigungen individuell eintragbare Sperre dient u.a. dazu, dass Mitarbeiter in einer Filiale lediglich die Geräte ihrer Filiale einsehen und bearbeiten können.
Sollte dieses nicht der Fall sein, sind die Zugriffsberechtigungen entsprechend zu ändern, um diese "lästige" Meldung zu vermeiden.
20.07 WWS Nettopreis eines Kunden Um einen Kunden seine Nettopreis mitzuteilen gibt es zwei mehr oder weniger gute Möglichkeiten:
o Druck des Nettopreisangebot als Angebot 
Nachteil: Die Überschrift heißt ANGEBOT, obwohl es keines mehr ist.
Beachten: Unbedingt Text unter Textnr. 91 anlegen, der immer gedruckt wird und einen Hinweis enthalten sollte, dass alle Preise in EURO sind.
o Druck als Preisliste (11. SONDERPROGRAMME, 3. PREISLISTEN) mit verschiedenen Varianten, z.B. Gesamtüberschrift  mit beliebigen Text ("IHRE NEUEN NETTOPREISE").
Dieses ist eigentlich die bessere Lösung.

Am besten beide Lösungen an einem kleinen Beispiel einmal testen.

Leider werden  für einen Kunden häufig mehrere Nettopreisangebote angelegt, sodass man dann nicht eine einzige Preisliste ausgeben kann. Dieses geschieht oft dann, wenn das bestehende Angebot nicht bekannt ist. Dieses ist aber leicht zu finden, indem man in der ANGEBOTSÄNDERUNG über die Kundennummer oder die Kurzbezeichnung sich alle Angebote des Kunden anzeigen lässt und das betreffende Angebot dann auswählt und ergänzt.
16.07 TKD Überschrift Auftragsformulare Die Texte für die Überschriften in Auftragsformularen kann  man selbst anpassen. Häufig wird der Standard belassen, bei dem in der Menge MENGE/STD steht, obwohl der Fachhändler seine Zeiten in Arbeitswerten oder Minuten berechnet. Dazu ist es lediglich erforderlich, im Parametersatz 10 den Text STD durch z.B. AW oder MIN auszutauschen (nichts verschieben !):

Eine Änderung im Parametersatz 10 wird erst wirksam, wenn TKD neu gestartet wird.
Die ÜBERSCHRIFTSZEILE FÜR AUFTRASPOSITINEN wird dann gedruckt, wenn im Auftrag mindestens eine P-Position mit Artikel auszugeben ist.
15.07 allgemein MwSt-Absenkung
Flexible Lösung
Die MwSt-Absenkung zum 1.7.2020 ist ganz gut abgelaufen und hat für unsere Hotline auch den großen Vorteil gebracht, dass alle COMMERZ-Anwender nun einheitlich die aktuelle Version einsetzen.
Der besondere Vorteil unserer Lösung liegt sicherlich darin, dass ohne besonderen Aufwand auch Rechnungen, Gutschriften oder Angebote mit Mehrwertsätzen erstellt werden können, die für den Zeitraum nicht üblich sind, wie z.B.
o Gutschiften ab 1.7.2020 mit 19%
o Wartungsrechnung für 12 Monate am 1.7.2020 mit 19%
o Rechnung am 5.1.2021 noch mit 16%
Damit ist ein besonders flexibles Handling im Rahmen der Absenkung und der Wiedereinführung der MwSt möglich.
14.07 FIBU 1. Stelle Textnummer Warum gibt es eigentlich bei Aufruf zur BWA die Abfrage "1. STELLE BWA-NUMMER"
 
und beim Aufruf der BILANZ/GUV die Abfrage "1. STELLE BILANZ-/GUV-NUMMER"

Ganz einfach:
Jedem Sachkonto kann eine 4-stellige BILANZ/G+V-TEXTNR und eine 4-stellige BWA-TEXTNR zugeordnet werden:
 
Bei geschickter Wahl der ersten Stelle kann man für BILANZ/GuV und BWA erreichen, dass nur die Konten ausgewiesen werden, die mit einer vorgebbaren Ziffer beginnen. Damit kann man dann erreichen, dass für diese Auswertungen nur die Konten bestimmter Gruppen (z.B. Kostenstellen) enthalten.
Aber Vorsicht: Wenn man mehrere solcher Gruppen bildet, dann enthalten die Gesamtauswertungen über alle Konten (Eingabe von F3 bei 1. STELLE ...) auch diese Struktur und die Summen einzelner Konten sind dann nicht enthalten.
13.07 WWS Rückgaben an Lieferanten Wenig bekannt ist, dass man im Bestellwesen auch Rückgaben an Lieferanten erfassen und verwalten kann. Dazu braucht man lediglich einen Bestellvorschlag mit der Zuordnung 99 (RÜCKGABE) zu erstellen und diesen dann sofort in eine "Bestellung" umwandeln:
 
Spezielle Hinweise kann man unter KONDITIONEN/ZUSATZTEXT eintragen (wird dann oben auf dem Formular ausgegeben) oder man erfasst zusätzliche zu den Artikeln gesonderte Textpositionen. 
Die Rückgabe wird auf normalem Formular ausgegeben und gesondert gespeichert. Alle Rückgaben können in der BESTELLVERWALTUNG unter 11. BEARBEITEN RÜCKSENDUNGEN  gelistet und bearbeitet werden:

und dann:

Beim Bearbeiten kann man z.B. das Datum der Wiedervorlage ändern, ein Gutschriftsdatum eintragen oder die Rückgabe als erledigt kennzeichnen:

Über die Auswertung können alle noch aktuellen Rückgaben gelistet oder die erledigten auf ein Gutschriftsdatum geprüft werden.

Damit können dann alle Rückgaben einheitlich und ordentlich verwaltet werden.
Vorschlag: Einfach einmal ausprobieren.

09.07 TK Preisauskunft an der Kasse Bisher war es möglich, einen Artikel zu erfassen (zu scannen) und nach Benennung des Preises über Abbruch die Position und den gesamten Auftrag wieder zu löschen. Die Funktionen "2 ABBRUCH" und "4 KEIN BON" sind eigentlich seit längerem, zumindest ab 1.1.2020 unter anderem wegen GoBD gesperrt.

Welche Lösungen gibt es?

1. Zweites Fenster
Öffnen eines weiteren WINDOW-Fensters und dort auf die Preisauskunft stellen. Dort bekommt man dann durch Eingabe von  Kunde und Artikel die Preisvarianten angezeigt.

2. Automatisches Verzweigen in die Preisauskunft
Durch Eingabe der Funktionstaste F8 nach der Eingabe der Kundennummer wird direkt die Preisauskunft aufgerufen: 



Dort kann dann die Artikelnummer eingegeben werden. Alternativ dazu kann (nach geringfügiger Änderung durch die Hotline) auch der Scanner so eingerichtet werden, dass über ihn der EAN-Code direkt eingelesen werden kann. 
08.07 TKD noch Wartung oder Mieten offen? Um festzustellen, ob für einzelne Geräte Mieten und/oder Wartungen nicht abgerechnet wurden, kann man folgenden Trick anwenden:
Die Funktion GERÄTE-VORAUSBERECHNUNG ermittelt eigentlich die noch zu erwartenden Erlöse bis zu einem vorgebbaren Zeitpunkt. Wenn man nun aber dort als ABRECHNUNGSMONAT das Datum eingibt, bis zu dem man meint, alles abgerechnet zu haben, erscheinen genau die Geräte, die eben doch nicht berechnet worden sind.
Alternativ dazu könnte man "auf Verdacht" auch eine Abrechnung der Verträge starten, aber dabei würden ggf. Daten verändert werden, die dann u.U. wieder korrigiert (rückgesetzt) werden müssten. Bei der GERÄTE-VORAUSBERECHNUNG erhält man nur eine Auswertung mit den betroffenen Geräten.
07.07 FIBU/WWS MwSt-Absenkung Im Rahmen der MwSt-Absenkung zum 1.7.2020 wurden wir häufig mit der Frage konfrontiert, ob neue Erlöskonten erfasst und zugeordnet werden sollen oder nicht. Sofern nur eine ganz geringe Anzahl von Erlöskonten definiert worden sind, konnten wir zustimmen, allerdings mit dem Hinweis auf folgende Nachteile:
1. Die neuen Erlöskonten müssen in der Stammdatenverwaltung in WWS eingetragen werden (Aufwand: 9 Bildschirme mit je 100 Erlöskonten)
2. Weitere Erlöskonten aus Parametersätzen müssen ggf. ebenfalls geändert werden
3. Rechnungen und Gutschriften aus dem 1. Halbjahr 2020 müssen wegen der Mehrwertsteuer 19% bzw. 7% gesondert behandelt werden, weil die ehemaligen Erlöskonten gelten (Umbuchungen oder alte Erlöskonten sporadisch wieder eintragen). 
Gleiches gilt auch für (TKD-)Rechnungen im 2. Halbjahr 2020, wenn das Vertragende in 2021 liegt (z.B. Wartung vom 1.10.2020 bis  
31.3.2021)  
Sofern diese Voraussetzungen häufig auftreten, sollten keine eigenen Erlöskonten für den Zeitraum 1.10 bis 31.12.2020 angelegt werden.

Was mache ich aber dann?
Den Erlöskonten ist es eigentlich egal, ob der Bruttobetrag 19% (7%) oder 16% (5%)
beinhaltet hatte. 
In den Zeiträumen wird im Normalfall gebucht mit:
a) vor 1.7.2020 und nach 31.12.2020              19% und 7%
b) vom 1.7.2020 bis 31.12.2020                     16% und 5%
Da man die Mehrwertsteuerkonten in den Sammelkonten so anlegen kann, dass auch mit "nicht normalen" Steuersätzen in den einzelnen Zeiträumen gebucht werden kann, kann man unterscheiden und auch abstimmen, wie die Erlös-Umsätze mit den verschiedenen Werten der Mehrwertsteuer betragen haben.
Hilfreich ist auch die zusätzliche neue Auswertung der RESUM in WWS, TKD und OBJ, die genau die Rechnungen ausweist, die mit "nicht normalen" Sätzen der MwSt getätigt wurden (LISTE DER ABWEICHUNGEN):

Damit erhält man z.B. alle Rechnungen ausgewiesen, die im Zeitraum 01.07.2020 bis 31.12.2020 (z.B. monatlich) nicht mit 16% oder 5% erstellt worden sind.

06.07 WWS Ergebnis von Aktionen  Üblicherweise speichert man die Daten (Preise) von zeitlich begrenzten Aktionen als Kundengruppen-Nettopreise (A-J-Preise) ab. Dieses Angebot wirkt dann, solange das Angebot existiert, wobei aber durch den Einsatz der Bestpreis-Funktion etwaige Konflikte mit Preisen der Nettopreiskunden vermieden werden können (Kunde bekommt dann auch den ggf. besseren Aktionspreis). 
Das Ergebnis einer solchen Aktion (aber auch alle direkten Nettopreisangebote) kann man in COMMERZ-ACTUELL-WWS über  8.ANGEBOTSÜBERWACHUNG und dann  3.NETTOPREISAUSWERTUNG erfahren:

Die Daten können gelistet oder auch auf Bildschirm dargestellt werden:

Hinweis: Rechte Spalte enthält untereinander den Nutzen in Prozent und den Nutzen der Position in EURO.

Sind den Artikeln Sollmengen zugeordnet, werden diese zusätzlich mit  ausgegeben. 

Die Ergebnisse können auch zwischendurch jederzeit abgerufen werden, um sich einen Überblick über eine Aktion oder die Nettopreise der Kunden anzusehen.
 
Auch wenn das Nettopreis-Angebot wegen dem Ende der Aktion schon gelöscht sein sollte, können die Daten immer noch zum Druck abgerufen werden: Man muss nur die Angebotsnummer noch wissen.
02.07 allgemein Ergebnisdaten aus COMMERZ-ACTUELL Viele Warenwirtschaftsprogramme versprechen die "totale Transparenz aller Daten". Dem ist nicht zu widersprechen, aber was dabei ganz einfach vergessen wird, ist, dass Ergebnisse ganz einfach von den Eingabedaten abhängig sind.
Und dabei hapert es manchmal doch ganz gewaltig; und zwar an vielen Ecken und Kanten.
Wer seine EK-Preise nicht aktuell hält, darf sich nicht wundern, wenn der Bruttonutzen nicht stimmt, wer seine Artikelmengen nicht exakt führt, darf sich nicht beschweren, wenn eine Inventur plötzlich gänzlich andere Zahlen liefert und wer nicht in der Lage ist, die einzelnen Geschäftsbereiche  gegenseitig abgrenzen kann, darf nicht überrascht sein, wenn er zu spät erkennt, dass einer seiner Geschäftsfelder schon längere Zeit rote Zahlen schreibt. Allein ein einziger Eingangswert, der massiv von einem plausiblen Wert abweicht, kann die gesamte Statistik gewaltig verfälschen
Deshalb unser dringender Appell an unsere COMMERZ-Anwender: "Wenn Sie Zweifel an der Genauigkeit Ihren Ergebnis-Daten
 haben, prüfen Sie zunächst erst einmal Ihre Eingangsdaten"
01.07 TKD Rücksetzung von Vertragsab-
rechnungen  
Wenn Vertragsabrechnungen zurückgesetzt werden müssen, ist es ganz wichtig, dass die Daten genauso eingegeben werden, wie bei der Erstellung der jetzt zurückzusetzenden Rechnung. Wenn also eine Sammelrechnung oder ein Pool aus nur einem Gerät besteht und man hat die Rechnung auch über die Rechnungsart "S" oder "P" erzeugt, dann darf man das Rücksetzen nicht über den Menüpunkt "EINZELNE GERÄTE ZURÜCKSETEN" sondern nur über den Menüpunkt "GERÄTEGRUPPE/POOL ZURÜCKSETZEN". Anderenfalls können sich interne Daten verändern, die zu weiteren Folgefehlern führen würden. 
30.06 TKD Demontage mit Duplikat

Probleme bereiten die Geräte, die zu einem beliebigen Zeitpunkt aus einem Pool entfernt (demontiert) werden, die im Pool (z.B. wegen Zählerstandsabrechnung) noch abzurechnen sind und die aber bereits bei einem anderen Kunden sofort wieder eingesetzt werden.

Die übliche Verfahrensweise in COMMERZ-ACTUELL ist die, dass das Gerät kopiert wird, die Kopie im Pool belassen wird, bezüglich der Verträge entsprechend angepasst wird und das Original neu installiert wird.

Mit dem Menüpunkt DEMONTAGE MIT DUPLIKAT vereinfachen sich

diese Abläufe erheblich:

          

o Es ist zunächst das Gerät einzugeben, das demontiert werden soll und die Gerätenummer für das Duplikat (für die fiktive Gerätenummer des Duplikates empfiehlt es sich, die gleiche Nummer mit einem zusätzlichen Endzeichen (hier "k" zu verwenden):

            

 

o Nach Eingabe der letzten Gerätenummer (Duplikat) werden alle Gerätedaten (Vertrags- und Statistikdaten) in den Pool übernommen. Der Kunde kann dann nur an der etwas geänderten Gerätenummer erkennen, dass das nicht mehr das Originalgerät ist.

 

o Danach schlägt COMMERZ-ACTUELL für die aktuellen Verträge jeweils ein Enddatum vor. Der Anwender kann diese bestätigen oder korrigieren. Wichtig ist, dass sie der Schlussabrechnung dieses Gerätes im Pool entsprechen:


 

Nach der letzten Pool-Abrechnung (meist eine Zählerabrechnung) kann das Duplikat-Gerät gelöscht werden.  

Dieses Verfahren geht natürlich auch bei Einzelgeräten.

 

29.06 TK MwSt Auch an der Kasse kann man ab 1.7.2020 noch mit 19% MwSt Kassenvorgänge erfassen. Das wäre z.B. notwendig, wenn ein Kunde ab 1.7.2020 Ware zurückgibt, die er im Juni (mit 19%) bezahlt hat. 
Man muss dazu COMMERZ-ACTUELL-WWS nur neu aufrufen, dabei auf 19% zurückschalten und eine Gutschrift erstellen. Danach sollte man aber nicht vergessen, wieder in den dann üblichen 16%-Modus umzuschalten.
25.06 allgemein MwSt-Erweiterung Heute haben wir begonnen, die Programme für die MwSt-Kürzung auszuliefern. Der besondere Komfort liegt darin, dass man problemlos im Juni bereits Rechnungen mit 16% und ab Juli noch Rechnungen mit 19% erstellen kann. Es gibt also keinen absoluten Stichtag und deshalb ist die Einführung auch für den Anwender flexibel möglich.
Insbesondere Fachhändler mit Wartungsverträgen beliebiger Natur werden diesen Vorteil zu nutzen wissen.
24.06 WWS Lieferanten im Artikelstamm Über die Artikelpflege oder auch manuell können den Artikeln mehrere Lieferanten zugeordnet werden. Dabei werden diese in der Reihenfolge nach Eingang nacheinander im Artikel gespeichert. Häufig kommt es aber vor, dass der oder die wichtigsten Lieferanten nicht an eine obere Stelle gespeichert werden.  Diese Reihenfolge kann man durch Vertauschen selbst ändern:

Zu dem Feldern REIHENFOLGE (01-03) ÄNDERN (J/N) gelangt man, wenn man in der unteren Zeile F1 eingibt:

Mit dieser Funktion ist es auch möglich, den Hauptlieferanten, der immer bei LFNR(01) steht, auszutauschen. Dabei werden dann auch die Daten des 1. Bildschirmes (Lieferant) und die des 2. Bildschirmes (EK-Preis) übernommen.
Hinweis: Die rote Farbe beim 2. Lieferanten zeigt, dass dieser Lieferant den kleinsten Einkaufspreis hat. Dieses erfährt man auch in der Auftragsbearbeitung oder im Bestellwesen, wenn man dort durch Eingabe von "S" die Funktion "PREISSPIEGEL" aufruft.
23.06 TKD Enthaltene Kopien ausweisen Im Bildschirm mit den Wartungs-Vertrags-Daten gibt es des Feld FREIKOPIEN AUSWEISEN (J/N). Damit wird gesteuert, ob bei der Berechnung der Wartungspauschale die darin enthaltenen Freien Einheiten ausgewiesen werden sollen oder nicht. 

Damit erhält der Kunde bei jeder Wartungspauschale auch den Hinweis, wie viele Freie Einheiten darin enthalten sind.
Die Felder für BISHER AUFGELAUFEN Z1/Z2 sind (leider) änderbar, um in Ausnahmesituationen andere Daten vorgeben zu können. Eine Eingabe kann erforderlich sein, wenn das vordere Feld von "N" auf "J" umgestellt wird. Im Normalfall ist hier aber keine Änderung seitens des Anwenders notwendig, sie kann zudem zu fehlerhaften Abrechnungen führen. COMMERZ-TKD merkt sich intern für welchen Zeitraum die Freien Einheiten über die Wartungspauschalen entstanden sind und berücksichtigt dann bei der Zählerabrechnung auch nur die hierfür aufgelaufenen Freien Einheiten.

Deshalb bitte Vorsicht bei etwaigen Änderungen; am besten erst Rücksprache mit unserer Hotline.
22.06 allgemein Zahlungsbedingung COMMERZ erwartet, dass die Anlage von Zahlungsbedingungen "logics" (logisch) ist, denn es finden in der Stammdatenverwaltung dazu keine Prüfungen statt. Zudem ist nur einen 2-stellige Schlüsselnummer erlaubt, obwohl in der Stammdatenverwaltung in WWS der Schlüssel auch 3-stellig eingebbar ist. Wenn zwei Skonti angegeben sind mit zwei verschiedenen Tagen und Prozentsätzen (selten auf Kundenrechnungen) dann wird in WWS wegen dem Werbetext die Nettofälligkeit nicht ausgewiesen. 
Bitte entsprechend beachten. 
18.06 WWS Kunde ignoriert Skontoausweis Rechnungen, auf denen auch Positionen enthalten sind, die nicht skontofähig sind, enthalten unten einen zu zahlenden Betrag der nicht mit dem ebenfalls dargestellten Skonto-Prozentsatz korrespondiert. Beispiel mit Skonto von 3%:
Position 1 = brutto 100,00 skontofähig
Position 2 = brutto   50,00 nicht skontofähig -->
Zu zahlender Betrag ohne Skontoabzug = EUR 150,00
Zu zahlender Betrag mit Skontoabzug   = EUR 147,00
Häufig zahlt der Kunde aber EUR 145,50 (3% auf EUR 150,00) und keiner merkt es.
Das Problem ist, dass diese Information nicht an die COMMERZ-Fibu übergeben wird und auch bei anderen FIBUs eine solche Schnittstelle häufig nicht existiert. Man müsste eigentlich den möglichen Skontobetrag mit in die FIBU übertragen und dort mit dem Skontoabzug des Kunden abgleichen.  
Hilfsweise haben wir (individuell schaltbar) bei der Fakturierung bei Einzel- und Sammelrechnungen die Möglichkeit zur Trennung integriert:

COMMERZ erkennt die Rechnungen bei denen Positionen mit oder ohne Skontoabzug gemeinsam vorliegen und druckt dann zwei Rechnungen aus: eine mit den Artikeln ohne und eine mit den Artikeln, die skontofähig sind, allerdings verbunden mit Aufwand für Kunden und die FIBU.  
17.06 TKD Kopienpreis im Pool Bei Pools stehen für die Festlegung der zu verwendenden Kopienpreise für die verschiedenen Zähler mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, weil eigentlich in jedem einzelnen Gerät des Pools der Kopienpreis steht. In COMMERZ-ACTUELL-TKD wurde festgelegt, dass der Preis immer aus dem letzten Gerät des Pools entnommen wird. Es ist also wichtig, dass dort (auch wenn z.B. der Kopienpreis für 2. Zähler nicht genutzt wird, weil dieses Gerät nur einen Zähler hat) immer der Kopienpreis eingetragen ist.

Kontrollieren lassen sich die Pooldaten am besten mit der POOL-GERÄTE-ÜBERSICHT,

über die die wichtigsten Pooldaten in einer Liste dargestellt werden:



Einfach einmal checken.
16.06 TK Parken von Aufträgen

Wenn ein Kassenauftrag erfasst worden ist, der Kunde aber noch weitere Artikel suchen und kaufen möchte, ist es natürlich nicht erforderlich, den Auftrag zu löschen und danach wieder ganz neu einzugeben. Dieses auch nicht, wenn für andere Kunden Aufträge zwischendurch zu erfassen sind. 
Für diesen nicht selten vorkommenden Vorgang gibt es in COMMERZ die Funktion "PARKEN". Dazu muss man lediglich für den zu unterbrechenden Auftrag ANDERER ABSCHLUSS und dann 6. AUFTRAGSDATEN SPEICHERN aufrufen. 
 
Soll der Auftrag dann wieder aufgerufen werden, ist beim Kunden F3 einzugeben. COMMERZ-ACTUELL zeigt dann automatisch den letzten geparkten Auftrag an. Soll ein Auftrag wieder aktiviert werden, wenn mehrere Aufträge geparkt sind, dann ist die jeweilige Auftragsnummer einzugeben. Durch CURSOR DOWN und CURSOR UP kann aber der betreffende Auftrag auch leicht gefunden werden (zur schnelleren Identifizierung solcher Aufträge wird der Text GEPARKT angezeigt).


Alternativ dazu kann der Anwender aber auch in WINDOWS in ein weiteres Fenster verzweigen, das ebenfalls für die Kassenfunktion bereits geöffnet ist.
 

15.06 WWS Auftragwertliste Ein wichtiges Werkzeug, um Aufträge zu ermitteln, die irgendwie "hängengeblieben" sind, ist die AUFTRAGSWERTLISTE. Sie kann in der AUFTRAGSBEARBEITUNG über den Menüpunkt 16 mit folgenden Auswahlmöglichkeiten aufgerufen werden:

Ganz entscheidend dabei ist die Eingabe bei UMFANG, denn dort kann man über "2" alle Aufträge sich ausgeben lassen, bei denen der Auftragswert nicht dem fakturierten Wert entspricht. Dabei können z.B. Aufträge aufgezeigt werden, die noch überhaupt nicht bearbeitet wurden, für die kein Lieferschein abgerufen wurde oder für die nicht alles berechnet wurde. Eine Auswertung mit kleinerem Umfang erhält man über den UMFANG "4", nämlich alle Aufträge die noch nicht fakturiert worden sind.
Für jeden Auftrag werden die Werte für 
o Auftragswert
o Restwert
o Wert in "zu liefern"
o Wert in "zu fakturieren"
o Wert in fakturiert
ausgewiesen.
Über den Datumsbereich kann man die neuesten Aufträge, die ja gerade noch in Bearbeitung sind, ausschließen oder die Aufträge  älteren Datums gezielt auswählen.

Diese Auswertung sollten Sie unbedingt des Öfteren einmal abrufen, um auch die "vergessenen" (nicht vollständig oder gar nicht bearbeiteten) Aufträge noch rechtzeitig abschließen zu können.
Bei vielen COMMERZ-Anwendern hat sich dabei herausgestellt, dass etliche Aufträge zwar geliefert, aber nie berechnet worden sind, oder dass Aufträge nur erfasst , aber überhaupt nicht weiterbearbeitet worden sind.
09.06 FIBU Anzeige Saldo bei Zahlungen Bei Zahlungen wird der aktuelle Saldo angezeigt:

Dabei ist wichtig zu wissen dass der aktuelle Saldo erst dann ausgegeben wird, wenn man bei der nächsten Buchung das Gegenkonto (=die Bank) bestätigt. In diesem Beispiel war der ehemalige Saldo EUR 50,00 und die davorliegende Buchung über EUR 75,00. Nach Bestätigung des Gegenkontos erscheint dann erst der aktuelle Saldo (EUR 125,00) vor der neuen Buchung über EUR 250,00.

Übrigens: Wenn man mit ABLAUF-KENNZ = KS (Kontrollsummen) arbeitet, wird automatisch nach jeder Buchung dort sofort der aktuelle Saldo angezeigt. Dieses Verfahren mit der Kontrollsumme ermöglicht auch, Überträge aus den Kontenblättern zwischendurch zu prüfen.
Einzugeben sind 
GEGENKONTO (Bank oder so)
KS (aktueller Stand des Gegenkontos; wird bei Eingabe geprüft)
S/H (entsprechend dem internen Stand des Gegenkontos)
ENDSALDO und S/H (wird am Ende geprüft)

Kontrollsummen können auch beim Erfassen von Eingangs- oder Ausgangsrechnungen verwendet werden. Dann ist nur die Kontrollsumme einzugeben (kein Endsaldo). Sie wird bei jeder Buchung entsprechend reduziert und im Feld rechts davon werden die Beträge laufend addiert.  
08.06 allgemein Feiertag Der 11.6.2020 ist u.a. in Bayern ein Feiertag und deshalb ist die Hotline an diesem Tag nicht zu erreichen; am 10.6 und 12.6 nur bis 12:00.  
04.06 TKD Texte für Rechnungen Es gibt in COMMERZ-TKD in der DATEIFLEGE einen Menüpunkt "TEXTE VERTRAGSABRECHNUNG", den man nach der Anlaufphase von COMMERZ-TKD nicht mehr verändern sollte:

Der Menüpunkt ist für folgenden Zweck eingefügt worden:
Bei der Auslieferung von COMMERZ werden die Standardtexte, die auf den Vertragsabrechnungen ausgegeben werden, schon einmal als Standard vorgegeben. Wenn man dann selbst diese Texte so  ändert, dass Textzeilen auf Rechnungen überhaupt keinen Sinn mehr geben, dann kann man über diesen Menüpunkt den Standard wieder herstellen.
Sind die geänderten Texte in Ordnung und hat man auch noch weitere Textnummern hinzugefügt oder geändert, dann würde bei einem Aufruf dieses Menüpunktes die Texte sicherlich nicht mehr stimmig sein. 
Deshalb sollte für alle Benutzerkennungen dieser Menüpunkt (und auch andere) auf jeden Fall auf "N" setzen werden:
03.06 allgemein Systemtexte COMMERZ-ACTUELL arbeitet teilweise mit Verschlüsselungen, deren Bezeichnungen aber von Anwender individuell vorgegeben werden können. An vielen Stellen wurde COMMERZ-ACTUELL nun so erweitert, dass diese Bezeichnungen zur besseren Information des Öfteren auch angezeigt werden. Wenn bei einzelnen Anwendern plötzlich falsche oder gar keine Informationen ausgegeben werden, dann sollten in COMMERZ-WWS die SYSTEMTEXTE einmal überarbeitet werden:
1. Aufruf in WWS

2. Die verschiedenen Systemtexte

3. Beispiel Absatzbereiche
 
4. Beispiel Ausgabe 

Weiteres Beispiel:
so (völlig nichtssagend):

oder so (Daten selbsterklärend)

Die am Beispiel ABSATZBEREICHE dargestellten Bildschirmausgaben gelte auch für die anderen Systemtexte. 
Der COMMERZ-Anwender kann durch Nutzung der Systemtexte ganz wesentlich zu mehr Transparenz bei seinen Daten beitragen, auch für die anderen Mitarbeiter. Es lohnt sich deshalb, die Systemtexte (endlich) einmal "auf Vordermann zu bringen". 
02.06 WWS negative Nummern

Zum Teil wird in COMMERZ-ACTUELL der Druck von Lieferscheinen und Rechnungen in zwei Phasen (erst Druck, dann Update der Daten) durchgeführt, wobei dazwischen auch teilweise die Abfrage "DRUCK IN ORDNUNG" zu beantworten ist.

Eine nicht unkritische Situation kann entstehen, wenn man diese Abfrage mit "N" beantwortet und damit die Bearbeitung unterbricht (was durch entsprechende Beantwortung der Druckernummer erreichen kann):

Denn Lieferscheine oder Rechnungen, die bereits gedruckt sind, deren Daten aber noch nicht endgültig verändert worden sind, haben bereits eine feste (gedruckte) Lieferschein- oder Rechnungsnummer, die z.B. auch wegen der Lückenlosigkeit der Rechnungsnummern erhalten bleiben muss. 
Damit diese Nummer beim nächsten Druck wieder verwendet werden kann, wird sie als negative Zahl dem Auftrag zugeordnet.
Beispiel:
   
Hier wurde beim Auftrag 107 der Lieferschein 12 nicht korrekt  abgeschlossen, beim Auftrag 108 der Lieferschein 13 zwar korrekt beendet, aber die Rechnung 29 abgebrochen.

Wichtig ist auch:
In diesem Fall sollte unbedingt das gedruckte Formular unverzüglich vernichtet oder speziell gekennzeichnet werden, weil es ja nochmals gedruckt werden wird. 

Solche "hängenden" Aufträge kann man sich mit den Hilfsprogrammen anzeigen lassen. 

Dazu ist für Rechnungen der Menüpunkt 5 und für Lieferscheine der Menüpunkt 6 aufzurufen. 
Empfehlung deshalb: Ab und zu (mindestens einmal monatlich) die Programme dazu aufrufen. 
    

28.05 WWS Änderung "zu-fakt" Auftragspositionen können sich bezüglich der Mengenfelder in verschiedenen Zuständen befinden, die entsprechend den durchgeführten Aktivitäten (z.B. Belegabruf, Lieferschein-Druck) auch automatisch versorgt werden:
o nur Auftragsmenge erfasst
o "zu liefern" eingetragen
o "zu fakturieren" versorgt
Beispiel:

Die 3 Mengenfelder können mit Einschränkungen geändert werden, wobei jedoch das Feld "zu fakturieren" nur bedingt geändert werden sollte, weil nämlich automatisch auch das Feld "geliefert" verändert wird.
Deshalb ist eine entsprechende Sperre hier ganz wichtig.

Die Bearbeitung der Mengeneingaben beim Feld "zu fakturieren" eingeschränkt werden, wenn in der Zugriffsberechtigung der Untermenüpunkt 6. LÖSCHEN VON AUFTRÄGEN" auf "N" gesetzt wird. 

Mit dieser Sperre ist es dann nicht mehr möglich, eine bereits gelieferte Menge (die dann in "zu fakturieren" steht) rückgängig zu machen oder überhaupt zu verändern. Auch das Löschen einer solchen Position ist dann nicht erlaubt. Nur ein Mitarbeiter mit entsprechender Zugriffsberechtigung kann solche Positionen verändern. 
27.05 allgemein Sicherungen Leider ist das Thema "Sicherungen" immer wieder ein Dauerbrenner.

Konkreter aktueller Anlass bei einem COMMERZ-Anwender:
Massiver Systemabsturz erforderte die Wiedereinspielung der Datensicherung.
Aber: Es gab keine !!!.
Wir haben dann mühsam mit viel Aufwand versucht, aus den Datenbruchstücken wieder eine ablauffähige und korrekte COMMERZ-Version zu erstellen. 
Die Folge: Zeitverlust, Nacharbeitungen und Kosten.

Wir möchten alle COMMERZ-Anwender dringend bitten, ihr Konzept für die Datensicherung zu überprüfen. Dazu gehört auch, dass temporär geprüft wird, ob auf dem Sicherungsmedium auch wirklich die gesicherten Daten und Programme von COMMERZ-ACTUELL vorhanden und ablauffähig sind.   
26.05 WWS Rechnungsart und Kategorie Das Feld Rechnungsart (ursächlich im Kundenstamm) besteht aus zwei Teilen: Erste Stelle (nur 1 oder 2, steht für Einzel- oder Sammelrechnung) und der zweiten Stelle, der Kategorie (1 bis 9), die dazu dient bei der Fakturierung nur entsprechende Kunden (bzw. Aufträge mit speziellen Merkmalen) auswählen zu können.
Es gibt für die Kategorie  die Möglichkeit, Systemtexte für die verschiedenen Kategorien anzulegen:

Die Kategorien gelten als sowohl für die Einzel- als auch für die Sammelrechnungen gemeinsam.
Wichtig ist, dass die Beschreibung für die Kategorie gedacht ist, was z.B. beim Abruf von Rechnungen in der Fakturierung genutzt werden kann, hier wird nämlich die Kategorie mit F5 explizit angefordert:

Nicht direkt verwendbar ist der F5-Abruf, wenn man bei der Eingabe einer Rechnungsart ist, weil dazu ja zwei Zeichen einzugeben sind:
.
Hier kann man sich derzeit nur die Kategorie anzeigen lassen; dann muss man die Anzeige mit F1 verlassen und die vollständige Eingabe der vollständigen Rechnungsart manuell durchführen. Es ist also (noch) nicht möglich, durch Auswahl und RETURN nur die zweite Stelle zu übernehmen.
25.05 TKD zusätzliche Terminüberwachung Für jedes Gerät kann man im 7. Bildschirm eine Standard-Wartung eingeben, die in zeitlichen Intervallen durchzuführen ist. Diese Funktion wird aber eher selten genutzt und man kann stattdessen dort auch eine zusätzliche Terminüberwachung hinterlegen. Insbesondere wenn man kein konkretes Enddatum vorgegeben hat (sondern 31.12.49), kann eine Terminüberwachung (z.B. fiktives Enddatum oder Leasingende) nützlich seine, um rechtzeitig etwaige Prüfungen und Maßnahmen einzuleiten.
Die Daten der Standardwartung werden ersetzt durch Vertragsanfang und Vertragsende sowie einen Betrag (nur informativ):

In der Auswertung für "AUSLAUFENDE VERTRÄGE" ist ein zusätzlicher Menüpunkt integriert, über den alle Geräte ausgewiesen werden können, die bis zu einem vorgebbaren Datum enden.
Bei Bedarf bitte bei unserer Hotline melden
19.05 allgemein Termine Wegen dem Feiertag am 21.5.2020 (Himmelfahrt) ist unsere Hotline am 20.5. und am 22.5 nur bis letztlich 12:00 erreichbar.
Das nächste Datum für einen Beitrag zur logics-news ist der 25.5. 
18.05 WWS Abholschein Die Auftragsart 93 (Abholschein) ist dafür gedacht, dass sichergestellt werden kann, dass Fahrer nur Artikel zurücknehmen, wenn sie einen solchen Abholschein dafür haben. Damit ist dann ausgeschlossen, dass ohne die Zustimmung der "Verwaltung", (alte) Ware beliebigst wieder zurückgegeben werden kann. Zudem wird mit diesem Abholschein der Vorgang auch entsprechend abgewickelt und protokolliert. 

Nach dem Erfassen eines solchen Auftrages (die abzuholenden Mengen sind positiv einzugeben) kann ein Abholschein gedruckt werden, auf dem der Fahrer die Rücknahme quittieren kann. Ist die Ware im Haus, kann die Auftragsart in "10" (Gutschrift) geändert werden, sodass der Kunden auch eine entsprechende Gutschrift (Rechnungskorrektur) erhält. Genau zu diesem Zeitpunkt der Änderung der Auftragsart wird die Ware auch wieder dem Lager zu gebucht. 
14.05 TKD Auskunft über Modelle Die Geräte-Wartungsstatistik (als Bildschirmausgabe) gibt für jedes Gerät einen Überblick über den grundsätzlichen Status. Dieser Bildschirm zeigt zwar nicht die Daten im Detail, bietet aber eine gute Übersicht darüber, ob das Gerät gut oder schlecht "läuft" und wo die Schwerpunkte der Aufwendungen sind. Dabei kann man einzelne Geräte abrufen, aber auch die Daten aller Geräte eines Modells sich anzeigen lassen. Durch Eingabe der "Wundertaste" F3 bei Gerät kommt man zum Feld Modell, in das dann die Artikelnummer des Modells einzutragen ist.

Die Daten, die dann dargestellt werden, ergeben sich aus allen Geräten. Die Anzahl der Geräte wird oben angezeigt. Bei der Eingabe des "Modells" ist zu beachten, dass es nicht das im Gerät gesondert gespeichert Feld MODELL handelt, sondern hier die eindeutig dem Gerät zugeordnete Artikelnummer einzugeben ist.
13.05 allgemein Änderung von Parameterdaten Die Parametersätze in allen COMMERZ-Bausteinen enthalten wichtige allgemeine Steuerdaten. Sie brauchen eigentlich nach der Einrichtung von COMMERZ nur noch ganz selten geändert werden. Vielleicht möchte man aber zum Jahreswechsel die Nummernkreise für Aufträge, Lieferscheine oder Rechnungen neu anpassen. 

Wenn aber Parametersätze geändert werden müssen, dann sollte man beachten: 
o Diese möglichst nicht im laufenden Betrieb durchführen. 
Durch die Stammdaten-Funktion ÄNDERN wird der Parametersatz gesperrt und ist für andere nicht mehr aufrufbar. Beispielsweise können dann keine neuen Auftragsnummern oder Rechnungsnummern vergeben werden. Sollte die Änderung trotzdem im laufenden Betrieb durchgeführt werden, dann sollte man die Änderungsfunktion schnell wieder beenden.
o die Änderung wird meist erst nach einem Neustart von COMMERZ wirksam.
Deshalb sollte man alle Anwendungen neu starten.

Ganz wichtig ist, dass über die Zugriffsberechtigung Änderungen in den Parametersätzen nur für zuständige Mitarbeiter möglich sollten und dass diese Funktion somit für alle anderen gesperrt sein sollte.  
12.05 TK Staffelpreise an der Kasse Kunden verlangen häufig (und gerade im Ladengeschäft), dass sie Artikel zu Staffelpreisen erhalten, auch wenn sich die Artikel nur durch verschiedene Farben unterscheiden. Wenn beispielsweise ein Ordner ab 5 Stück statt EUR 3,07 nur noch EUR 2,96 kostet und der Kunde nimmt 4 blaue und 4 schwarze Ordner, dann möchte er für alle Ordner nur je EUR 2,96 bezahlen.
Im Streckengeschäft gibt es die Möglichkeit über den Menüpunkt 14. POSTIONEN KUMULIEREN für Aufträge gezielt solche Konstellationen zu erkennen und die Preise entsprechend anzupassen.
Im Ladengeschäft wurde diese Funktion auch integriert, womit dann  automatisch die bisherigen Positionen geprüft und die Preise danach gegebenenfalls nach Bestätigung direkt geändert werden:
Ausgangssituation (man sieht unten auch noch den nächsten Staffelpreis):

Nach Eingabe F2 (Erfassungsende):

Nach Kumulierung:

Einsatz dieser Funktion bitte (vor allem wegen der Erkennung gleichartiger Artikel) mit der Hotline absprechen. 
 
11.05 WWS IHR ZEICHEN Das Feld IHR ZEICHEN im Kundenstammsatz ist ursächlich dafür gedacht, in der Auftragserfassung optisch darzustellen, dass hier etwas einzugeben ist. Wenn z.B. der Kunde darauf besteht, dass immer seine Bestellnummer/Abteilung/Kostenstelle auf Lieferschein und Rechnung dargestellt sein muss, könnte man bei IHR ZEICHEN eine Vorgabe wie "BEST.-NUMMER ........" eintragen. Dieser Text erscheint dann bei jedem Auftrag des Kunden.  
Das Feld nutzen einige Anwender von COMMERZ aber auch so aus, dass dort immer den Namen des Mitarbeiters beim Kunden vorgibt, der üblicherweise immer den Auftrag erteilt bzw. übermittelt. 

Dieser Text wird dann bei der Auftragserfassung (änderbar) vorgegeben:

Dieses Feld wird dann auf Lieferschein und Rechnung mit ausgegeben, sodass man auch darauf einen eindeutigen zusätzlichen Hinweis auf den Auftraggeber hat, ohne eine weitere Eingabe tätigen zu müssen.

Zudem können bei der Auftragsänderung über IHR ZEICHEN auch Aufträge gesucht und gefunden werden. 
07.05 allgemein Datensicherung Wir hatten bereits mehrfach und auf Basis eines konkret aufgetretenen Datenproblems darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, weitgehend aktuelle Sicherungen zur Verfügung zu haben. 

Wir haben aber
auch ausgeführt, dass die Sicherung von COMMERZ-Daten und -Programme nie im laufenden Betrieb erfolgen darf, da durch den zeitverschobenen Update unterschiedlicher Datenbestände diese nicht mehr konsistent sein können". 
Dazu nochmals zum Verständnis einige Details.

COMMERZ-Sicherungen laufen so ab, dass immer einzelne Datenbestände (wie Kundendaten, Auftragsdaten, Artikeldaten, Rechnungsdaten oder Statistikdaten) einzeln nacheinander gelesen und auf das Sicherungsmedium geschrieben werden.

Beispielsweise kann nun folgendes eintreten: 
1. Rechnungsausgangsbuch ist bereits gesichert, Auftragsdatei wird gerade gesichert
2. An einem PC wird ein Auftrag erfasst und die Rechnung erstellt.
Dann sind die Rechnungsdaten nicht auf dem Sicherungsmedium, ob die Auftragsdaten noch gespeichert werden, hängt von dem Status der aktuellen Sicherungsdatei der Aufträge ab.
3. Auf jeden Fall unterscheiden sich jetzt die aktuellen Daten von COMMERZ zu denen auf dem Sicherungsmedium. Sofern nun diese Sicherung wieder eingespielt werden müsste, sind fehlerhafte Daten vorprogrammiert.
 
Bitte beachten:
Dieses ist nur eine Beispiel zur Erläuterung, wie sich Original und Sicherung unterscheiden können. Je nach aktueller Daten-Aktivität können auch gravierende Differenzen auftreten.
Deshalb Sicherungen nie im laufenden Betrieb durchführen. 
06.05 TKD Beratungsaufträge

Es gibt in COMMERZ-TKD einen wenig genutzten Menüpunkt "BERATUNGSAUFTRÄGE", der dafür gedacht ist, mehrfache Beratungsleistungen an Geräten (oder auch nur für Kunden) zu erfassen und dann (z.B. monatlich) über die Berechnung zu entscheiden. 
Damit soll im Prinzip das Problem gelöst werden, dass stets einzelne Beratungstätigkeiten als gering erachtet und deshalb nicht als "berechnungswürdig" angesehen werden, als Summe sich über einen Zeitraum aber ein erhebliche Leistungserbringung ansammelt, die sehr wohl berechnet werden sollte.

Was sind Beratungsleistungen?
Sie entstehen immer dann, wenn an einem Gerät oder bei einem Kunden meist telefonischer Service erbracht wird. Diese Leistungen können auch Schulungstätigkeiten, Fehlersuche oder Hilfestellungen bei besonderen Ereignissen sein.

Über die Funktionen unter dem Menüpunkt "BERATUNGSAUFTRÄGE" lassen sich folgende Aufgaben durchführen:
 

Der wichtigste Menüpunkt ist die ERFASSUNG VON AUFTRÄGEN, über den die Tätigkeiten minutiös mit Störungsbeschreibung und Darstellung der Abhilfe (Beratung) erfasst werden. Die letzte  Tätigkeit ist immer noch sichtbar, Zeiten können auch direkt eingegeben werden.
Beispiel für eine Erfassung:

Die weiteren Menüpunkte werden üblicherweise zu festgesetzten Zeiten (z.B. zum Monatsende) aufgerufen. Dabei kann man sich über DRUCK AUFTRAGSLISTE zunächst einen Überblick über die geleisteten Tätigkeiten verschaffen, die nochmals überarbeiten können (BEARBEITEN VON AFTRÄGEN), und die Tätigkeiten, die berechnet werden sollen, zusammenstellen (RECHNUNGEN VORBEREITEN). Dabei werden die einzelnen Beratungsaufträge zu einem einzigen Auftrag zusammengefasst, wobei aber alle Details zusätzlich noch aufgeführt werden. Bei Rechnungsdruck werden die Ergebnisse dann den Geräten statistisch zugeordnet.
Die Beratungsaufträge, die nicht berechnet werden sollen, werden über ABSCHLUSS OHNE RECHNUNG als Aufwand bei den Geräten verbucht.

Wer also häufig (nicht berechnete) Beratungsaufträge ausführt und die Entscheidung über die Berechnung (auf Basis von Detaildaten) selbst treffen möchte, sollte diese TKD-Erweiterung unbedingt einsetzen. 
Mögen die Beträge einzelner Beratungen zur Berechnung zu gering sein, über einen gewissen Zeitraum können sich aber nicht unbeträchtliche Summen ergeben, die auch berechnet werden sollten.
Weitere Informationen und Beschreibungen gerne von unserer Hotline.

 

05.05 FIBU OP-Ausgleich In der integrierten COMMERZ-FIBU gibt es den Menüpunkt "AUSGLEICH OFFENE POSTEN, der hauptsächlich dazu gedacht ist, nachträglich nicht zugeordnete Buchungen (Zahlungen), Gutschriften und Rechnungen auszugleichen. Dieses ist z.B. dann erforderlich, wenn in WWS eine Rechnungs-Korrektur (früher Gutschrift) erstellt wird oder in TKD eine Rechnung zurückgesetzt worden ist. Auch für den Fall, dass man eine Zahlung nicht sofort auf die offenen Posten verteilen kann, weil der Betrag noch zu klären ist, und diese nun nach Rückfrage zuordnen kann, ist dieser Menüpunkt geeignet.

Dabei verändert sich der Gesamt-Saldo des Debitor/Kreditor-Kontos natürlich nicht. Bei den betreffenden Buchungen wird der Offene Posten entsprechend verändert und ggf. die gesamte Buchung als "ausgeglichen" vermerkt. 
Bei manchen COMMERZ-Anwendern, vornehmlich bei denen, die die COMMERZ-FIBU als OP-Verwaltung nutzen, gibt es bei WAHL auch die Möglichkeit einen offen Posten zu LÖSCHEN, wobei allerdings lediglich das Kennzeichen "AUSGEGLICHEN" auf "J" gesetzt wird. Da sich in der Sachbuchhaltung nichts ändert, entsteht natürlich eine Differenz zwischen dem aktuellen Saldo und der Summe der (restlichen, noch offenen) Buchungen, die häufig schon zu Anfragen bei der Hotline geführt haben.
Deshalb ganz wichtig: Funktion LÖSCHEN nie nutzen, wenn COMMERZ-FIBU als Vollbuchhaltung eingesetzt wird. Etwaige Ausgleiche sind immer über AUSGLEICH OFFENE POSTEN oder über entsprechende Buchungen zu erreichen, wie z.B. nachträgliche Ausbuchung von ungerechtfertigten Skontoabzügen. Wir haben vorsichtshalber bei den meisten FIBU-Anwendern die Löschfunktion aus Sicherheitsgründen gar nicht erst freigegeben. 
Anwender, die die FIBU lediglich als OP-Buchhaltung nutzen, sind natürlich mit dem LÖSCHEN schneller als mit der Erfassung einer Zahlungsbuchung, sie nehmen aber die Unstimmigkeit der OPs mit dem aktuellen Saldo in Kauf und können den aktuellen Kundensaldo auch nur über die OP-Listen beauskunften.
04.05 WWS Artikel finden

Eine ganz entscheidende Bedeutung für die Effizienz der Erfassung von Aufträgen ist, wie schnell findet man den vom Kunden gewünschten Artikel. COMMERZ-ACTUELL bietet dazu eine Vielzahl von Möglichkeiten an, die je nach Fachhändler auch unterschiedlich genutzt werden. Letztlich steht man bei der Erfassung an der Stelle, an der man den Artikel benötigt:

Über F5 kann man sich anzeigen lassen, welche generellen Möglichkeiten es gibt:
 
Dabei werden für den Zugriff über Z, A, L (oder vorher K), O, S, I oder B die entsprechenden Felder aus dem Artikelstammsatz genutzt.  

Zusätzlich gibt es aber noch die Eingabemöglichkeiten mit F3 an dieser Stelle. Damit können alle Artikel angezeigt werden, die der Kunde früher einmal gekauft hat:

Eingeschränkt werden können die Artikel dadurch, dass man eine Warengruppe eingibt (auch noch auswählbar mit Eingabe von F5, wenn die Systemtexte entsprechend angelegt sind). Bei einem direkten ENTER werden alle Artikel angezeigt werden.
Es werden dann alle Artikel angezeigt, die der Kunde bisher erhalten hat:

Es werden die Artikel lediglich einmal mit ihren letzten Daten angezeigt. Durch Anklicken eines Artikels wird dieser direkt in die aktuelle Position übernommen. 

29.04 WWS Status von Aufträgen Diese Zusammenstellung soll die Frage klären: In welchem Status (Zustand) können sich Aufträge befinden, was sind eigentlich "offene Aufträge" und mit welcher Auswertung erhält man Aufträge, die sich in einem bestimmten Zustand befinden ?

Aufträge können sich in verschiedenen Zuständen befinden, je nachdem, ob noch mindestens eine Position nur 
A. erfasst (nur die Auftragsmenge ist eingegeben worden)
B. kommissioniert (Menge wurde in zu liefern eingegeben)
C. geliefert (Lieferschein wurde geschrieben) 
D. zu fakturieren (geliefert)
E. fakturiert (Rechnung wurde geschrieben) ist.
Die Reihenfolge von A nach E entspricht auch dem normalen Ablauf eines Auftrages. Mehrere Positionen in einem Auftrag können auch verschiedene Zustände haben, wobei eine einzelne Position schon ausreicht, um den Auftrag in einer der nachfolgend aufgeführten Auswertung auszuweisen.

In COMMERZ wird unterschieden zwischen

o OFFENE AUFTRÄGE (z.B. 12. LISTE OFFENER AUFTRÄGE)  
Es werden die Aufträge ausgewiesen, bei denen mindestens eine Position enthalten ist, bei der lediglich die Auftragsmenge eingegeben wurden (A).
Damit erhält man Aufträge, die noch nicht bearbeitet wurden

o LIEFERFÄHIGE AUFTRÄGE
(z.B. 3. LISTE LIEFERFÄHIGE AUFTRÄGE in 4. KOMMISSIONIERUNG)
Es werden die Aufträge ausgewiesen, bei denen mindestens eine Position enthalten ist, die eine Menge im Feld "zu liefern" hat.
Damit erhält man Aufträge, für die noch Lieferscheine abzurufen sind (B).

o FAKTURIERFÄHIGE AUFTRÄGE (in 5. FAKTURIERUNG)
Es werden die Aufträge ausgewiesen, bei denen mindesten eine Position enthalten ist, die eine Menge im Feld "zu fakturieren" hat.
Damit erhält man Aufträge, die berechnet werden können (C+D).

o Änderbare Aufträge
in 5.AUFTRAGSÄNDERUNG
Bei einer Auswahl (z.B. über Kunden) werden nur die Aufträge angezeigt, bei denen mindestens noch eine Position vorhanden ist, die noch nicht in voller Auftragsmenge fakturiert worden ist. 

Bei den verschiedenen Auswertungen reicht es bereits, wenn nur eine einzelne Position eines Auftrages die Bedingung erfüllt, um diesen auszuweisen. 
28.04 FIBU IDEA-Export Beim Abschluss eines Wirtschaftsjahres werden automatisch die Daten für IDEA erstellt. Diese Daten können die Betriebsprüfer dann in ihr System zu weiteren Analysen problemlos übernehmen.
Für jedes Wirtschaftsjahr werden folgende Dateien im Verzeichnis COMMERZ erzeugt, wobei jj die zweistellige Jahreszahl bedeutet:
o KTOEXPjj.csv (Konten)
o BUHEXPjj.csv (Buchungen)
o STREXPjj.csv (Tabelle Steuerkennzeichen)
o BILEXPjj.csv (Bilanztexte)
o BWAEXPjj.csv (BWA-Texte)
o SAMEXPjj.csv (Sammelkonten-Definition)
Wer die IDEA-Schnittstelle einsetzt, sollte einmal prüfen, ob diese Dateien vorhanden sind; man könnte diese Daten auch einmal zur eigenen Prüfung und Abstimmung nutzen. Beschreibung der Details bitte bei unserer Hotline anfordern.
27.04 WWS Externe Aufträge In der Auftragsbearbeitung gibt es den Menüpunkt 20 (EXTERNE AUFTRÄGE), über den weitgehend beliebige Aufträge, die über andere elektronische Medien zum Fachhändler gelangen, ins COMMERZ übernommen werden können. 
 
Bei der Auswahl 20. EXTERNE AUFTRÄGE können dann die verschiedenen Importvarianten aufgerufen werden. Auch die Schnittstelle WEBSHOP ist ggf. dabei enthalten. Die Programme, die dann aufgerufen werden können, lesen die externen Auftragsdaten ein und generieren entsprechende COMMERZ-ACTUELL-Aufträge. Ein Protokoll, das abgerufen werden kann, weist die Aufträge aus und zeigt auch mögliche Fehler an.

Typische Verwendung dafür sind Aufträge, die von Kunden über Webshops erfasst wurden. Aber auch Aufträge, die aus anderen Bestellprogrammen der Kunden stammen, lassen sich über diese Schnittstelle automatisch in COMMERZ-Aufträge umwandeln. 

Da es immer häufiger vorkommt, dass Kunden ihre Aufträge nicht mehr telefonisch oder über Fax sondern diese aus eigenen Bestellprogrammen heraus elektronisch übergeben, sollten diese Daten auch ohne Medienbruch direkt als COMMERZ-Aufträge übernommen werden. Logics hat dazu bereits eine Fülle von auch individuellen Verfahren und Abläufen realisiert. Wenn so ein Fall vorliegt, sollte man unbedingt sofort mit unserer Hotline Kontakt aufnehmen. Sie findet sicherlich eine Lösung, dass die Daten ohne Fehler und ohne Zusatzaufwand direkt ins COMMERZ übernommen werden können.
Wenn der Kunde seine Bestellungen (in COMMERZ dann Aufträge) über ein spezielles Bestellprogramm erzeugt und dabei auch noch eigene Artikelnummern verwendet, dann ist auch dieses für COMMERZ kein Problem, weil man dort für jeden Artikel kundeneigene Artikelnummern anlegen kann.
23.04 allgemein Preiseinheiten auf Formular Oft sieht man immer noch die für den Kunden wenig verständliche Ausgabe der Preiseinheiten in Ziffern (0 = Stückpreis bis 4= 1000er Preis). Um den Kunden diese Verschlüsselung zu erklären, wird die Bedeutung der Ziffern meist in einem gesonderten Block unten im Formular dargestellt. 
Das ist aber zumindest seit etwa 2000 nicht mehr nötig:
Wenn man im Parametersatz von WWS den DRUCK PREISEINHEITEN IN ZIFFERN auf "N" setzt, werden statt der Ziffern Buchstaben ausgegeben.( 0 --> leer, 1 --> Z, 2 --> D, 3 --> H, 4 --> T), die sich eigentlich von selbst erklären. Dieses gilt dann sowohl für WWS- als auch für TKD-Formulare. 
22.04 WWS Funktionstaste F2 Die Funktionstaste F2 hat von früher noch die Bedeutung, aus einem Erfassungsbildschirm zur weiteren Fortsetzung in die unterste Zeile zu verzweigen. So kann man z.B. in der Stammdatenverwaltung zur Änderung eines Feldes dieses mit der Maus anklicken, die Änderung durchführen und dann mit F2 die Weiterverarbeitung in der untersten Zeile festlegen. 
Mittlerweile wurde sukzessiv eingeführt, dass man F2 auch beim Abruf von Auswertungen verwenden kann. Dazu muss man lediglich F2 im ersten Feld eingegeben und es werden Standardvorgaben in die Felder eingetragen. Beispiel "Liste offene Aufträge":

Wenn man bei der danach folgenden Abfrage "IN ORDNUNG (J/N)" ein  "N" eingibt, können einzelne Felder noch verändert werden.
Hinweis: Wenn man dann doch nichts drucken möchte, muss man bei dem ersten Feld den Wert löschen (und bestätigen) oder F1 eingeben.
21.04 OBJ Einfaches Beispiel Zwischensummen In OBJ kann man die Angebote und die Aufträge gruppieren und für  die einzelnen Gruppen auch Zwischensummen bilden. Dabei werden die Gruppen dadurch gekennzeichnet, dass sie alle im Feld POSGRP den gleichen Text enthalten:

Diesen Text kann man dann noch überarbeiten und durch reale Begriffen ersetzen.
Ein Angebot sieht dann (einfachste Struktur, ohne Langtexte und ohne eigene individuelle Firmen-Schablone) in etwa folgendermaßen aus:
20.04 TKD Informationen über Freie Einheiten Die üblicherweise in der Wartung enthaltenen Freien Einheiten bedürfen in Bezug auf die genutzten Kopien in vielen Fällen einer umfassenden Kontrolle. Bei einem  krassen Missverhältnis (entweder hohe Überhang-Berechnungen oder Freie Einheiten werden massiv nicht ausgenutzt) entsteht häufig Handlungsbedarf zur Änderung der Verträge.
Aufruf der Auswertung:

Das Programm liefert Detaildaten (u.a. mit Kopienverbrauch und die  dabei berücksichtigten Freie Einheiten) jeder Zählerabrechnung in einem vorgebbaren Zeitintervall und summiert die Daten nach Zählern, Geräten, Kunden oder Pools. Damit ist dann schnell erkennbar, bei welchem dieser Summen bedeutende Differenzen aufgetreten sind. Sollte ein Kunden am Jahresende nicht genutzte Freie Einheiten rückvergütet bekommen, können diese ganz einfach schnell und detailliert ermittelt werden.
Bitte Detail-Beschreibung anfordern bei unserer Hotline
16.04 TK Vorgaben beim Abruf von  Kassenvorgängen Beim Druck von Kassenvorgängen, den man ja eigentlich täglich abruft, muss man vorher etliche Vorgaben zur Auswahl eingeben. Ähnlich wie bei der Auftragsauskunft kann man durch Eingabe von F2 eine Standardvorgabe erreichen, die üblicherweise immer eingegeben wird:
  
 
Bei Eingabe von "N" bei IN ORDNUNG bleiben die Vorgaben bestehen und es können einzelne Daten geändert werden. Als VON/BIS DATUM wird das aktuelle Tagesdatum vorgegeben. 
Wenn man nun die Auswertung doch nicht abrufen möchte, muss man im ersten Eingabefeld F1 eingeben (man kann aber auch den Inhalt (hier "5") löschen und dann die Leereingabe mit RETURN  bestätigen).
15.04 allgemein noch einmal:
Spoolverwaltung
Nochmals ein paar grundsätzliche Hinweise zur SPOOL-Verwaltung

1. Wozu

Die Spoolverwaltung in COMMERZ wurde nur für die Druckausgaben eingeführt, bei denen parallel zum Druck auch gleichzeitig Daten verändert werden. Der Vorteil ist, dass ein Druck seitengenau wiederholt werden kann, wenn der Drucker selbst nicht korrekt arbeitet. Diese Wiederholung des Drucks durch erneuten Aufruf des Druckprogrammes ist natürlich logischerweise nicht nochmals möglich, weil sich ja die Daten während des Drucks verändert haben.
 

2. Verfahren
Bei Druckausgaben, bei denen parallel zum Druck auch Daten verändert werden, wird immer ein SPOOLNAME angefordert unter dem die Druckausgabe wieder aufgerufen werden kann. In der SPOOLVERWALTUNG, die in den Bausteinen von COMMERZ enthalten sind, können die Spools bearbeitet, also gezielt gedruckt oder gelöscht werden.

  
3. Probleme
Wir sehen bei der Anwendung der Spoolverwaltung mehrere  gravierende Probleme. 
Zunächst erscheint die Anwendung irgendwie lästig zu sein, da man zum einen eine Namen vergeben und zum anderen nach korrektem Druck die Spooldatei eigenverantwortlich wieder löschen muss. 
Aus diesem Gründen wird die Spoolverwaltung ausgeschaltet oder beliebige "Spool-Namen" vergeben, bei denen keiner mehr weiß, welche Daten dort gespeichert sind. Damit unterbleibt dann das Löschen und wir finden bei einigen Anwendern bis zu 2000 Spools. 
In letzter Zeit erscheint beim Aufruf von COMMERZ zudem auch noch eine (lästige) Meldung, dass in der Spoolverwaltung fehlerhafte  Spools vorhanden sind. 
Problematisch ist auch, dass die Spools im Normalfall überhaupt nicht mehr benötigt werden. Andererseits wäre es nicht zulässig, Spools bei denen eine Seitennummer größer null eingetragen ist, bei denen der Update auf "OK" steht und die keine Fehlermeldung unter STATUS enthalten automatisch nach Druckende zu löschen. 
Denn: COMMERZ weiß ja immer noch nicht, ob die Druckausgabe korrekt war.


4. Hilfen und Empfehlungen bei der Anwendung

4.1 Namensvergabe
Wenn bei einem COMMERZ-Anwender von verschiedenen Mitarbeitern viele Spools erstellt werden, ist es unerlässlich, die jeweils zu vergebenden Spoolnamen zu normieren. Dieses ist schon deswegen notwendig, um seine eigenen Spools finden und löschen zu können. Der 8-stellige Spoolname sollte deshalb immer mit dem (eindeutigen) Kürzel des Mitarbeiters beginnen und danach eine Information über den Inhalt enthalten. 
4.2 Löschen 
Eine solche Struktur des Spoolnamens ermöglicht auch die gleichzeitige Löschung mehrerer Spooldateien
, entweder "bis Datum" oder "Spoolname beginnt mit "xyz". 
N
achfolgendes Beispiel nur zur Verdeutlichung des Verfahrens:

o Bei NR "Wundertaste" F3 eingeben und bei Namen Kürzel und Sterne:

o Dann noch ggf. Datum (um nur alte Spool zu löschen) oder F3 (alle) eingeben.

Löscht dann alle Spools, die mit "hst" beginnen.
Hinweis: In diesem Beispiel würde nichts gelöscht werden, weil nicht abgeschlossene Spool (z.B. UPDATE nicht OK) explizit und einzeln gelöscht werden müssen und bei einer "Sammellöschung" nicht berücksichtigt werden.
 
4.3 Warnungen über fehlerhafte Spools
Im Normalfall sind die Ergebnisse eines Spooldrucks immer in Ordnung. Das bedeutet, dass eine Seitenzahl eingetragen ist, der Status einen korrekten Hinweis über den Druck enthält und in der Spalte UPDATE ein OK vermerkt ist.
Ein ernsthaftes Problem ist innerhalb der Spoolverwaltung immer dann aufgetreten, wenn beim Aufruf von COMMERZ die Meldung:

erscheint.
Dann sollte man unbedingt sofort die Spoolverwaltung aufrufen und diese kontrollieren. 
Diese Meldung wird ausgegeben, wenn 
A. in der Spalte UPDATE Fragezeichen stehen
nach dem Druck werden die Daten nicht korrekt oder nicht vollständig verändert
B. keine Seite gedruckt worden ist (SEITEN = 0)
ein Druck wurde angestoßen, aber nichts gedruckt, warum?
C. DRUCK UNVOLLSTÄNDIG (SEITEN = ??????)
der Druck wurde nicht beendet als Folge von z.B. Rechner-Absturz
oder Rechner-Ausschaltung.
Nachfolgendes (nicht-repräsentatives) Beispiel zeigen diese Ursachen nochmals auf:
 
Die monierten Spools müssen nach Prüfung und ggf. Abstimmung mit der Hotline einzeln gelöscht werden.
 

5. Fazit
Die Spoolverwaltung sollte normgerecht (wie beschrieben) eingesetzt werden. Die Namensvergabe sollte strikt eingehalten werden, um ein gezieltes Löschen mehrerer Spools zu ermöglichen. Bei einer Meldung über fehlerhafte Spools sollte unbedingt schnellstens nachgeforscht werden, was die Ursache hierfür ist. 

14.04 TKD Korrektur Historie- Sowohl die Auftrags- als auch die Vertragsdaten werden in der Historie gesammelt und können beauskunftet oder gelistet werden. Die einzelnen Aufträge und Auftragspositionen sollten einen chronologischen Ablauf darstellen, der aber ganz wesentlich von den Daten bei der Leistungserfassung abhängt. Da zu diesem Zeitpunkt häufig der Tag der konkreten Lieferung/Leistungserbringung oder der Zählerstand nicht bekannt sind und somit nicht eingegeben werden (können), ist es erforderlich, diese ggf. nachträglich korrigieren zu können. Hierzu wurde in der DATEIPFLEGE der Menüpunkt KORREKTUR HISTORIEDATEN eingefügt:

Die Korrekturmöglichkeiten beschränken sich auf DATUM, ZÄHLERSTAND und MENGE, wobei Änderungen in der Menge (wohl sehr selten) zusätzlich noch manuell nachgebucht werden müssten.
Wichtiger ist, dass über diese Änderung ein korrekter zeitlicher Ablauf und ein kontinuierlicher Zählerstandsverlauf (wieder) hergestellt werden kann. 
02.04 allgemein Termine logics-news-Schreiber gönnen sich einen Osterurlaub, sodass der nächste news-Eintrag erst nach Ostern erscheinen wird.
Die Hotline ist am Donnerstag, 9.4.2020, nur bis 12:00 besetzt.
01.04 WWS Referenzkunden

Wenn ein Kunde (z.B. die Filiale eines Kunden) die gleichen Preise erhalten soll wie die der Zentrale, dann braucht man die Nettopreise nur  einmal (z.B. beim Hauptkunden) anzulegen. Den Verweis auf diese Nettopreise steuert man bei den anderen Kunden (Filiale) über das Feld  "NETTOPR.REFERENZKUNDE" im Kundenstammsatz, in dem man dort die Kundennummer des Hauptkunden einträgt, unter dem die Nettopreise angelegt worden sind:

Selbstverständlich können bei solchen Kunden bei Bedarf auch noch individuelle Nettopreise angelegt werden, die bei mehrfacher Definition Priorität haben. Einen Nachteil gibt es allerdings, denn bei der NETTOPREIS-AUSWERTUNG sind dann alle Verkäufe aller dieser so verbundenen Kunden enthalten.

Die Verwendung von Referenzkunden dient somit letztlich lediglich der Preisfindung. Gespeichert werden die Umsätze bei beiden Kunden, aber nicht getrennt bei dem Nettopreisangebot; deshalb kann man Referenzkunden nicht verwenden, wenn Sollmengen definiert worden sind.

31.03 allgemein Datenversand an Kunden

 

Immer mehr Kunden der Fachhändler stellen Anforderungen, Lieferscheine (Avise) und Rechnungen auf elektronischer Basis zu erhalten. Die dafür erforderlichen Erweiterungen wurden mit großer (teilweise aber auch individueller) Variabilität ins COMMERZ (WWS und TKD) integriert und haben sich bei etlichen Fachhändlern längst bewährt. Der Fachhändler selbst vermittelt damit, moderne Technik einzusetzen und spart zusätzlich auch noch Papier- Druck- und Portokosten, sowie kostbare Arbeitszeit. 

Wann fordern Ihre Kunden diese schon zur Standard gewordene Technik? 

In COMMERZ-ACTUELL sind neben den Standardfunktionen auch viele zusätzliche Varianten enthalten, wie z.B. 
o Kein Druck, wenn Dokument ins Archivierungssystem abgestellt wird (papierlose Verwaltung).
o Berücksichtigung von Nullrechnungen in TKD
o Erkennung des E-Mail-Versands auf dem Dokument
o Abschriften versenden (J/N)
o Selektionen: Nur Rechnungen mit E-Mail-Versand 
o Prüfmöglichkeiten vorab und Überprüfung über Protokoll
o gesonderte E-Mail-Adressen bei Kunden und in TKD bei Geräten
Kunden:

Geräte (für Zählerabfragen):

Die Funktion Rechnungen per E-Mail an Kunden setzt eine intensive Abstimmung voraus, die unsere Hotline aufgrund ihrer Erfahrung gerne mit den interessierten Fachhändlern durchführen kann.
30.03 FIBU DATEV Beim Einsatzes von Finanzbuchhaltungen sind entsprechend den individuellen Anforderungen verschiedene Modelle im Einsatz:
1. COMMERZ-ACTUELL-FIBU als Vollbuchhaltung
Bilanzerstellung im eigenen Haus oder Übergaben FIBU-relevanter über kompakte normierte Schnittstelle an der Steuerberater.
2. COMMERZ-ACTUELL-FIBU als aktuelle OP-Buchhaltung, "echte" FIBU beim Steuerberater.
3. COMMERZ-ACTUELL-FIBU als aktuelle OP-Buchhaltung, "echte" FIBU im Haus.
4. eigene alleinige FIBU im Haus.

Wichtige Vor- und Nachteile ergeben sich, wenn folgende Themen betrachtet werden:
o Aufwand für Datentransfers 
o ständige Auskunft über alle aktuellen FIBU-Daten
o Verfügbarkeit aller die Buchhaltung betreffenden Unterlagen
o Exporte zur Bilanzerstellung
o fachliche Buchhaltungs-Kompetenz im Haus.
o Direkte Beauskunftung von FIBU-Daten in WWS, wie zum Beispiel Offene Posten, Mahnungen, Überschreitung Kreditlimit.

Wenn als Finanzbuchhaltung DATEV (im eigenen Haus) eingesetzt wird, bietet sich folgende Erweiterung an:
Täglicher automatisierter Export der OPs aus DATEV in die sonst nicht verwendete COMMERZ-FIBU und damit aktuelle Beauskunftung der Debitoren-Daten in COMMERZ-WWS. 
26.03 WWS SONDERTEXT1+2 Wozu braucht man eigentlich die zwei Zeilen SONDERTEXT?
Im Auftragskopf kann man zwei Zeilen Text eingeben (oder einen Text durch Eingabe einer Textnummer einfügen).

Diese Textzeilen werden dann in der Auftragsbestätigung, auf dem Lieferschein und auf der Rechnung im unteren Teil des Formulars ausgegeben. 
Beispiel Rechnung:

Die Zeilen können zum Beispiel dazu dienen, den Kunden auf etwas Individuelles für ihn hinzuweisen (Werbetext). Mit der Funktionstaste F5 können die in der Stammdatenverwaltung TEXTE vorgegebenen Texte angezeigt werden.
25.03 MB Neuer Preis für Gebrauchtgeräte Bei Gebrauchtgeräten ist es erforderlich, einen neuen EK-Preis festzulegen. Dieser setzt sich aus dem Preis für die Inzahlungnahme und den Kosten für die Wiederaufbereitung zusammen. Diese beiden Werte können in COMMERZ automatisch erzeugt werden: Einerseits, dass man in WWS die Auftragsart "INZAHLUNGNAHME" wählt, und andererseits, dass man die Leistungen der Werkstatt über die Auftragsart "9" (Überholung) erfasst. Wenn eine  Inzahlungnahme wegen einer Reduzierung beim Neukauf nicht erfolgt ist, dann kann man die Daten trotzdem nachträglich im Maschinenbuch eintragen. Wenn lediglich die Überholung erfolgt ist, könnte der neue EK-Preis wie folgt aussehen:

Um den Preis der Inzahlungnahme einzubringen, muss man diesen (noch) zum EK-Preis addieren, da eine direkte Eingabe dort (noch) nicht möglich ist:

Die Inzahlungnahme wird dann automatisch errechnet und eingetragen.
24.03 TKD Datum sperren In der Zugriffberechtigung wurde ein Feld eingefügt
DATUM
ÄNDERN (J/N), über das gesteuert wird, ob der Mitarbeiter das Tagesdatum beim Einstieg in COMMERZ-ACTUELL-TKD ändern darf oder nicht. 
Dieses Tagesdatum hat z.T. entscheidende Bedeutung bei diversen Abwicklungen in COMMERZ-ACTUELL-TKD (Verbuchung Statistikdaten, Datum Techniker-Einsätze u.a.m.). Deshalb ist es wichtig, dass nicht jeder Mitarbeiter dieses Datum beliebig setzen kann. Bei der Auslieferung und Installation steht das Feld automatisch auf "J".
23.03 TK gekaufte Artikel Mit der "Wundertaste" F3 statt der Eingabe einer Artikelnummer kann man sich auch an der Kasse die bisher gekauften Artikel des Kunden anzeigen lassen. 

Das macht natürlich nur Sinn, wenn es sich nicht um den generellen Ladenkunden handelt, sondern um einen ausgewählten Kunden.
Diese Funktion ist dann wichtig, wenn der Kunde den Artikel wieder haben möchte, den er schon einmal gekauft hat.
19.03 WWS LS3-Aufträge Nachfolgend haben wir nochmals die Grundzüge und Besonderheiten der Abwicklung von LS3-Aufträgen aufgezeichnet. Die Abläufe von LS3-Aufträgen stellen sich vom Grundsatz her wie folgt dar:


Besondere Funktion in Stichworten:

1. Kundenaufträge
Im Kunden- und Artikelstamm ist hinterlegt, ob der Kunde über LS3 beliefert werden soll und ob der Artikel überhaupt über LS3 lieferbar ist. Änderung bei der Auftragsbearbeitung möglich.
Verschiedene Abwicklungen (LS3 oder Eigenlieferung in einem Auftrag möglich.
Anzeige der aktuellen Lagerdaten bei Soennecken sowie wichtige Zusatzdaten (Auslaufartikel, Ersatzartikel, nächste Lieferbarkeit, Losgrößenprobleme etc.).
Hinweis für Soennecken-Lieferschein über spezielle Lieferarten sowie Tracking-Informationen und E-Mail-Benachrichtigung.  

2. Übergabe an Soennecken

Automatische Versendung der LS3-Auftragsdaten an Soennecken.

Möglichkeit der nachträglichen Korrektur der Aufträge (auch noch vor dem Versand).

3. Lieferung an Kunden
Direkte Lieferung durch Soennecken an Kunden.

4. Information über Lieferung
Soennecken liefert elektronische Daten über die Lieferung, die mit den Auftragsdaten abgeglichen werden. 
Fehlerprotokolle liefern Differenzen und Fehler.
Automatisches Eintragen der Liefermenge in "zu fakturieren".

5. Information über Rechnungen
Soennecken liefert elektronische Daten über ihre Rechnungen für die einzelnen Aufträge (keine Rechnung in Papierform mehr notwendig).
Abgleich mit den betreffenden Auftragsdaten und Erstellung eines Fehlerprotokolls.  

Punkt 1: Kundenaufträge 

Ausgangspunkt für die Verwendung der Funktion von
"LS3-Aufträge" sind die Stammdaten von Kunden und Artikeln:
Im Kundenstammsatz kann man eintragen, dass .der Kunden
auch über LS3 beliefert werden soll:

Und im Artikelstammsatz kann man eintragen, dass dieser Artikel über LS3 lieferbar ist:

Bei Verwendung des Aufgabenkomplexes "Zentrale Artikelpflege" wird auch dieses Feld automatisch gesetzt. 

Bei der Erfassung wird angezeigt, dass dieser Kunde ein LS3-Kunde ist:

Diese Ausgabe kann man auch wieder auf "0" ändern, womit sich ein eigener Auftrag (ohne LS3) ergibt.
Im ERW-Bildschirm gibt es eine zusätzliche Feld LIEFEROPTION-LC, über das spezielle Abwicklungen des Auftrages gesteuert werden können. Die Werte für diese Funktion werden von Soennecken festgelegt.
 

Jede Auftragsposition enthält einen änderbaren Hinweis, ob es sich um einen Artikel, der über LS3 geliefert werden kann oder nicht (LC=J): 
 
Auch dieses Feld ist änderbar, wenn man den Artikel aus dem eigenen Lager liefern möchte (Änderung von "J" auf "N" bitte direkt mit Eingabe von F1).
Nachdem erkannt worden ist, dass es sich um einen LS3-Artikel handelt, werden direkt Informationen vom Soennecken-Rechner abgeholt und wichtige Informationen über den Artikel und weitere Daten zur Prüfung bereitgestellt und ausgegeben. Unter anderem werden z.B. die aktuelle verfügbare Menge des Artikels, Hinweise auf Lieferfähigkeiten (Auslaufartikel) oder Mengeneinheiten-Fehler angezeigt.

Wenn man sich die Positionen eines Auftrages mit F3 anzeigen lässt, kann man auch direkt erkennen, welche Positionen nicht über LS3 abgewickelt werden sollen ("N" nach der Positionsnummer).
    
Für diese Positionen (und nur für diese) kann dann z.B. ein eigener Komm-Beleg erstellt werden und die Lieferung aus dem eigenen Lager durchgeführt werden.


Punkt 2: Übergabe an SOENNECKEN

Die Versendung der LS3-Aufträge erfolgt durch einen speziellen Aufruf in 11.SONDERPROGRAMME, 13.LOGISIK-ONLINE und 1.LOGSERVE-ONLINE mit 1.ERSTELLEN LOGSERVE-AUFTRAGSDATEI:

Dabei werden alle noch nicht gesendeten LS3-Aufträge zur weiteren Verarbeitung zu SOENNECKEN versendet. Dabei wird jede Position nochmals auf aktuelle Plausibilität geprüft, nicht korrekte Daten angezeigt und können von der Versendung noch ausgeschlossen werden. 

Fazit: Allein mit diese integrierte Lösung ist allemal besser als mit PBSeasy-direkt die LS3-Aufträge quasi zweimal zu erfassen. Weitere Vorteile bieten sich dann weiterhin mit den Informationen, die von SOENNECKEN automatisch in COMMERZ integriert werden (Liefer-Avise und Rechnungsdaten).
 

Punkt 3: Lieferung am Kunden 
Punkt 4: Information über Lieferung

Lieferungen
Über den Menüpunkt 11. SONDERPROGRAMME, 13. LOGISIK-ONLINE und 1. LOGSERVE-ONLINE kommt man zu folgendem Bildschirm:

Hierüber können die weiteren Verarbeitungsschritte durchgeführt werden:
Über den Menüpunkt 3 werden die von Soennecken automatisch gelieferten Daten übernommen und über den Menüpunkt 4 in die Aufträge
eingearbeitet. Letzteres führt dazu, dass die über LogServe gelieferten Positionen sofort (ohne weiteren manuellen Eingriff) auf "zu fakturieren" gesetzt werden und somit sofort die Rechnung abgerufen werden kann. Ein Fehlerprotokoll informiert über den Status der einzelnen Auftragspositionen und etwaige Fehler.
Insbesondere der Automatismus "Erfassung LS3-Auftrag" (wenn nicht sogar über Webshop) bis hin zur Eintragung von "zu fakturieren" erspart eine Menge von unnützen Aufwand und dient auch dazu, Fehler durch Medienbrüche zu vermeiden. 


Punkt 5: Information über Rechnungen

Rechnungen
Im Hauptmenü "BESTELLWESEN" kann man  in der Bestellverwaltung den Menüpunkt 13.ELEKTRONISCHE RECHNUNGEN aufrufen:

Dort kann man dann auswählen:

Über EINLESEN RECHNUNGEN werden die von Soennecken bereitgestellten Rechnung übernommen und stehen zur Verarbeitung zur Verfügung.

Beim Einlesen der Rechnungsdaten werden die Rechnungspositionen automatisch mit den LS3-Aufträgen abgeglichen, wenn diese im Commerz existieren.
Passen Auftragsmenge und Preise einer Position überein, wird der Status  9 = OK  vergeben. Sind alle Positionen in Ordnung, wird die komplette Rechnung auf Status 9 = OK gesetzt.
In der Bildschirmausgabe können alle, nur offene oder nur fertige Rechnungen angezeigt werden, die man zusätzlich aber noch nach Rechnungsnummer, Datum und Lieferant eingrenzen kann. 

Beispielhaft und auszugsweise werden nachfolgend einige Funktionen der Bearbeitung von Eingangsrechnungen dargestellt. Die gesamten Funktionen decken alle Aufgaben zum Abgleich der LS3-Aufträge mit den Rechnungen ab.

Mit der Auswahl 4=BESTELLNR, werden alle Rechnungen eines LS3-Auftrages angezeigt, z.B. bei Nachlieferungen oder Gutschriften.


Fertig abgeglichene Rechnungen erkennt man am Status OK am rechten Rand. Offene Rechnungen können nur manuell abgeglichen werden, da es sich oft um telefonische Änderungen oder ähnliches handelt, für die es in Commerz kein LS3-Auftrag gibt.

Ein „G“ vor der Rechnungsnummer weist auf eine Gutschrift/Korrektur hin.

Für den manuellen Abgleich kann man die Rechnung auswählen, so dass die Positionsansicht erscheint und man die einzelnen Positionen genau überprüfen kann.

Mit F10 öffnen Sie die Original-Rechnung von Soennecken im PDF Format, sodass man sofort alle Informationen am Bildschirm sehen und die Rechnung mit dem LS3-Auftrag überprüfen kann.

Wenn alles in Ordnung ist, kann die  Rechnung mit F8 auf den Status OK gesetzt werden.  

Sollen nur einzelne Positionen abgeglichen werden, kann man diese auswählen und mit F7 auf OK setzen.  Dann wird noch der alte Status  1 = falscher Preis oder 2 = falsche Menge angezeigt, z.B. wenn der Liefereingang noch nicht gebucht wurde.

Sind alle Positionen auf Status OK, wird auch der komplette Auftrag automatisch auf OK gesetzt.

Die Positionen werden mit einem Status wie folgt versehen:

Status = 1  -> "POS NICHT GEFUNDEN".

Status = 2  -> "MENGE FALSCH ".

Status = 3  -> "PREIS FALSCH ".

Status = 4  -> "NICHT DEFINIERT".

Status = 5  -> "MENGE+PREIS FALSCH".

Status = 6  -> "ARTNUMMER FALSCH".

Status = 7  -> "SCHON BERECHNET".

Status = 8  -> "NICHT ABGEGLICHEN".

Status = 9  -> "POSITION O.K.".  

Mit dem Abgleich und der Bearbeitung mit den Eingangsrechnungen 
ist es nicht mehr erforderlich, diese manuell abzugleichen. Eine ganz wichtige Funktion, die zur Datentransparenz und zur Sicherheit in den Abrechnungen maßgeblich beiträgt.
 

18.03 allgemein Nutzung von COMMERZ Leider erleben wir immer wieder, dass das Wissen über COMMERZ  (die grundsätzlichen Abläufe, Details der Nutzung, dem Unternehmen nützliche Funktionen, Datenflüsse, Neuerungen und die Bedeutung einzelner Felder) nicht bekannt sind.
Das liegt vor allem daran, dass Mitarbeiter, die neu mit COMMERZ arbeiten sollen, keine ausführliche Einweisung und Schulung erhalten, und damit das Know-how bezüglich COMMERZ ständig abnimmt. 
"Das haben wir bisher immer so gemacht, warum ist mir auch nicht so bekannt"
"Das darf man nie machen, weil früher ging das einmal nicht"
"In dieses Feld muss immer eine "1" eingetragen sein, das hat der Chef so gesagt; warum weiß so richtig keiner"

Was kann man tun, um den Nutzungsgrad so zu verbessern, dass COMMERZ wieder optimal eingesetzt wird?
Das hängt nun ganz davon ab, ob es sich um einen grundsätzlichen (auch sich zwischenzeitlich veränderten) der Betriebsanforderung anzupassende Einsatz von COMMERZ handelt oder ob darum geht, fehlendes Basiswissen vermittelt zu bekommen, Funktionsabläufe zu verstehen und zu verbessern oder neue Lösungen zu integrieren. Im ersten Fall ist sicherlich eine intensive Organisationsberatung erforderlich, für den zweite Fall könnte man sich ganz generell folgendes vorstellen:

o Eine ganz einfache erste praktische Lösung ist:
Wenn vor einem Eingabefeld ein Stern (*) steht, kann man die Funktionstaste F5 eingeben und es wird angezeigt, was man an dieser Stelle für Eingabemöglichkeiten hat. 
Beispiel:   

Man sollte vor allem an Eingabestellen, die häufig verwendet werden, die F5-Ausgabe einmal intensiv ansehen und die Bedeutung der einzelnen Eingaben interpretieren.

o Weiterhin könnte man auch das Handbuch zu Rate ziehen, das in COMMERZ-WWS unter 12. SERVICEPROGRAMME zusammen mit den aktuellen Erweiterungen abgerufen werden kann. Im Handbuch selbst stehen viele allgemeine Informationen, die für das Verständnis von COMMERZ wichtig sind.

o Wesentlich effizienter sind natürlich Nachschulungen, weil dabei auf die individuellen Problemkreise eingegangen werden kann. 
Dabei können mit aktuellen eigenen Daten Abläufe nachvollzogen und Ergebnisse geprüft und verifiziert werden. Vor allem wächst bei solchen Schulungen zusätzlich auch das Verständnis für die COMMERZ-Funktionen und -Datenverbindungen insgesamt.  

17.03 WWS Erlöskonten Das Thema Erlöskonten ist nicht unbedingt vorrangig in WWS zu sehen, sondern es gehört eher in den Bereich der FIBU. Wenn man aber die Erlöskonten differenziert und gut gegliedert anlegt, kann man auch Rückschlüsse aus der FIBU für WWS daraus ableiten.
Auf jeden Fall sollte man die Erlöskonten so anlegen, dass auch in der FIBU keinerlei Nacharbeiten mehr erforderlich sind.

Ausgangspunkt für die Erlöskonten sind die den Artikeln in der Stammdatenverwaltung oder durch COMMERZ angeforderte dreistellige Erlöskonten, die von 100 bis 999 definiert werden können. In der Stammdatenverwaltung Erlöskonten kann man für jede dieser Warengruppen ein Erlöskonto anlegen. 

Dabei bedeutet die 2. Stelle bei ERLÖSKONTO die erste Stelle, die Zeilen die 2. Stelle und die Spalten die 3. Stelle der Warengruppe.
Kompliziert?
Nein, hier ein einfaches Beispiel:
So ist z.B. das Erlöskonto für die Warengruppe 148 gleich 8100:
o Die zweite Stelle oben bei ERLÖSKONTO ist 1
o die 4 in der Warengruppe 148 bedeutet Zeile, die mit 4 beginnt
o die 8 in der Warengruppe 148 bedeutet Spalte unter der 8
... und siehe da, da steht ein Erlöskonto 8100.

Um für alle möglichen Warengruppen Erlöskonten anzulegen, braucht man also insgesamt 9 solcher Bildschirme, die dann in der
2. Stelle von ERLÖSKONTO die Ziffern 1 bis 9 beinhalten.
Ein kleiner Trick:
Da häufig die Erlöskonten für eine Reihe Erlöskonten identisch sind, kann man mit der Funktionstaste F3 die vorherige Warengruppe kopieren, ohne si eingeben zu müssen. 

Die 1.Stelle bei ERLÖSKONTO kann genutzt werden, wenn man spezielle Erlöskonten für verschiedene Lager oder für verschiedene Kassen einrichten und nutzen möchte, wobei die Null generell für die Erlöskonten (oder für Lager = 0) gilt. Mit den Ziffern 1 bis 4 in der ersten Stelle werden Erlöskonten für die Lager 1 bis 4 definiert, ab 5 einzelne Kassen. 

Wenn für alle Kassen gemeinsame Erlöskonten verwendet werden sollen, kann dieses von unserer Hotline leicht eingerichtet werden.  
16.03 TKD Nullrechnungen und E-Mails Sehr unterschiedlich wurde bei den Fachhändlern bisher schon die Versendung von Nullrechnungen an den Kunden behandelt. Diese entstehen in der Vertragsabrechnung immer dann, wenn die Freien Einheiten größer sind als die zu berechnenden Kopien. Einige Fachhändler versenden die Nullrechnungen überhaupt nicht, andere deshalb, weil dem Kunden damit berücksichtigte Zählerstände mitgeteilt werden.
In Verbindung mit der Versendung von Rechnungen per E-Mail, was längst zum Standard bei der Nutzung von COMMERZ-TKD zählt, ist das nochmals etwas komplexer geworden. Unsere Hotline hat auch für jede individuelle Anwendung eine Lösung parat; es muss dann nur konkret festgelegt werden, unter welchen Bedingungen Rechnungen in welcher Form oder z.B auch gar nicht erzeugt werden sollen. 
12.03 MB Liefereingang Geräte In letzter Zeit wurde bei unserer Hotline vermehrt nachgefragt, wie man am schnellsten einen ganzen Block von gleichen Geräten (500 bis 1000 Stück) ins COMMERZ einbringen kann. Dazu gibt es zwei Lösungen:

1. Liefer- und Rechnungseingang im Maschinenbuch
Der Erfassungs-Bildschirm für den Liefereingang enthält folgende Eingabefelder:

Sofern die Position nicht wechselt, muss man für jedes Gerät die (eigene) Gerätenummer und die Herstellergerätenummer eingeben.

2. Der Lieferant liefert die Gerätedaten auf Datenbasis (EXCEL oder so). Dafür hat logics ein Programm erstellt, das aus diesen Daten automatisch Gerätestammsätze erzeugt. Dazu ist es aber noch erforderlich, individuell weitere Daten festzulegen, die zusätzlich bei jedem Gerät einheitlich eingetragen werden sollen.  

Sind viele Geräte zu erfassen, rechnet sich auf jeden Fall die 2.  Lösung. Die Hotline liefert gerne weitere Details zu diesem Thema. 

Die Funktion "Liefereingang" im Maschinenbuch eignet generell auch, wenn überhaupt Geräte neu erfasst werden sollen. Denn im Anschluss daran können auch die weiteren Rechnungsdaten automatisch in die Geräte eingetragen werden. 
11.03 TK TSE-Integration in Kassensoftware Der Gesetzgeber schreibt vor, dass ab 1.1.2020 alle Kassenvorgänge so auf eine "technische Sicherheitseinrichtung" (TSE) gespeichert werden müssen, dass diese 
o nicht mehr verändert, 
o von Prüfern direkt gelesen und übernommen und
o daraus auch wieder zur Kontrolle Layouts der Bons erzeugt 
werden können. 
Eine "Nichtbeanstandungsregelung" bis 30.9.2020 wurde zwar eingeräumt, aber nur dann, wenn die TSE-Integration nachweislich "in Arbeit" ist.
   
Das bedeutet, dass unsere Kassensoftware (COMMERZ-ACTUELL-TK) hätte erheblich erweitert werden müssen, insbesondere auch deshalb, weil der Gesetzgeber aufwendige Zertifizierungen und spezielle Abnahmen vorschreibt.

Die Anwender von Kassensystemen waren vorrangig in der Pflicht nachzuweisen, dass die TSE-Integration ab 1.1.2020 vorhanden ist. Uns wurden dazu Anfragen so Ende 2019 lediglich von nur zwei Anwendern der Terminalkasse gestellt und diese auch nur sehr halbherzig.

Wir haben dann die Initiative ergriffen und von uns aus auf die Bedeutung und die Notwendigkeit der TSE-Installation hingewiesen. Dazu haben wir ein Konzept vorgestellt, wie die Erweiterung der Kassen-Lizenzen zeitlich und finanziell durchgeführt werden kann.
Die Reaktion war sehr enttäuschend, denn trotz zwischenzeitlichem Nachfassen haben sich bis zum Stichtag am 6.3.2020 lediglich 4 Fachhändler (18%) für die Beteiligung an der Entwicklung der TSE-Integration entschieden. 
Wir haben dann am 7.3.2020 die Entscheidung getroffen, dass die Erweiterung der Kassensoftware auf dieser Basis nicht durchführbar ist.
     
10.03 allgemein Dateneingaben im COMMERZ-ACTUELL Die Änderung von Datenfeldern erfolgt nach den üblichen Standards:
Sobald das erste Zeichen eines Eingabefeldes geändert oder neu eingegeben wird, wird das gesamte Datenfeld gelöscht.

Das ist natürlich ganz gut, wenn man gänzlich andere Daten eingeben oder im Datenfeld etwas ändern möchte, aber immer dann ein Problem, wenn man nun wirklich nur das erste Zeichen z.B. eines Textfeldes ändern möchte und der Rest aber bestehen bleiben soll.
Es gibt dafür eine schnelle Lösungsmöglichkeit, nämlich vor der Änderung einmal CURSOR rechts und dann CURSON links eingeben. Dann steht man im Datenfeld wieder auf dem ersten Zeichen, das man ohne den Rest zu löschen nun ändern kann.
Beispiel:
Der Name sollte in PETER MEIER geändert werden:
 
Sofortige Eingabe von "P"
, führt zum Löschen des Restes:

Eingabe von "P" nach Cursor-Eingaben:
09.03 WWS Genereller Skonto Im Artikelstamm kann über das Feld SKONTOFÄHIG entschieden werden, ob bei entsprechender Zahlungsbedingung ein Skonto vorgegeben werden soll oder nicht: 

Im Kundenstamm wiederum kann über das Feld GENER.SKONTO ein "N" bei SKONTOFÄHIG wieder aufgehoben werden:


Dabei bedeutet
ein "J", dass der Kunde auf alle Artikel - also auch auf nicht-skontofähige - der Skonto-Prozentsatz berücksichtigt wird, sofern die Zahlungsbedingungen einen Prozentsatz enthält. Bei Neuanlage von Kunden wird "N" als Standardwert vorgegeben. Ein "J" ist dann unter Umständen problematisch, wenn der Gesetzgeber auf bestimmte Artikel einen Skontoabzug verbietet.

05.03 FIBU Mahnungen unterdrücken Wenn eine Rechnung nicht mehr angemahnt werden soll, kann man das dadurch verhindern, dass man das Valuta-Datum auf ein ganz spätes Datum setzt. Dieses kann man über OP-KONDITIONEN ÄNDERN eintragen:

Soll ein Kunde insgesamt nicht mehr gemahnt werden, dann muss man lediglich das MAHNKENNZEICHEN in der Stammdatenverwaltung beim Kunden auf null zu setzen:

Solche Änderungen sollte man nur durchführen, wenn der Vorgang auch anderweitig weiterbearbeitet und protokolliert wird.
 
04.03 TKD Toner finden Ganz entscheidend (auch in COMMERZ-ACTUELL-WWS) ist, dass für ein bestimmtes Gerät ganz schnell (und nicht über andere externe Hilfsprogramme) der richtige Toner gefunden wird. Üblicherweise arbeitet man dabei mit den bewährten Artikeltabellen, die für Modelle angelegt, die gängigen Artikel enthalten und die direkt in TKD (und auch in WWS) aufgerufen werden können. 
Zum Beispiel in der Auftrags- und Leistungsbearbeitung können die Artikeltabellen mit der Eingabe von "x" aufgerufen und Artikel ausgewählt werden:
   
und dann Anzeige für Auswahl:


Wenn man allerdings keine Artikeltabellen eingerichtet hat (es soll noch einige wenige Anwender geben), dann kann man über die Eingabe von "y" sich die Artikel anzeigen lassen, die für dieses  Gerät früher einmal verwendet worden sind (jeder verwendete Artikel wird aber nur einmal ausgewiesen):

Diese Auswahl ist natürlich nicht umfassend, aber vielleicht ist ja gerade der Toner dabei, den man aktuell braucht.
03.03 TK Funktionstasten Ziemlich unbekannt ist die Verwendung von Funktionstasten innerhalb von  COMMERZ-TK, obwohl nützliche Funktionen damit verbunden sind.
Ein wichtiges Thema ist die Preisauskunft an der Kasse:
Bisher war es möglich einen Artikel zu erfassen (zu scannen) und nach Benennung des Preises über Abbruch die Position und den gesamten Auftrag wieder zu löschen. Die Funktionen "2 ABBRUCH" und "4 KEIN BON" sind eigentlich seit längerem, zumindest ab 1.1.2020 unter anderem wegen GoBD gesperrt.

Welche Lösungen gibt es?

1. Zweites Fenster
Öffnen eines weiteren WINDOW-Fensters und dort auf die Preisauskunft stellen. Dort bekommt man dann durch Eingabe von  Kunde und Artikel die Preisvarianten angezeigt.

2. Automatisches Verzweigen in die Preisauskunft
Durch Eingabe der Funktionstaste F8 nach der Eingabe der Kundennummer wird direkt die Preisauskunft aufgerufen: 



Dort kann dann die Artikelnummer eingegeben werden. Alternativ dazu kann (nach geringfügiger Änderung durch die Hotline) auch der Scanner so eingerichtet werden, dass über ihn der EAN-Code direkt eingelesen werden kann. 
02.03 WWS Kundenrechnung über Leasing

Wenn Kunden größere Aufträge (Geräte, Einrichtungen) über Leasing bezahlen wollen, dann kann dieses in WWS auf ganz einfache Weise durchgeführt werden: Man muss lediglich im Auftragskopf im ERW-BS die Rechnungsadresse verändern:

Dieses darf man aber nicht durch Überschreiben (FUNKTION =  1 oder 2) durchführen, sondern man muss die Kunden-(Debitoren-)Nummer der Leasingfirma über FUNKTION = 3 eingeben):

Dann werden die Umsätze beim Kunden gebucht (auch etwa enthaltene Geräte werden dem Kunden zugeordnet), die Rechnung und die an die FIBU übergebenen Informationen enthalten aber die Daten der Leasingfirma. Es entsteht in der FIBU damit eine (korrekte) Forderung an die Leasing-Firma und nicht an den Kunden. 
Auf dem Lieferschein wird unten als Rechnungsadresse die der Leasing eingetragen, sodass der Kunde entsprechend informiert ist. Auf der Rechnung wird unten die Lieferadresse ausgegeben, sodass die Leasingfirma weiß an den die Ware gegangen ist. Etwaige sonstige Leasing-Hinweise müssten gegebenenfalls als Textposition hinzugefügt werden.

PS. Auch die Abrechnungsverfahren, wenn die Leasingfirma die Wartungspauschalen einzieht, ist elegant in COMMERZ-TKD.

20.02 allgemein Fasching/Karneval Auch in diesem Jahr wollen die "Schreiberlinge" der logics-news wieder so richtig in den Karneval-/Fasching-Trubel eingreifen. Deshalb erscheint der nächste Eintrag in den logics-news erst nach dem Aschermittwoch.
19.02 OBJ Formular-Ansicht In COMMERZ-ACTUELL-OBJ (neu) wurde innerhalb der WORD-Bearbeitung von Angeboten oder Aufträgen eine Funktion integriert, über die man Angebot oder Auftragsbestätigung so auf den Bildschirm bringen kann, wie diese später gedruckt werden. 

Dazu ist die Funktion "Ansicht" aufzurufen.
Damit kann man rechtzeitig überprüfen, wie das Formular dann später gedruckt aussehen wird. 
18.02 WWS Vorabrechnung

Es gibt mehrere Möglichkeiten eine Vorabrechnung zu erstellen und die Auslieferung dann erst durchzuführen, wenn der Kunde bezahlt hat.

1. Rechnung und Gutschrift
a) Erstellung der Rechnung
b) sofortige Gutschrift (ist dann auch OK, wenn Kunde nicht zahlt
c) Nach Bezahlung Kopieren des Auftrages und erneute Rechnung
Diese Rechnung ist dann mit der Gutschrift auszugleichen.

2. Rechnung und interner Lieferschein
a) Erfassung eines Auftrages mit den vorgesehenen Artikeln und Menge, Versorgung "zu fakturieren".
b) Druck Rechnung.
c) Erfassung eines weiteren gleichen Auftrages mit Auftragsart 95 und Versorgung "zu liefern".
d) Druck Lieferschein, eine Rechnung wird für Auftragsart 95 nicht erstellt.
Der Nachteil ist hier, dass die Lagerbestandsführung nachträglich noch korrigiert werden muss, weil die Mengen zweifach abgebucht worden sind.

3. Auftragsarten 40 bis 79
Auch mit diesen speziellen Auftragsarten könnte man das Verfahren Vorabrechnung durchführen, jedoch sind hiermit Einschränkungen oder Zusatzaufwendungen erforderlich. Letzteres ist abhängig vom Anspruch auf korrekte Detail-Statistiken.

4. Abrufaufträge
a) Erstellung eines Abrufauftrages in der Angebotsbearbeitung mit der Angebotsart 10 mit den einzelnen Artikeln und Mengen.
b) Nach Erfassungsende Druck der Vorabrechnung. 
Hinweis: Diese Vorabrechnung ist gedacht, dass der Kunde die Abrufmengen vorab bezahlt; dabei wird aber keine Menge verändert, denn das passiert erst, wenn Mengen abgerufen werden. 
c) Erfassung eines Auftrages mit den gleichen Artikeln (Kopieren des Abrufangebots ist leider (noch) nicht möglich) mit den zu liefernden Mengen. Bei jeder Position erkennt COMMERZ, dass es sich um einen Abrufartikel handelt und reduziert die Position im Abrufangebot entsprechend.
d) Abruf des Lieferscheins, eine Rechnung wird nicht mehr erstellt, wenn nicht andere Artikel hinzugefügt worden sind.

Auch weitere Zwischenlösungen für Vorabrechnungen sind denkbar, auch z.B. die, dass der Kunde auf Basis der Auftragsbestätigung vorab bezahlt.

17.02 TKD Miete/Wartung noch offen? Ein kleiner Trick, um festzustellen, ob Mieten und/oder Wartungen nicht abgerechnet wurden, ist die Funktion GERÄTE-VORAUSBERECHNUNG zu nutzen. Wenn man dort als ABRECHNUNGSMONAT das Datum eingibt, bis zu dem man meint, alles abgerechnet zu haben, erscheinen genau die Geräte, die eben doch nicht berechnet worden sind (Menüpunkt 9 bei 5. SONSTIGE LISTEN).

Dieses Verfahren ist sicherlich besser, als "auf Verdacht" eine Vertragsabrechnung anzustoßen, weil bei der VORAUSBERECHNUNG keine Veränderungen in den Geräten gemacht und lediglich Informationen für mögliche Nachberechnungen geliefert werden.  
13.02 allgemein SEPA-Lastschriften ganz einfach Für alle Rechnungen, die in WWS, OBJ oder TKD erstellt wurden, können SEPA-Lastschriften erstellt werden. Dabei wird letztlich bei jedem Aufruf eine Datei erzeugt, die direkt der Bank überstellt oder in das aktuelle Bankprogramm übernommen werden kann.

COMMERZ benötigt dazu lediglich folgende Informationen:

o im Parametersatz die Gläubiger-Identifikationsnummer

o spezielle
Zahlungsbedingungen, die für SEPA-Lastschriften verwendet werden und die bewirken, dass auf der Rechnung ein Hinweis ausgegeben, dass die Lastschrift ab dem Datum der Netttofälligkeit abgebucht werden wird

o Kundendaten, wie z.B. vereinbartes Lastschriftverfahren (CORE oder B2B), Daten zum Abbuchungskonto beim Kunden, die Mandatsreferenz oder die aktuelle SEPA-Sequenz (erste, letzte, einmalige oder wiederholte Abbuchung).

Der Abruf der Lastschriften erfolgt über folgenden Bildschirm:

Über das Feld PRÜFLAUF kann man mit "J" erreichen, dass auf Basis der Rechnungsdaten nur das Protokoll zur Prüfung abgerufen wird, aber noch keine Ausgabedatei für die Bank erstellt wird. Damit kann man die zu generierenden Lastschriften vorab einmal prüfen.
Die Rechnungs-Daten für die Lastschriften werden aus den Rechnungsausgangbüchern entnommen, die bei Bedarf (Betrag soll ausnahmsweise doch nicht eingezogen werden) über die Funktion BEARBEITEN VON RECHNUNGEN geändert werden könnten. 

Die Lastschriftsdaten werden im xml-Format im Verzeichnis commerz im Unterverzeichnis sepa.d abgestellt. Der Dateiname der xml-Datei wird als lcxjjmmtt-hhmmss, mit x=SEPA-SEQUENZ-Nummer 1 bis 4,  jjmmtt (Jahr Monat Tag) und hhmmss (Stunde Minute Sekunde) gebildet. Er dient bei der Übertragung auch als eindeutige Identifikation der Transaktion.


Das SEPA Lastschrift-Verfahren in COMMERZ hat sich längst bewährt. Vor allem sind
keine aufwendigen und fehleranfälligen Zusatzerfassungen in anderen (Bank-)Programmen erforderlich, wenn man die Lastschriften direkt über COMMERZ abwickelt. 
Warum sich also mit unnützer Arbeit (Kosten und Aufwand) belasten, wenn man es viel einfacher haben könnte?   
 

Es gibt auch schon Fachhändler, die sich auf TKD-Rechnungen eine  kostenpflichtige Zusatzposition generieren haben lassen, wenn der Kunde einer SEPA-Lastschrift nicht zustimmt.  

12.02 TKD weitere Gerätedaten In COMMERZ-TKD wurde die Gerätedaten-Ausgabe um einen weiteren (9.) Bildschirm erweitert. Die dort ausgegebenen Informationen waren bisher lediglich in COMMERZ-MB abrufbar, sodass mit dieser Erweiterung ein zusätzlicher MB-Aufruf nicht mehr erforderlich wird. 

In diesen Bildschirm kommt man entweder über die INSTALLATION oder über die GERÄTE-STAMMDATENVERWALTUNG. Dabei beachten: Durch Eingabe von 29 ("2" = nächster BS und "9" = Bildschirmnummer) kann man direkt in diesen Bildschirm verzweigen.
Ausgegeben werden sowohl die Einkaufsdaten (Lieferant, Lieferung) als auch die (letzten) Verkaufsdaten (Auftrag, Liefer- und Rechnungsdaten).
11.02 FIBU Fälligkeitsliste In der FIBU gibt es zwei wichtige Druckausgaben, mit denen für Debitoren und für Kreditoren die Offenen Posten darstellen können: OP-Liste und Fälligkeitsliste. 
Während die erste Liste nach Kunden/Lieferanten  sortiert ist, also alle Offene Posten der Kunden/Lieferanten en bloc enthält, ist die andere Auswertung grundsätzlich nach Datum sortiert. Deshalb ist die letztere im Debitorenbereich für die Überwachung der OPs sehr geeignet, weil die ältesten und damit kritischen Rechnungen an den Anfang gestellt werden. Für die Kreditoren liefert sie wichtige Hinweise, welche Geldmittel zu welchem Zeitpunkt verfügbar sein sollten:
   
Am besten wird die Auswertung mit 1=EINZELN aufgerufen, da man im anderen Fall (ZUSAMMENFASSUNG) nur Gesamtwerte in vorgebbaren Intervallen erhält (bei Debitoren: welchen Zahlungseingang ist alle 10 Tage zu erwarten oder bei Kreditoren: welche Geldmittel benötigen wir alle 7 Tage immer montags).  Dazu wird zusätzlich ein Startdatum und dann ein Intervall in Tagen angefordert. 
Bei den Auswertungen werden die einzelnen Beträge am rechten Rand laufend addiert und ergeben zum Schluss die Summe aller Offenen Posten.
Aufgabe: Einfach einmal ausgeben lassen und auf Verwendbarkeit prüfen.
  
10.02 WWS Rückstände aus mehreren Aufträgen Wenn man wissen möchte, welche Aufträge (Auftragspositionen) bei einem Kunden noch offen sind, gibt es in COMMERZ-ACTUELL zwei Möglichkeiten:
1. AUFTRAGSAUSKUNFT
In der Auftragsauskunft kann man bei der Wahl der Aufträge auch den Wert "2" (rückständige Aufträge) eingeben.

Dann erhält man einen Überblick über den Status der einzelnen Positionen, die noch offen sind und durch Angabe möglicher Lieferschein- und Rechnungsdaten auch Information darüber, ob bereits etwas geliefert oder berechnet worden ist:

2. In der AUFTRAGSERFASSUNG
Wenn man im Kopfbildschirm bei AUSWAHL ein "r" eingibt, erhält man folgende Informationen:

Hier hat man dann vor allem auch Informationen über die einzelnen rückständigen Artikel mit ihren Bezeichnungen und Mengen.
Insofern ist diese Auskunft inhaltsreicher und detaillierter als die Auskunft über rückständige Aufträge.
06.02 TK gleichartige Artikel An der Kasse sollte man die Artikelerfassung möglichst über den EAN-Code durchführen. Probleme bereiten dabei aber Artikel, die sich lediglich in den Motiven oder in den Farben unterscheiden, bei denen aber eine Lagerbestandsführung einzeln nicht erforderlich ist. Eigentlich müsste man trotzdem für jeden Artikel einen Stammsatz anlegen, weil die Artikel alle unterschiedliche EAN-Codes haben.
Das ist aber mit COMMERZ nicht erforderlich, weil in einem Artikelstammsatz bis zu  45 EAN-Codes hinterlegt werden können.
Dazu ist es lediglich erforderlich, bei dem Feld EAN-NUMMER die Wundertaste F3 einzugeben:

 
Dann können weitere EAN-Codes erfasst werden (Scanner?):

Bei jedem Zugriff über eine dieser EAN-Codes wird immer auf den gleichen Artikel zugegriffen. Der Artikeltext müsste dann eine allgemeine Bezeichnung haben. Wenn die 45 EANs nicht ausreichen, kann man auch weitere Artikel anlegen.
Diese mehrfachen EAN-Codes sind auch erforderlich, wenn für das (echt) gleiche Produkt, das sich ggf. nur durch das Herstellerland unterscheidet,  mehrere EAN-Codes zugeordnet werden müssen.
05.02 TKD Freie Einheiten im Pool

Die Erlöse aus Zählerabrechnung fließen in das Gesamtergebnis der einzelnen Geräte des Pools ein. Ganz entscheidend dabei ist, welchen Geräten die Freien Einheiten zugeordnet worden sind und wie sie verteilt sind. Unzureichend (aber einfach) ist es auf jeden Fall, die Gesamtzahl der Freien Einheiten nur einem Gerät zuzuordnen, weil dann dieses Gerät wohl keine Zählererlöse hat, die anderen Pool-Geräte aber ungerechtfertigte Einnahmen haben.


Die Summe der Freien Einheiten sollte deshalb entsprechend ihres Kopienaufkommens auf die einzelnen Geräte verteilt werden. Um dieses zu erreichen braucht man nur den Menüpunkt "POOL-AUSWERTUNGEN" aufzurufen:

Dort kann man sich unter "LISTE ZUORDNUNG FREIKOPIEN" die aktuelle Verteilung ansehen oder mit "ÜBERNAHME NEUE FREIKOPIEN" die Verteilung in die Geräte gleich durchführen. COMMERZ-TKD ermittelt die Verteilung über die in der Historie hinterlegten Daten über den Kopien-Verbrauch.
Damit wird zumindest eine wesentlich verbesserte Zuordnung der Zählererlöse auf die einzelnen Poolgeräte erreicht, als wenn man die Freien Einheiten nur bei einem einzelnen Gerät hinterlegt. Änderungen in der Gesamtzahl der Freien Einheiten (Hinzufügung oder Entfernung von Pool-Geräten) kompensieren sich dann, wenn man vor jeder Zählerabrechnung die oben genannten Programme aufruft.

04.02 allgemein Funktionstaste F2 Die Funktionstaste F2 war ursächlich dafür gedacht, bei der Erfassung von Daten aus einem beliebigen Erfassungsfeld schnell in die untere Steuerzeile zu gelangen, um dort die weiteren Funktionen (z.B. ENDE, NÄCHSTER BS u.a.) aufrufen zu können.

Nachträglich wurden aber weitere Funktionen der Funktionstaste F2 zugeordnet.

Dabei ist wohl die wichtigste Funktion die, die eine Kopie des Werte "VON" auf den Wert von "BIS" durchführt. Es kommt gerade bei Auswertungen häufig vor, dass
diese nur für einen Artikel, einen Kunden oder einen Auftrag abgerufen werden soll.
Beispiel:

Wenn man dann statt mühsam die 9 Ziffern fehlerfrei einzugeben oder über einen anderen Zugriff erst wieder eine Auswahl angezeigt zu bekommen, die F2-Taste betätigt,

dann wird die Artikelnummer als "BIS"-Wert einkopiert. 
Diese Funktion wurde in den meisten (häufig verwendeten, aber nicht in allen) Auswahl-Bildschirmen integriert. 

Weitere Beispiele für F2:
o Anzeigen von Bildern (F2 in der untersten Zeile einer Position)
Sofern die Bilddatei über die Artikel im COMMERZ hinterlegt ist, kann man sich die einzelnen Artikel als Bild ansehen.

o Kopieren von Angebots-/Auftragspositionen in OBJ (F2 statt Artikel-Eingabe)

und nach Eingabe von F2
 
kann man die Daten (Positionen aus Angeboten oder Aufträgen) eingeben, die kopiert werden sollen.

o Generelle Standard-Vorgaben bei Auswertungen (F2 im ersten Feld), z.B. Auftragsprüfliste, Liste offener Aufträge, Druck Kassenvorgänge u.a. 
Beispiel:

Bei Eingabe von "N" bei IN ORDNUNG bleiben die Daten stehen und  COMMERZ verzweigt zu "VON KUNDE" und es können einzelne Daten verändert werden. 
 
o Skonto-Eingabe bei Ausgleich von mehreren Rechnungen
Bei Eingabe von F2 beim BETRAG wird diese Vorgabe zunächst gelöscht, ein Skontobetrag kann eingegeben werden und es wird der Zahlungsbetrag so neu errechnet, dass der Rechnungsbetrag erreicht wird.

Nicht gewusst?
Dann: Details dazu wurden jeweils in den logics-news beschrieben; bitte nachlesen oder Info/Fragen an unsere Hotline
 

03.02 WWS Rechnungen zu früh Wenn zu liefernde Aufträge vorkommissioniert zunächst im Lager bleiben und erst später über spezielle Tour ausgeliefert werden, läuft man Gefahr, dass die Rechnung durch einen pauschalen Abruf der Rechnungen in der Fakturierung bereits zwischenzeitlich dem Kunden zugestellt wird. Das liegt daran, dass meist der Lieferschein schon abgerufen worden ist und die Positionen somit fakturierbar sind.
 
Wie kann man das verhindern?
Die vorzeitige Rechnungsstellung lässt sich in solchen Fällen nur verhindern, indem man bei den betreffenden Aufträgen die Rechnungsart, eigentlich nur die Kategorie, ändert.

Exkurs: Das Kennzeichen für die Rechnungsart, ursächlich im Kundenstamm, besteht aus zwei nummerischen Ziffern: 
1. Stelle. (1 oder 2), Kunde bekommt Einzel oder Sammelrechnungen
2. Stelle: genannt Kategorie (individuelle Einteilung in 9 zeitliche oder sonstige Differenzierung für unterschiedliche Abrufe bei der Fakturierung (z.B. tägliche, wöchentliche oder monatliche Rechnungen). Die Bedeutungen der einzelnen Kategorie können in der Systemtextverwaltung vorgegeben werden (Abruf dann mi F5).

Man kann sich also eine Kategorie ausdenken, die "gesperrt für Fakturierung" bedeutet und diese Kategorie in der Fakturierung dann nie aufgerufen wird. 

Wie erkennt man die "gesperrten" Aufträge?
Ganz einfach über die "Liste fakturierfähige Aufträge", bei der man genau die Kategorie angibt, die eigentlich den gesperrten Aufträgen zugeordnet sind. Das Ändern der Kategorie (Rechnungsart) macht man am schnellsten im Belegabruf (über Änderung der Rechnungsart) und nicht über die Änderung von Aufträgen:

Einige Fachhändler haben dieses Verfahren so ausgebaut, dass erst beim Rücklauf des unterschriebenen Lieferscheins eine Freigabe zur Rechnungsschreibung gesondert durch Änderung der Kategorie eingegeben werden muss. Details hierzu gerne durch unsere Hotline. 
30.01 TK TSE Logics systems gmbh wird bis 7.2.2020 ein Konzept für die Erweiterung der Kassensoftware in COMMERZ-ACTUELL individuell an die Fachhändler ausliefern, die diese Software im Einsatz haben.
29.01 TKD fehlende Zählerstände Wenn man meint, alle Zählerstände erfasst zu haben, sollte man unbedingt trotzdem noch einmal die "Liste fehlender Zählerstände" ausdrucken: 

Dabei ist eine Ausgabe von besonderer Bedeutung, nämlich die der Rechnungsart, die unter RA ausgewiesen wird (E=Einzelrechnung, S=Sammelrechnung, P=Pool).
Vor Abruf der Vertragsabrechnungen ist unbedingt darauf zu achten, dass nicht Zählerstände für Geräte fehlen, die zu einem Pool gehören. 
Wenn nämlich nur ein Gerät im Pool fehlt, ist die ganze Abrechnung nicht korrekt und muss auf jeden Fall zurückgesetzt werden. 
Geräte mit Einzelrechnung können aber auch noch später problemlos abgerechnet werden. 
28.01 allgemein Spools: Namen und Löschungen Die Abspeicherung von Dokumenten in die Spooldateien dient dazu, bei Druckerfehlern diese seitengenau noch einmal drucken zu können. Ist der Druck ordnungsgemäß erstellt worden (das weiß natürlich COMMERZ nicht), dann sollte die Spooldatei vom Anwender gelöscht werden. 
Wenn bei einem COMMERZ-Anwender von verschiedenen Mitarbeitern viele Spools erstellt werden, ist es unerlässlich, die jeweils zu vergebenden Spoolnamen zu normieren. Dieses ist schon deswegen notwendig, um seine eigenen Spools finden und löschen zu können. Der 8-stellige Spoolname sollte deshalb immer mit dem (eindeutigen) Kürzel des Mitarbeiters beginnen und danach eine Information über den Inhalt enthalten. 
Eine solche Struktur des Spoolnamens ermöglicht auch die gleichzeitige Löschung mehrerer Spooldateien (Beispiel nur zur Verdeutlichung des Verfahrens):
o 4=LÖSCHEN

o Bei NR "Wundertaste" F3 eingeben und bei Namen Kürzel und Sterne:

o Dann noch ggf. Datum oder F3 eingeben, um nur alte Spool zu löschen.

Löscht dann alle Spools, die mit "hst" beginnen.

Hinweis: In diesem Beispiel würde nichts gelöscht werden, weil nicht abgeschlossene Spool (z.B. UPDATE nicht OK) explizit und einzeln gelöscht werden müssen und bei einer "Sammellöschung" nicht berücksichtigt werden.
 

Genereller Hinweis: Spools werden eigentlich nur so lange benötigt, bis sichergestellt ist, dass die Druckausgabe erfolgreich abgeschlossen ist. Allein in der FIBU könnte man sich vorstellen, dass generelle Auswertungen als Spool erhalten bleiben, aber man könnte diese durch erneuten Druck auch in ein dafür zuständiges Verzeichnis übertragen.
27.01 WWS zusätzliche Nettopreise

Aus besonderem Anlass nochmals News vom 7.10.2019:

Üblicherweise speichert man die Daten (Preise) von zeitlich begrenzten Aktionen als Kundengruppen-Nettopreise (A-J-Preise) ab. Diese Preise gelten dann, solange das Angebot existiert für alle Kunden mit einem entsprechenden Kundenkennzeichen.

Dabei sind folgende Besonderheiten zu beachten:
1.Spezielle Kunden bekommen häufig noch bessere Preise als aus der Werbeaktion. Wenn diese als A-J-Preise definiert wurden, können durch den Einsatz der Bestpreis-Funktion etwaige Konflikte mit Preisen dieser Kunden vermieden werden.
Der Kunde erhält dann aus beiden nettopreis-Definitionen immer den besten Preis.

2. Wenn die Standard-Katalogdaten in Form von A-J-Preisen angelegt worden sind, kann man das Preiskennzeichen im Parametersatz dazu nutzen, zusätzliche A-J-Preise zu definieren:
 
Das dort abgespeicherten Preiskennzeichen wird vor den Katalog-Nettopreisen als erste Priorität herangezogen.

Damit kann der Anwender z.B. den Hauptkatalog als A-Preise eingeben (oder automatisch übernehmen) und als B-Preise  Aktionspreise hinterlegen, wobei in den B-Nettopreisen auch Artikel aus den A-Nettopreisen enthalten sein können.

Das Ergebnis einer solchen Aktion (aber auch alle direkten Nettopreisangebote) kann man in COMMERZ-ACTUELL über  8.ANGEBOTSÜBERWACHUNG und dann über die  3.NETTOPREISAUSWERTUNG  erfahren. Dabei können die Daten (auch zwischenzeitlich) zusätzlich zur Listenausgabe auch am Bildschirm eingesehen werden.
Neuerdings werden auch die den Artikelpreisen zugeordnete Sollmengen mit ausgegeben.

Am Ende einer Aktion muss das Angebot "entfernt" werden, damit die speziellen Preise nicht mehr wirken. Auch wenn es schon gelöscht sein sollte, können die Daten immer noch zum Druck oder am Bildschirm abgerufen werden: Man muss nur die Angebotsnummer noch wissen.
 
Letzteres macht Sinn, weil man zu einem festen Termin die Aktion beenden möchte, aber erst später alle Ergebnisse der Aktion gerne bewerten möchte.

 

23.01 TKD Teilrechnungen Bei TKD-Aufträgen können immer nur alle Positionen abgeschlossen, geliefert oder berechnet werden. Häufig gibt es aber auch Aufträge (vor allem im IT-Bereich), bei denen über einen längeren Zeitraum verschiedene Positionen einzeln oder gruppiert abgewickelt werden müssen, die aber als Gesamtauftrag bereits feststehen.
In TKD gibt es dafür eine Lösung, die im Prinzip so arbeitet, dass der Gesamtauftrag (nur) in Form eines Kostenvoranschlages erfasst wird und daraus einzelne Positionen in verschiedene Aufträge übernommen werden können.
Entscheidend bei der Erfassung der "KVs" ist das Feld KV/AUF, über das die Definition von Gesamtaufträgen gesteuert wird (2=AUFTRAG).

Wird der Auftrags-KV gedruckt wird als Überschrift "AUFTRAG" statt "KOSTENVORANSCHLAG" ausgegeben.
Bei der Übernahme zu "echten" Teilaufträgen kann man Positionen auswählen:

Die einzelnen Aufträge können (über die Nummer des  Kostenvoranschlages verbunden) auch wieder zu Gesamtrechnungen zusammengeführt werden:

Bei Interesse/Bedarf bitte bei der Hotline melden.
22.01 WWS Rabattdruck Mit dem Steuerungsfeld RABATTDRUCK (J/N) im Kundenstamm

(und änderbar im Auftragskopf)

können ganz unterschiedliche Preise entstehen. Normalerweise steht dieses Feld auf "J", weil man dem Kunden seinen vereinbarten Rabatt auch anzeigen möchte. Sollen die gewährten Rabatte einmal nicht ausgewiesen werden, kann man dieses Feld auch auftragsbezogen auf "N" setzen. Wichtig dabei ist nun, dass der Gesamtpreis einer Position unterschiedlich berechnet wird:
a) Rabattdruck = "J"
Positionsendpreis = (Menge* Einzelpreis) abzgl. Rabatt
b) Rabattdruck = "N"
Positionsendpreis = Menge * (Einzelpreis abzgl. Rabatt)
Beispiel: Menge = 7, Einzelpreis = 5,74, Rabatt = 10)
Dann ergibt sich für 
a) (7*5,74)=40,18 abzgl. 10% = 36,16 
und für
b) 7*5,17 = 36,19, wobei 5,17 der um den Rabatt reduzierte VK ist.

Damit ergeben sich möglicherweise nur aufgrund unterschiedlicher Darstellungsformen unterschiedliche Positionsendpreise. Dieses ist aber auch korrekt, weil nur so die Position rechnerisch völlig in sich stimmig ist. Man muss es nur wissen, dass es zu solchen Differenzen kommen kann.
21.01 allgemein Sicherungen Sie sind lästig, sie werden nur seltenst genutzt und nehmen im Allgemeinen einen nur sehr geringen Stellenwert in der Gesamt-DV eines Unternehmens ein:

                     DIE SICHERUNGEN.

Aber wenn sie dann benötigt werden nach einem Crash oder einer Virus-Infizierung, dann stellt sich häufig heraus, dass sie überhaupt nicht oder nur teilweise verwendet werden kann, um einen aktuellen Datenbestand wieder herzustellen.  
Da die Systeminstallationen für COMMERZ extrem unterschiedlich sind, kann unsere Hotline zwar generelle Vorschläge zur Datensicherung unterbreiten, aber letztlich ist es Aufgabe des eigenen Systemadministrators, eine solide und funktionierende Datensicherung zu  installieren. Diese sollte auch zwischenzeitlich gecheckt werden, um sicherzustellen, dass die Daten alle wie konzipiert verfügbar und lesbar sind.

Deshalb eine dringende Aufforderung: Überprüfen Sie umgehend das Sicherungskonzept und prüfen sie auch die Sicherung selbst.
20.01 TK PLZ-bezogene Umsätze Mit COMMERZ-TK kann man auch eine Auswertung abrufen, die die Umsätze nach PLZ ausweist.
Erste Voraussetzung ist, dass im Parametersatz das Feld PLZ-ERFASSUNG auf "J" gesetzt ist. Dann werden die Umsätze, die  durch Aufruf eines Kunden entstehen, dessen PLZ zugeordnet, bei den Umsätzen des  "LADEN-KUNDEN" kann die PLZ nach Abfrage beim Kunden eingegeben werden.
Die Auswertung ist gekoppelt an eine Frequenzanalyse, die vorher ausgegeben wird und folgendermaßen aufgerufen werden muss:
3. BARVERKAUF
    5. ABSCHLUSS
        7. TAGESSTATISTIK
            2. FREQUENZANALYSE
Dort kann man dann eingeben:

Die eingegebenen Daten gelten dann auch für die PLZ-Auswertung.
Diese enthält für jede PLZ die PLZ-Nummer, den Ort, den Umsatz und die Anzahl der Vorgänge/Kunden. 
16.01 WWS Ändern "zu fakturieren" Wenn Artikel auf dem Lieferschein in gewisser Menge ausgewiesen sind, betrachtet COMMERZ-ACTUELL diese Menge auch als geliefert und setzt sie in "zu fakturieren" ein. Diese Menge darf eigentlich nicht mehr geändert werden, es sei denn, der Kunde gibt vor der Erstellung der Rechnung etwas zurück und dieses soll gleich berücksichtigt werden (man kann aber stattdessen auch eine Position mit negativer Menge an den Auftrag anfügen). 
Es erscheint also sinnvoll, dass lediglich Mitarbeiter mit entsprechender Kompetenz eine solche Änderung durchführen dürfen. Deshalb wurde in COMMERZ-ACTUELL auch eine Sperrmöglichkeit integriert, die folgendermaßen eingesetzt werden kann:    
Wenn in der Zugriffsberechtigung der Untermenüpunkt 6. LÖSCHEN VON AUFTRÄGEN" auf "N" gesetzt ist, dann ist auch eine Änderung der Menge in "zu fakturieren" nicht möglich:
Ausgangsituation:

Versuch der Änderung:

Meldung:
                 
Mit dieser Sperre ist es dann nicht mehr möglich, eine bereits gelieferte Menge (die dann in "zu fakturieren" steht) rückgängig zu machen oder überhaupt zu verändern. Auch das Löschen einer solchen Position ist dann nicht erlaubt.
Diese Funktion sollte für den Normalfall gesperrt sein, denn wenn zugleich auch die Auftragsmenge entsprechend geändert wird, dann erhält der Kunde (ohne dass man etwas merkt) mehr als er letztlich bezahlen muss.
15.01 FIBU Ändern Rechnungen vorab Die in WWS und TKD erstellten Rechnungen werden mit ihren für die FIBU relevanten Daten im Rechnungsausgangsbuch gespeichert und von dort mit dem FIBU-Aufruf "9. RECHNUNGSÜBERNAHME in die Finanzbuchhaltung übernommen. 
In WWS und TKD können die Daten des Rechnungsausgangsbuches (sofern sie nicht steuerrelevant sind) noch geändert werden, bevor sie in die FIBU übernommen werden. Das geht mit der Funktion ÄNDERN RECHNUNGSAUSGANGSBUCH:

Dabei können die oben dargestellten Werte geändert werden, die unteren dienen nur zur Information. Eine Änderung kann z.B. erforderlich werden, wenn eine Rechnung doch nicht per Lastschrift eingezogen werden soll. 
Der Menüpunkt ist eigentlich mehr für die Buchhaltung gedacht und sollte unbedingt über die Zugriffberechtigung auch nur für diese aufrufbar sein. 
14.01 TKD Leistungen nach
Auftragsarten
Wenn man in der Auftragsbearbeitung mit korrekten und plausiblen Auftragsarten arbeitet, kann man sich die monatlichen Werte der einzelnen Auftragsarten ausgeben lassen. Den Aufruf der Auswertung findet man unter SONSTIGE LISTEN und dann 8.LEISTUNGEN NACH AUFTRAGSARTEN:

 
Dabei kann man insbesondere die Werte für Garantien und für Reklamationen dazu verwenden, etwaige Rückstellungen dem Finanzamt plausibel zu machen.
13.01 WWS Preisänderung Wenn Preise manuell oder elektronisch geändert werden, möchte man gerne die Änderungen nochmals kontrollieren. Diese Prüfung ist natürlich gerade bei dem Einsatz neuer Kataloge zum Jahresende besonders wichtig.
Dazu eignet sich die Preisänderungsliste, die in den SONDERPROGRAMMEN unter PREISPFLEGE aufgerufen werden kann. In dieser Auswertung werden sowohl die alten als die neuen (aktuellen) Preise zur Kontrolle ausgewiesen. 

Die Selektion ist vielschichtig, sodass man über eine datumsbezogene Selektion ganz gezielt die "soeben" geänderten neuen Preise sich ausweisen lassen kann. Auch die Preisänderungen eines einzelnen Artikels sind abrufbar.
Über die Eingaben bei KOMPL/FUNKTION kann ein bestimmter AUFGABENKOMPLEX und eine Unterfunktion ausgewählt werden, mit der die Preise geändert worden sind. Wurden diese beispielsweise im AUFGABENKOMPLEX "09.STAMMDATEN" und dann über die "04.ARTIKEL-DATEI durchgeführt, dann ist hier 0904 einzugeben. Mit der Eingabe der "Wundertaste" F3 werden alle Änderungen, über welche Funktion auch immer, ausgewiesen. Dabei sind auch die Änderungen enthalten, die über die "Zentrale Artikelpflege" (auch automatisch) durchgeführt worden sind.

Die Preisänderungsliste ist ein sehr gutes Werkzeug, um durchgeführte (vor allem auch automatisiert durchgeführte) Preisänderungen nochmals zu kontrollieren, weil neben den neuen Preisen auch die alten Preise ausgewiesen werden.

Es werden immer alle Änderungen an einem Artikel ausgewiesen, wenn man nicht eine Einschränkung über DATUM machen kann. Zusätzlich kann man aber auch (um nicht immer "uralte" Änderungen ausgewiesen zu bekommen) die Funktion 2 mit entsprechend gewähltem Datum aufrufen. Dann werden alle Preis-Änderungen, die damit gelöscht worden sind, nie mehr wieder ausgegeben.
   
10.01 allgemein WINDOWS 10 In letzter Zeit habe viele Anwender auf WINDOWS 10 umgestellt und mit den Druckern Probleme bekommen. Die Ursache war ein spezielles Feld in den WINDOS Einstellungen bei "Drucker + Scanner". Dort muss nämlich das Feld "WINDOWS verwaltet Standarddrucker" auf "AUS" gestellt werden, bzw. darf kein Häkchen haben.
09.01 allgemein Jahresanfang Das logics-Team wünscht allen ein gute und erfolgreiches 2020 und freut sich auch ein weiteres Jahr auf eine harmonische Zusammenarbeit mit ihren Kunden.